Auch wenn das aktuelle Wetter nicht gerade in Richtung Winter geht, so wird er früher der später doch kommen und für viele starten erst dann so richtig das Wintercamping. Wir haben letztes Jahr Sylvester in Lermoos in der Nähe der Zugspitze gefeiert und an Fastnacht waren wir dann im Ötztal mit knackigen -15° bis -20°C in der Nacht. Da haben wir auch nochmal einiges dazu gelernt und uns entsprechend gewappnet.

Kontrolle Lage Wasserleitungen –> Zwangsbelüftung

Im Ötztal ist uns Nachts regelmässig die Wasserleitung zum Spülbecken der Küche eingefroren. Irgendwann über den Tag hat es die Leitung dann wieder aufgetaut. Wir haben denn den Schrank neben der Spüle halbwegs demontiert und dabei dann festgestellt das die Wasserleitung genau an dem Punkt nach oben zum Wasserhahn geht wo sich eine Zwangsbelüftung im Boden befindet. Ansonsten liegt die Wasserleitung immer an den Heizrohren wodurch sie ausreichend erwärmt wird um nicht ein zu frieren. Außer eben an diesem einen Punkt.
Die Zwangsbelüftung zu verschließen ist keine Option. Denn schließlich erfüllt diese einen Zweck. Heizungsrohr liegt dort leider auch keins. Deshalb bin ich an diesem Stück hingegangen und habe die Wasserleitung mit einem Stück Schaumstoff, wie man ihn für Heizungsleitungen beim Hausbau im Keller verwendet, isoliert. Ich meine diese grauen Schaumstoffrohre welche längs geschlitzt sind damit man sie übe die Kupferrohre stülpen kann. Sollte dies nicht ausreichen und uns diesen Winter die Leitung wieder einfrieren, werde ich mir ein Stückchen Heizdraht besorgen und diesen dort um die Leitung wickeln. Dann noch einen Schalter dazu da man diese Begleitheizung letztlich nur im Winter benötigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Kontrolliert einmal vorab den gesamten Wohnwagen ob und wo es entsprechende Kältebrücken und Kälteeintrag direkt auf die Wasserleitung geben kann und schaut nach einer Lösung. Isolieren, Begleitheizung oder Leitung umlegen sind hier die ersten Maßnahmen.

Denn es ist echt total doof wenn einem ständig die Wasserleitung auf einem Stückchen einfriert. Zumal dies auch gefährlich werden kann. Denn eine eingefrorene Leitung kann die Wasserleitung beschädigen – diese aufreißen- und beim auftauen läuft einem dann das Wasser in Wohnwagen oder ins Wohnmobil.

Heizlüfter für die Not und die Aufheizphase

Da wir in Lermoos „Probleme“ mit der Heizung hatten, es wollte teilweise nicht wirklich warm werden. Wir hatten Nachts zum teil nur noch 13° bis 15°C im Wohnwagen. Das Problem haben wir dann aber erst nach dem Urlaub gefunden. Es war einer der Teppiche welcher sich zu nah an an das Thermostat der Truma Heizung geschoben hatte und diesem damit eine höhere, wärmere Temperatur vorgegaukelt hat. Dadurch hat die Heizung abgeschaltet.

Und da so ein Ausfall der Heizung dann auch irgendwann mal recht gefährlich werden kann, wie zum Bsp. be -15°c im Ötztal, haben wir uns einen kleinen elektrischen Heizlüfter* zugelegt. Damit könnte man zur noch immer noch über Strom sozusagen Notheizen. Der Heizlüfter* passt in eins der Schrankfächer und nimmt wirklich nicht viel Platz weg. Wir nutzen diesen nun auch immer zusätzlich zum ersten Hochheizen des Wohnwagen. Damit geht das richtig flott.

Alle Schränke und Fächer öffnen

Im Winter ist der Wohnwagen komplett ausgekühlt. Hat man diesen vielleicht noch am Vortag schon eingeräumt sind auch alle Kleider und Lebensmittel komplett ausgekühlt. Dann noch ein paar Stunden Autofahrt und der Fahrtwind kühlt nochmal ein bisschen mit. Somit kommt man auf dem Campingplatz eigentlich mit einem fahrenden Kühlraum an.

Um es nun möglichst schnell angenehm warm zu bekommen sollte man alle Staufächer und Schränke öffnen. Dadurch wird alles insgesamt schneller erwärmt und man hat nicht noch kalte Eisblöcke in den Schränken die sonst echt lange brauchen. Wir waren selbst überrascht als wir daß das erste al so gemacht hatten. Es ist insgesamt viel schneller durchgewärmt als wenn man alle Türen und Fächer verschlossen hält.

Wie oben bereits erwähnt nutzen wir zum ersten hochheizen des Wohnwagen zusätzlich den kleinen Heizlüfter*. Zusammen mit der Truma Gasheizung schaffen wir es recht zügig unseren doch recht großen Wohnwagen angenehm warm zu bekommen.

 

Ich wünsche euch eine schöne Wintersaison und viel Spaß beim campen im Schnee.

LG Dominic

 

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