Campingsaison 2021 – Ein (Aus)blick in die Glaskugel

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Wenn uns 2020 etwas gezeigt hat, dann das man mit Sicherheit sagen kann, das nichts sicher ist. Auch der Campingurlaub steht sehr schnell in den Sternen. Ob und inwieweit die komplette Schließung von Campingplätzen sinnvoll ist, möchte ich gar nciht in Frage stellen. Wobei ich schon anmerken möchte, das wir Camper letztlich wohl sehr gute Voraussetzungen haben, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Haben wir doch unser komplettes Eigenheim immer mit dabei. Parzellen sind ebenfalls roß genug um Abstände einzuhalten und die Campingplätze hatte für die Sanitärgebäude ebenfalls Konzepte erarbeitet. aber nun ja, es ist wie es ist und somit bleibt abzuwarten was 2021 für eine Campingsaison wird. Hierzu ein paar Gedanken und Möglichkeiten

Kurze Saison mit Boom

Früher oder später kommt es sicherlich zu Lockerungen. Wenn es Frühling und wärmer wird, dürfte das Infektionsgeschehen zurückgehen. Vermutlich ähnlich wie bei den jährlichen Erkältungs- und Grippewellen. Durch den Wegfall der kompletten Wintersaison, verdichtet sich natürlich der Reisedrang und somit wird es zu einer kürzeren und intensiveren Campingsaison kommen.
Des weiteren hat Camping in den letzten Jahren sowieso einen Boom erlebt der durch Fernreiserestriktionen nun noch weiter angeheizt wird. Menschen die sonst in den Urlaub geflogen sind, legen sich nun auch einen Camper zu. Lieber Campingurlaub, als kein Urlaub.
Somit werden Campingplätze sicherlich einen noch höheren Zulauf erwarten drüfen und flexibles An- und Abreisen wird weniger möglich sein.

Kurz gesagt, ich denke, Camping wird 2021 nochmal explodieren.

Stornierungsmöglichkeiten / Reiserücktrittsversicherung

Da die Lage und die Aussichten sich sehr schnell ändern, ist es durchaus sinnvoll, sich im Vorfeld mit etwaigen Stornobedingungen zu befassen. Was ist mit einer Buchung, wenn auf einmal ein Lockdown oder eine Beschränkung im Sommer kommt?
Bisher war mein Empfinden so, das Campingplatzbetreiber sehr kulant waren. Andererseits dürften auch diese ums nackte Überleben kämpfen.

Dazu ist es vielleicht auch sinnvoll über eine Reiserücktrittsversicherung nachzudenken. Wobei man hier natürlich auch sehr auf das Kleingedruckte achten muss. Ich kann mir gut vorstellen, das gewisse „Coronabedingte“ Rücktritte davon ausgeschlossen sind. Wundern würde es mich nicht.

Aber um nicht permanent mit dem Gedanken unterwegs sein zu müssen, was ist, wenn es doch nicht klappt, ist es hier sicherlich sehr gut sich ausreichend zu informieren und abzusichern.

Online Auftritt der Campingplätze

Für Campingplätze ist jetzt natürlich die Chance ihren Onlineauftritt entsprechend vorzubereiten. Ich denke damit können sich Betreiber viel telefonische Arbeit und Rückfragen per mail ersparen, wenn sie Ihren Onlineauftritt entsprechend ausrichten. Eine schnell ersichtliche Hinweistafel über die aktuelle Lage, sowie geltende Bestimmungen helfen hier ungemein.
Ich glaube je mehr einfache Informationen, auf das wesentliche reduziert, ein Campingplatz zur Verfügung stellt, umso einfacher wird es für alle Beteiligten. Und als Urlauber fühlt man sich sicherlich wohler, wenn man bereits im Vorfeld der Anreise weiß, was die „Spielregeln“ sind.

Automatisierte (Buchungs)systeme

Weitere große Chance sehe ich in der Digitalisierung und Automatisierung des Check-In, Check-Out und der Bezahlung. Ich denke die manuelle Abwicklung über die Rezeption, oft auch noch mit Stift und Zettel, dürfte hier ausgedient haben. Bei unserem letzten Campingplatzaufenthalt bin ich auch in der Schlange vor der Rezeption angestanden um zu bezahlen.

Von Wohnmobilstellplätzen kennt man diese Automatisierung bereits. Erkennung des Kennzeichen, Kassenautomat, etc.pp. . Klar das ist auch etwas einfacher, da hier pauschal per Fahrzeug abgerechnet wird. Jedoch kann man hier als Campingplatz ebenfalls mit der Zeit gehen und diverse Schritte automatisieren.

Zum Beispiel bei einer Onlinebuchung und Bezahlung erhält man einen Ausdruck mit einem Barcode oder QR-Code. Dieser Beleg wird vor Ort von einem Mitarbeiter des Campingplatzes kontrolliert. Der Beleg wird dann vor Ort gescannt, dadurch wird das hinterlegte Fahrzeugkennzeichen freigegeben und die Schranke öffnet sich nun, für den gebuchten Zeitraum. Dadurch wäre auch direkt erfasst, wer sich im Zuge einer eventuellen Nachverfolgung, auf dem Campingplatz aufgehalten hat.

Ich selbst betreibe ja auch ein reines Online-Business. Und es gibt heute so viele digitale Möglichkeiten, Lösungen und Herangehensweisen. Man muss ab und an nur auf die Idee kommen und sich dahingehend öffnen.

LG Dominic

Bild von sabinamajoor auf Pixabay

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