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Zusammenfassung aller Blogbeiträge

Der Camper on Tour – PODCAST

Hi,
ja du hast den Titel richtig gelesen. Es geht um das Thema Podcast. Genauer darum das es bald einen Camper on Tour Podcast geben wird. Im Hintergrund läuft da derzeit richtig viel so das der Podcast möglichst bald an den Start gehen. kann.

Jetzt gibt es natürlich zwei Möglichkeiten:
A) Du weißt gar nicht was ein Podcast ist
B) Du bist bereits aktiver Podcasthörer und kennst das ganze.

A) Du weißt gar nicht was ein Podcast ist
Ich versuche das jetzt mal irgendwie zu erklären. Radio kennt ja jeder. Und dort gibt es ja ab und zu auch mal Interviews oder interessante Themen über die berichtet wird. Jetzt ist es aber so das die halt ausgestrahlt werden und dann muss man die zeit haben sich das ganze anzuhören. Was aber wenn man gerade dann keine Zeit hat, oder in ein Meeting muss, oder oder oder. Man hat einfach Pech. Radio ist sozusagen Senderorientiert. Der Sender legt fest was wann ausgestrahlt wird und entweder man hat da Zeit oder halt nicht. Wenn die Sendung vorbei ist, hat man keine Möglichkeit mehr an den Inhalt zu kommen. Oder wenn man gerade in dem Moment in einem Funkloch sitzt und keinen Radioempfang hat, hat man ebenso Pech.

Ein Podcast ist das Gegenteil. Inhaltlich gibt es hier genauso allerhand interessante Themen und / oder Interviews. Der entscheidende Unterschied ist, das diese zu einer bestimmten Zeit online gestellt werden und dann rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Man kann sich die Sendung, genauer nennt man das beim Podcast „Episode“, am PC anhören, oder sich aufs Smartphone laden. Heisst also das ein Podcast Hörerorientiert ist. Denn der Hörer kann entscheiden wann und wo er sich eine Episode anhört. Man kann eine Episode auch pausieren wie beim Musik hören und später wieder weiter hören. Man kann sie mehrmals anhören und vor und zurück spulen. Ein weiterer Vorteil ist, das man ihn offline anhören kann. Heisst also wenn man eine gute Internetverbindung hat kann man sich die Episode(n) runterladen und dann auch im tiefsten Wald ohne Empfang anhören. Man ist mehr oder weniger Netzunabhängig.
Und noch ein Vorteil ist das man einen Podcast oft auch ein bisschen mit gestalten kann. So auch den „Camper on Tour – Podcast“. Wie? Mach schreibt zum Beispiel hier in die Kommentare oder schickt mir eine Email an [email protected] mit der Idee bzw. einem Thema das einen interessiert. Ich schaue dann da sich das in eine Podcastfolge einbauen kann. Cool oder?

B) Du bist bereits Podcasthörer
Wunderbar. Ich hoffe jetzt nur du hast dir nicht den ganzen A Teil durchgelesen. 🙂
Ich freue mich natürlich über jeden aktiven Hörer. Bestimmt stellt sich dir die Frage: Ein Camping Podcast? Um was soll es denn da gehen?
Ganz ehrlich, die Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Aber wenn man erst mal ein paar Ideen bzw. Themen gefunden hat, werden es immer mehr Ideen die einem in den Sinn kommen. Natürlich werde ich hier jetzt nicht großartig rumposaunen um was es im details gehen wird. Es soll ja spannend bleiben. 🙂
Natürlich geht es um das Thema Camping, was auch sonst?! Auf meiner Liste stehen da llerlei Dinge wie Campingplatzreviews, Interviews und alles was halt sonst noch so mit Camping zu tun hat. Aber das beste ist, du kannst den Podcast mitgestalten wenn du magst. Du hat eine Idee oder ein Thema das dich interessiert. Ein Thema wo du sagst „Mensch das wäre doch mal was tolles da eine andere Meinung dazu zu hören oder mehr über xy zu erfahren.“. Dann schreib das doch gleich hier in die Kommentare oder schick mir eine Email an [email protected]. Oder du bist in einem Gebiet besonders versiert. Sei es Autarkie, Solarmodule, Mover oder irgend etwas anderes. Wie wäre es mit einem Interview? Du siehst ich möchte dich als Hörer an der Gestaltung teilhaben lassen. Denn es ist ja irgendwie auch blöde wenn man immer nur das zu hören bekommt was ich persönlich für richtig und wichtig halte. Oder nicht?

 

OK fassen wir nochmals zusammen
Vorteile eines Podcastes sind:
– Man kann ihn anhören wann und wo man will (Hörerorientiert)
– Man kann Themenvorschläge machen oder auch interviewvorschläge. Man sich also an der Gestaltung beteiligensofern beide Seiten das wollen.

Um was geht es denn in einem Camping Podcast im groben?
– Alles was einem mit Camping in den Sinn kommt. CP-Reviews, Messereviews, Interviews zu speziellen Themen und allegmein das campen halt.

 

So das ist natürlich grob runter gebrochen.
Jetzt stellt sich dir natürlich die Frage: WANN kommt denn nun der Podcast?
So ganz genau kann ich das noch gar nicht sagen, da hierzu noch einiges erarbeitet werden muss. Wenn du aber auf dem laufenden bleiben möchtest und den Start nicht verpassen willst, DANN trage dich unter folgendem Link ein und du bist immer bestens Informiert.

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Und du kannst dir sicher sein, ich werde dir das ein oder andere Insight vorab zeigen. Ganz exklusiv!
Ach ja wenn du dich jetzt einträgst bekommst du noch die Checkliste „Start in die Campingsaison“ gratis dazu.
Gerade jetzt wo die Campingsaison wieder los geht, steht ja auch der Frühjahrsputz und der Check nach dem Winter an.
Diese Checkliste macht es erheblich leichter an alles mögliche zu denken. Ich nutze sie selbst auch.

Also trage dich HIER ein und sei stets auf dem laufenden rund um den Podcast und erhalte viele weitere Infos rund ums Camping.

LG Dominic

Ostsee Camping – Sylvester 2016-2017

Hi zusammen,
3 Tage später als ursprünglich geplant, hoch lebe die Flexibilität des campens, haben wir und auf den Weg an die Ostsee gemacht. Auch unsere Reiseroute haben wir noch mal verändert. Mangels Schnee fuhren wir direkt durch nach Zingst an die Ostsee. Zum Campingplatz Wellnescamp Düne 6. Hier haben wir eine schöne Woche verbracht, dann fuhren wir weiter nach Berlin und zu guter letzt machten wir noch einen spontanen Stopp in Rust und verbrachten einen Tag im Europapark.  

 

Der Campingplatz – Wellnesscamp Düne 6 Kategorie 5 Sterne.

Lage

Der Campingplatz liegt in dem Örtchen Zingst direkt an der Ostsee. Zu Fuß ist man in ca. 5 Minuten am Kilometer langen Sandstrand. In ca. 10-15 Minuten im Ortkern von Zingst mit kleinen Läden, Lebensmittel Geschäften, Restaurants, Fahrradverleih und dem Hafen. Vom Hafen aus kann man mit unterschiedlichen Schiffen Boddenrundfahrten machen. Wir hatten unseren Spaß auf einem Schaufelraddampfer. Zingst ist schlesisch und bedeutet „grüne Fläche.“ Und das ist die Umgebung auch. Auf der einen Seite die Ostsee und auf der anderen im Hinterland die grüne Boddenlandschaft. Abwechslungsreich und wunderschön.  

Der Platz 

Wellnesscamp Düne 6 ist ein 5* Campingplatz. Es gibt Stellplätze unterschiedlicher Größen. Der Untergrund ist Schotterrasen. Die Stellplätze sind nicht wirklich parzelliert. Auf dem gesamten Platz stehen viele recht große Bäume die im Sommer sicherlich Schatten spenden. 

Es gibt mehrere Sanitärgebäude, kleine Kinder Spielplätze für kleine und größere Kinder, ein Steakhaus Restaurant in dem man morgens auch frische Brötchen bekommt, ein biologisches Hallenschwimmbad, einen Frieseur, Solarium, Fitnessraum, eine Sauna und die Möglichkeit verschiedener Wellnessanwendungen wie z. B. Massagen. Die Sanitärgebäude machten auf uns einen modernen sauberen und gepflegten Eindruck. Ein bisschen ärgerlich empfanden wir das man das Hallenbad und den Duschbereich der Sanitärgebäude ausschließlich mit Badelatschen und nicht Barfuß betreten darf. Wir hatten unseren vergessen und es war nicht so leicht im Dezember irgendwo Flipflops zu kaufen. Hunde sind willkommen. WLAN ist kostenpflichtig vorhanden. 7 Tage kosten 18€ was wir schon als recht teuer empfanden. Positiv ist allerdings das man für 2€ jeweils ein weiteres Gerät dazu buchen kann. Also kein maximal 2 Geräte, gleichzeitig aber nur eins davon im Netz, oder prinzipiell x €/Gerät.

Freizeit 

In der Umgebung von Zingst gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten.  
Lange Spaziergängen an den kilometerlangen Stränden von Zingst, Prerow und Darß. Eine Schifffahrt auf dem Zingster Strom oder der Boddenlandschaft. In Zingst selbst gibt es eine Tauchglocke mit der man in die Ostsee abtauchen kann. Zur Sylvesterzeit fanden rund um die Seebrücke täglich, festliche Aktivitäten für groß und klein statt. An Sylvester selbst gab es sogar 2x ein Feuerwerk. Um 20:00 Uhr eins für die Kinder im vorderen Bereich der Seebrücke. Um 00:00 Uhr dann ein großes auf der gesamten Seebrücke. Am Strand durfte man natürlich auch selbst feuerwerken. Aber bei der Größe des Seebrückenfeuerwerks ist dies eigentlich unnötig. Insgesamt war gerade Sylester ein Spektakel, denn neben dem organisierten Feuerwerk hatten viele Leute auch selbst noch Raketen und Bodenfeuerwerke gezündet. Insgesamt hatte man, ohne Geld auszugeben, ein sehr langes und eindrückliches Feuerwerk.

Hier noch die Videos der Feuerwerke. Bei weitem aber nicht so eindrücklich wie live!
Das Kinderfeuerwerk: 

Das große Feuerwerk um Mitternacht:

 

Auf der Insel Rügen ist man mit dem Auto in ca. 1 Stunde. Hier haben wir einen schönen Tag verbracht. Die Rügener Insel-Brauerei besichtigt und einen kleinen Spaziergang am Strand von Binz gemacht. 

Fazit 

Ein schöner Campingplatz in einer wunderschönen Gegend. 

 

Berlin

In Berlin haben wir nur einen Tag verbracht. Das Wetter war kalt und nass, also nicht sehr einladend für Siteseeing. Wir genossen den Tag bei Dominics Bruder und seiner Freundin und machten nur einen kurzen Ausflug ins Zentrum von Berlin. 

Der Campingplatz City Camp 2 in Berlin Kleinmachnow liegt direkt am Tetlowkanal. Es gibt viele Stellplätze direkt am Flussufer. Mit Bus und Bahn kommt man von dort gut ohne Auto in die Stadt. Der Platz ist ganz nett, die Sanitären Anlagen allerdings sind schon sehr in die Jahre gekommen. Für ein paar Tage um Berlin zu erkunden ist er aber gut geeignet. Mit 38€ für 2 Erw, 2Ki (6+4) und Hund aber schon recht teuer. Hier macht man sich sicherlich den Touristenbonus zu nutze.  
Früh morgens gings dann weiter zurück nach Süddeutschland. Vor uns lagen etwa 10 Stunden Autofahrt. Recht spontan entschieden wir noch einen Tag im Europapark zu verbringen.

 

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Der Fluch der Spontanität

Hi,

mit dem Wohnwagen ist man ja so unglaublich flexibel. Neben vielen anderen Dingen ist das ja auch mit das tolle daran. Aber andererseits ist diese Spontanität auch schon irgendwie wie ein Fluch. Man weiss gar nicht wo man spontan hin soll. Es ist wie so oft, wer die Wahl hat hat die Qual.

Wir haben unseren Wohnwagen ja nun seit etwas mehr als einem Jahr. Davor waren wir immer in Ferienhäusern. Auch hier haben wir nie super lange im Voraus geplant. Im Gegenteil, das lief immer auf den letzten Drücker. Meistens hatten wir Glück, aber auch mal nicht so viel und wir mussten umdisponieren. Das grundsätzliche Reisziel stand auch immer fest. Egal ob Mittelmeer, Frankreichs Atlantikküste,die Normandie oder das Zillertal in Österreich. Es war immer ziemlich klar.

Jetzt fahren wir das erste mal über Weihnachten und Sylvester weg. Eigentlich wollten wir in den Schnee um mal wieder so richtig „weisse Weihanchten“ zu haben und dann zu Sylvester hoch an die Ostsee. Auf dem Rückweg dann noch nach Berlin, Familie besuchen. Somit fallen die Alpen, egal ob Schweiz, Österreich oder Frankreich schon mal raus, da das geradewegs in die andere Himmelsrichtung liegt. Nun ja, die Wettervorhersage für Schnee im bayrischen Wald oder Harz sind alles andere als „es wird Schnee“ geben. Somit brauchen wir auch nicht unbedingt für 2-3 Tage dort irgendwohin zu fahren sondern können direkt an die Ostsee. Und schon geht das Fragespiel los.

  • Ist es sinnvoll Weihnachten und Sylvester an die Ostsee zu fahren?
  • Ein CP mit Hallenbad oder ohne? Im Meer baden, dafür ist etwas zu kalt. Externes Schwimmbad kostet extra, dafür ist der CP günstiger.
  • Wo könnte man denn sonst noch hin fahren?
  • Fahren wir dann direkt durch bis zur ostsee (Immerhin +-14h)
  • Oder Weihnachten doch irgendwo wo es schön sein könnte auf dem Weg an die Ostsee?
  • Oder machen wir dann doch auch bei Trier halt und gehen Verwandte besuchen?
  • Oder doch lieber zu Hause bleiben und Weihnachten ganz traditionell feiern und nur ein paar Tage zwischen den Jahren  kurz weg fahren?
  • uvm.

Aber irgendwie sind wir nicht diejenigen die ihren Campingplatz lange vorab buchen. Warum? Denn dann ist man irgendwie so fest gebunden. Wenn das Wetter richtig übel wird hat man für den CP bezahlt….woanders hin fahren kostet dann doppelt. Und wir planen unsere Route bestimmt 5 mal um bevor es los geht weil uns noch irgendwas tolles einfällt. 🙂

Oder wenn für die Zeit dann überall Regen gemeldet ist, dann macht es auch nicht so viel Spass.Dann kann man auch zu Hause bleiben und sich hier ein paar schöne Tage machen. Mit Kindern bei Regen für mehrere Tage im Wohnwagen zu sitzen wird dann irgendwann auch müsig. Und die Kinder wollen schliesslich auch raus, insbesondere wenn man schon mal am Meer ist.

Auch wenn das mit der Spontanität hin und wieder wie ein Katz und Maus Spiel ist, so lieben wir diese doch. Man ist allzeit flexibel und kann auch kurzfristig umplanen. 

„Plant“ ihr euren Urlaub auch so spontan oder ist das von A bis Z ein Jahr im voraus voll durchgeplant?

 

LG Dominic

Weihnachten und Silvester auf dem Campingplatz?

Hi zusammen,
die letzten Wochen war es hier ja recht ruhig. Jetzt geht es aber so langsam wieder weiter. Denn wie heisst es so schön? Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! 🙂

Könnt ihr euch das vorstellen Weihnachten oder Silvester nicht zu Hause sondern auf einem Campingplatz zu verbringen? Habt ihr es vielleicht schon mal gemacht oder ist es bei euch sogar Tradition?
Bereits in unserem ersten Jahr als Camper haben wir uns dazu entschlossen Silvester nicht zu Hause wie gewohnt sondern auf einem Campingplatz zu verbringen. Wir wählten hierfür den Familien Campingplatz „Kleinenzhof“ im kleinen Enztal im Schwarzwald aus. Schnee hatten wir hier leider auch keinen aber der Campingplatz ist sehr schön gelegen in einer Schlucht, mitten im Wald. Ausgestattet mit einem Hallenbad und einem hübsch angelegten Spielplatz für die Kinder.Und wir haben festgestellt das nicht nur wir sondern wohl auch viele andere Camper Silvester so verbringen, denn der Campingplatz war komplett ausgebucht.

In diesem Jahr werden wir sehr wahrscheinlich Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und Silvester auf Campingplätzen verbringen. Geplant ist eine kleine Deutschland Reise. Start ist natürlich unser Wohnort der Südwesten Deutschlands. Wir hätten gerne einen Platz zu Heiligabend mit Schnee, deshalb geht es zunächst Richtung bayerischer Wald. Nach den Feiertagen geht’s dann weiter Richtung Berlin. Hier wollen wir Verwandte besuchen. Dann Silvester feiern an der Ost- oder Nordsee. Meer geht einfach immer! Auch im Winter! Und dann wieder zurück in den Südwesten mit Zwischenstopp bei Trier. Auch hier möchten wir noch Verwandte besuchen. Die ganz genaue Route steht aber noch nicht fest. Wir sind da wirklich sehr spontan geworden. Kurz vorher anrufen ob was frei ist und los.

Wir werden euch dann auf dem laufenden halten und über die jeweiligen Plätze kleine Beiträge schreiben. Vielleicht ist ja der eine oder anderen für euch dabei. 

Da unsere Route noch nicht steht, freuen wir uns natürlich auch über Tipps für Campingplätze von euch! 

Liebe Grüße Melanie

Sommercamper oder Camping das ganze Jahr?

Hallo ihr Lieben!

Heute möchten wir ein bisschen was übers Campen im Frühling, Herbst und Winter erzählen. Als wir letztes Jahr im Oktober unseren Wohnwagen gekauft haben wurden wir von machen Händlern belächelt mit dem Satz das die Saison jetzt zu Ende sei wir könnten uns natürlich umsehen aber kaufen sollten wir erst im Frühling denn da geht’s dann wieder los. Hmmm was geht dann wieder los? Ist denn campen mit dem Wohnwagen nur im Sommer möglich? Wir blieben bei dem Endschluß. Wir wollen wenn wir den passenden Wohnwagen finden sofort kaufen und ihn auch benutzen und nicht auf den Frühling warten. Wir informierten uns über die Möglichkeiten im Winter zu campen. Was braucht man dazu? Was müssen wir beachten?

Wie es der Zufall so wollte fanden wir recht schnell den für uns passenden Wohnwagen. Er stand keine zwei Wochen vor dem Haus bis wir ihn das erste mal ausführten.

Es war ein sonniges Wochenende Ende Oktober wir fuhren auf einen Campingplatz etwa 2 Stunden von unserem Wohnort entfernt. Zu unserem überraschen stellten wir fest das die „Saison “ wohl noch nicht zu Ende war. Denn der Platz war fast ausgebucht. An diesem Wochenende erreichten die Temperaturen tagsüber ca. 18 Grad. Abends wurde es dann recht kalt und alles was draußen lag wurde feucht. Wir lernten schnell das es ratsam ist die Markise am Nachmittag so lange sie noch trocken ist einzukurbeln wenn man am nächsten Tag abreisen will. Auch brauchten wir ein paar Wochenenden bis wir die Heizung für die Nacht so eingestellt hatten das es keinem zu warm oder zu kalt war. Wir waren an recht vielen Wochenenden im November und Dezember unterwegs. Und tatsächlich je kühler es wurde desto leerer wurden die Campingplätze. Und das trotz eines sehr milden Winters. Uns machte es Spaß und wir warteten sehnsüchtig auf Schnee.

Ende Januar war es dann soweit wir fuhren übers Wochenende mit dem Wohni in den Schnee. Und es war toll! Wir hatten den ganzen Campingplatz nahezu für uns alleine und standen mit dem Wohnwagen mitten im ca. 30 cm hohen Schnee. Der Platz war nicht geräumt sodass wirklich überall um uns herum alles in der nahezu unberührten herrlichen weißen Pracht strahlte und in der Sonne glitzerte. Es war ein unvergessliches Erlebnis morgens direkt nach dem aufwachen aus dem Fenster auf diese weiße Landschaft zu schauen. Unsere Kinder waren natürlich auch begeistert. Raus aus dem Wohni und mitten im Schnee. Die kälteste Nacht die wir im Wohnwagen verbrachten war etwa minus 6 Grad. Wir hatten es drinnen immer kuschelig warm bei ca. 22-23 Grad. Die Toilette und das Wasser haben wir ganz normal und ohne Probleme genutzt nur fürs Grauwasser benutzen wir anstelle des Abwassertanks einen größeren Baueimer.

Morgens nach dem aufstehen sollte man die Fenster trocknen da sie durch den Temperaturunterschied über Nacht beschlagen. Wir hatten wenns kalt war auch immer 2 große Gasflaschen dabei und haben uns so einen automatischen Umschalter gekauft, damit Nachts keiner raus muss wenn mal die Gasflasche leer wird. Was bei -6°C sicher kein Spaß ist.
Dieses Jahr war nun unser erster Sommer als Wohnwagencamper und wir lieben es. Das freie Leben, fast den ganzen Tag im freien zu verbringen. Aber auch Wintercamping hat absolut seinen Reiz und wir freuen uns auf viele tolle Wochenenden in den kommenden kühleren Monaten.

 

Wie ist das bei euch? Campt ihr nur „Saisonweise“ oder auch das ganze Jahr?

 

Liebe Grüße

Melanie und Dominic

Gratis Download der Fotos – Frankreich

Hi,
so wie die letzten Wochen immer bei Facebook angekündigt gibt es nun die jeweiligen Top-Votes als Download-Paket. Die Bilder sind natürlich n voller Auflösung in ihr könnt sie für nicht-kommerzielle Zwecke frei verwenden. Sei es als Desktop Hintergrund, Hintergrundbild bei Facebook, als Poster an der Wand….what ever. Toll wäre wenn ihr uns kurz einen Kommentar hinterlasst wo ihr das Bild verwendet. Wenn im Internet, einfach nen Link auf eure Website, Facebook Profil oder so. Wäre toll zu wissen wohin die Fotos ihren Weg finden. Ist aber alles kein muss.

Hier die drei Fotos als ZIP Datei:Fotos Frankreich (ca. 38Mbyte)   Creative Commons Lizenzvertrag

Viel Spaß und liebe Grüsse
Dominic