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100 – Folgen Podcast – Vorzelt und Markise gegen Unwetter sichern

100 Folgen Camper on Tour Podcast

Mit dieser Folge geht die 100te Folge des Podcast online. Am 29.05.2017 habe ich das Projekt gestartet ohne zu wissen wo genau die Reise letztlich hingeht. Ich wollte es einfach tun. Und zack, jetzt sind wir 100 Folgen später. Irgendwie unglaublich. Ich habe in diesem eine Jahr unheimlich viele Leute kennen gelernt, Kontakte geknüpft und dadurch sind wiederum neue Dinge entstanden bzw. am entstehen.

Ein paar Beispiele:

Und das ist das schöne daran. Der Podcast macht mir Spaß und man lernt selbst immer wieder neues dazu. Auf gehts zu den nächsten 100 Folgen „Camper on Tour – Podcast“.

 

Vorzelt und Markise gegen Sturm und Unwetter sicher abspannen

Wer kennt es nicht, es stürmt es regnet in strömen und der Wind peitscht an das Zelt oder die Markise. Wem ist da nicht auch schon durch den Kopf gegangen „Hoffentlich hält das alles“. Oder – noch schlimmer- Du musstest mitten in der Nacht raus weil der Sturm das Zelt weggerissen hat?!

Neben dem korrekten Aufbau eines Zeltes, einer Markise oder eines kompletten Markisenvorzeltes gibt es noch das ein oder andere zu beachten in Bezug auf das korrekte bzw. Sturmsichere abspannen des ganzen. Und auf letzteres möchte ich hier eingehen.

Sturmsicherung des Vorzeltes

Mir selbst sind zwei Arten an Sturmsicherungen bekannt. Ein mal kurze Sturmbänder welche an den Stangen befestigt werden und diese dann zusätzlich, zu den normalen Abspannleinen, gespannt werden. Oder bei Markisen gibt es Haken welche man in die Kederleiste der Markise einfädelt und dann daran die Sturmsicherung abspannt.
Und dann noch lange Sturmbänder welche quer, über die komplette Länge des Zeltes gelegt und dann links und rechts abgespannt werden. Diese halten dann das komplette Gestänge unten.

Ist man in sturmgefährdeten Gefilden unterwegs empfiehlt es sich sogar alle Arten von Sturmsicherungen dabei zu haben und diese auch zu nutzen. Das klingt vielleicht erst mal übertrieben. Aber was sind ein paar Euro Sturmsicherungsbänder und Erdspieße gegen mehrere hundert oder über tausend Euro teures Zelt / Markise.

Hat man die langen Sturmbänder welche über das komplette Zelt gelegt werden empfiehlt es sich auch noch einen Scheuerschutz zwischen Band und Zeltplane zu legen. Denn bei anhaltendem Wind und der ständigen Reibung kann es ansonsten vorkommen daß das Zelt beschädigt wird. Eingefleischte und sturmerpropte Campingprofis empfehlen darüber hinaus auch noch die sehr langen Sturmbänder ins sich zu verdrehen. Dadurch liegen sie nicht plan auf dem Zeltdach und das mega nervige Flattern und Schlagen wird damit verringert oder gar eliminiert.

Schau jedoch unbedingt in die Anleitung des Herstellers was dieser zu seinem Zelt empfiehlt. Ggf. kann man dort auch einfach mal anrufen und fragen oder eine Email hin schicken. Sehr oft wird empfohlen die Sturmbänder nicht auf ultimo zu spannen sondern diese leicht locker zu lassen. So hebt das Zelt zwar minimalst ab, aber es bringt auch eine gewisse Elastizität mit sich. Bei vielen Surmsicherungssets sind auch Federn mit dabei. Diese sollte man unbedingt verwenden da sie ebenfals etwas Bewegungsfreiheit mitbringen.

 

Der richtige Hering

Die Standardmässig mitgelieferten Heringe, die dem Vorzelt oder der Markise beiliegen sind in aller Regel NICHT dafür ausgelegt einem Sturm stand zu halten. Entweder man bekommt sie nur ein kurzes Stückchen in den Boden – bis zum ersten Stein, oder man kann sie mit bloßer Hand in den Sand drücken. Oder man haut sie ruck zuck mit dem Hammer krumm.

Zur Sturmsicherung eignen sich hier vielmehr große und lange „Heringe“ in V oder Y Form. Zum Beispiel die Bo-Camp Erdspieße*. Diese sind deutlich stabiler und sie sind nicht direkt krumm geschlagen wenn sie mal auf einen Stein treffen. Durch ihr Form und Größe halten sie in vielerlei Grundböden auch einem Sturm stand. Nachteil ist, es ist nicht immer einfach diese Dinger dann wieder aus dem Boden raus zu bekommen.
Dann gibt es auch noch Schraubheringe. Bekannt dürften hier die Heringe von Wurmi* oder Peggy Peg* sein. Diese bohren sich regelrecht in den Boden und verankern sich somit recht fest im Boden. Gerade bei sandigen Böden sollte man zusehen richtig lange zu nehmen, denn mit zunehmender Tiefe gewinnen diese an Stabilität. Viele Camper nutzen hier auch sogenannte Tellerkopfschrauben*. Diese erhält man preisgünstig im Baumarkt. Damit man diese flott in so ziemlich jeden Boden geschraubt bekommt kann man sich hier mit einem Akkuschrauber oder zumindest einer „Rätsche“ behelfen.

Ich selbst schlage insbesondere die Sturmsicherungsheringe auch nie gerade in den Boden sondern immer schräg entgegengesetzt zur Leine. Denn somit ist die Zgwirkung auf den Hering eine ganz andere wie wenn dieser einfach nru senkrecht im Boden steckt.

Tipp: 
Markiert alle Abspannleinen und Sturmsicherungen mit LED Lichtchen oder leuchtenden Bändern. Egal was, Hauptsache man sieht sie. Ruck zuck ist man da mal mit dem Fuß mal dran gelaufen. Und jeder dem das schon mal passiert ist weiß was das für tolle Schmerzen sind. 🙂

 

Sicherheit geht vor

Bei allem Abspannen und sichern. Man sollte jedoch immer auf sein Bauchgefühl und insbesondere den Wetterbericht achten. Denn auch mit Sturmsicheurngen gibt es Grenzen. Diese halten nicht alles aus. Bevor der Wind zu stark wird sollte man dann doch lieber das Zelt abbauen oder die Markise einfahren. Der Schaden der daraus entstehen kann ist um ein vielfaches größer als das Zelt halt mal abbauen zu müssen.
Wir hatten unser Vorzelt einmal zu spät abgebaut. Das war in der Camarque. Wir sind immer noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Es hat nur zwei der Alu-Line Stangen verbogen. Trotzdem ärgerlich, zumal wir am Tag davor am überlegen waren es schon ab zu bauen, uns dann aber für den nächsten Tag entschieden hatten.

 

LG Dominic

 

PS: Bei den mit * gekennzeichneten Artikeln handelt es sich um Affiliate Links. Euch entstehen dadurch keinerlei Kosten. Ihr unterstützt mich und den Podcast damit aber sehr.

 

099 – Landstrom für den Wohnwagen oder Wohnmobil. Aber richtig

Im allgemeinen trifft es eher die Wohnwagenbesitzer, aber auch mit dem Wohnmobil kann man sich an den Landstrom hängen. Daher ist das sich „anhängen“ an den Landstrom für viele was ganz normales. Ein langes Kabel an beiden Enden eingesteckt und zack hat man 230V. Was oft vergessen oder nicht beachtet wird ist, das auch hier gewisse Regeln und Vorschriften gelten. Eine ramschige Kabeltrommel mitnehmen und irgendwie ranfrickeln ist schon mal nicht gestattet.

 

Das richtige Kabel

230V sind gefährlich, können schnell auch mal Lebensgefährlich werden. So kann ein ungeeignetes Kabel insbesondere wenn es im freien eingesetzt wird, schnell mal kaputt gehen. Kommt dann noch Nässe dazu kann es sehr schnell sehr gefährlich werden. Daher ist in Deutschland in der DIN VDE 0100-721:2010-02 klar geregelt welche Gummischluachleitung gestattet ist für den geforderten Einsatz. Es muss mindestens eine Gummi-Schlauchleitung H07RN-F 3G 2.5 qmm. Diese darf maximal 25m lange sein. sie darf auch nicht verlängert werden.An beiden Enden muss jeweils eine blaue CEE-Kupplung sowie CEE-Stecker angebracht sein.

Solche H07RN-F 3G 2.5 qmm sind sehr stabil und überleben es auch wenn da das ein oder andere Wohnmobil drüber rollt. Ersichtlich ist auch das der Kabelquerschnitt 2,5qmm betragen muss. 1,5qmm Kabel werden auch angeboten, sind aber nicht gestattet. Denn diese sind einfach zu dünn. Der auftretende Spannungsabfall kann dazu führen das 230V Geräte nicht funktionieren oder bei zu hoher Belastung kann sich das Kabel erwärmen. Mit 2,5qmm Kabel ist genug Reserve vorhanden daß da nichts passieren kann.

 

Trommel oder loses Kabel

Ob man sich eine Kabeltrommel* oder eine lose Leitung* holt ist prinzipiell egal. Wichtig ist lediglich das man daran denkt die Trommel IMMER komplett abrollt. Denn ein aufgewickeltes Kabel wirkt wie eine Spule und bei hoher Belastung erwärmt sich das ganze und es kann im schlimmsten Fall zum abfackeln der Trommel kommen.
Die Farbe ist in der DIN VDE nicht geregelt. Allerdings solle es wohl für Italien Vorschrift sein das es ein oranges Kabel sein muss. H07RN-F Kabel habe ich allerdings noch nirgends in orange gefunden.
Immer wieder liest man Diskussionen das manche ihre Trommel nicht abrollen weil sie ja keine Thermomix, Klimaanlage oder sonst was dabei haben. Also irgendwas was viel Strom benötigt. Ganz ehrlich, ich kann das nicht nachvollziehen. Es ist wie immer, so lange nicht passiert wird die Nase hoch im Wind getragen. So lange, bis die Trommel dann doch mal abfackelt und das Womo / den WoWa dann direkt mit abbrennt. Dann wird geheult. Letztlich hat man auch eine gewisse Verantwortung allen anderen Campern gegenüber. So ein Feuer macht auch an der Grenze des eigenen Wohnwagen halt und breitet sich natürlich nicht weiter aus.

 

Adapter

Wie weiter oben schon geschrieben lautet die Vorschrift daß das Kabel mit den blauen CEE Stecker/ Buchsen ausgestattet sein muss. Im großen und ganzen sind die Anschlüsse auf den Campingplätzen und Stellplätzen ebenfalls mit den blauen Anschlussdosen versehen. Es gibt aber immer noch zahlreiche Plätze welche die „alte“ gewöhnliche Schukodose zum anschließen haben. Da kommt man natürlich nicht weiter mit dem blauen CEE Stecker. Bei manch altem Wohnwagen kann es sogar auch noch sein das dort ein Schukoanschluss unter dem Deckel hausiert. Im Zubehörhandel erhält man entsprechende Adapter von Schuko auf CEE bzw. CEE auf Schuko. Die beiden Adapter* gibt es auch direkt als Set*. (Das habe ich mir damals bestellt, auch wenn ich den Adapter Schukodose auf CEE Stecke rbisher nie gebraucht habe.) Ganz streng genommen ist das zwar nicht gestattet aber was will man machen. Und bei einem qualiativ hochwertigem Adapter sollte da auch nichts weiter passieren. Nutzt man einen Adapter sollte man noch eine passende Kabelbox* parat haben. Diese sind überwiegend Spritzwasser geschützt und die Steckverbindung lottert dann auch nicht so lose irgendwo rum.
Dann gibt es noch CEE Adapter für den Eingang am Wohnwagen/Wohnmobil welche noch eine Schuko Steckdose im Stecker integriert haben. Dies soll dazu da sein das man bequem Strom fürs Vorzelt abzwacken kann. Mal ganz unabhängig davon oder erlaubt oder nicht, mit solch einer Abzweigung umgeht man die komplette Absicherung des Wohnwagen. Neue Wohnwagen und Wohnmobile sind mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter ausgestattet. Dieser wird hier völlig umgangen. Somit trägt man hier ein deutlich höheres Risiko, da alles was über diese Abzweigung geht nur noch über die Sicherung des Platzes abgesichert ist. Und ich habe da noch nirgends einen Fehlerstrom-Schutzschalter gesehen.

098 – Umgestaltung Website und CamperNomadsCongress (CNC 2018)

Umgestaltung Website

Wie unschwer zu erkennen ist hat sich die Seite enorm verändert.
Ich habe mir ein neues, speziell für Podcasts optimiertes Theme installiert und noch ein bisschen angepasst, so das es passt. Das tolle an dem Theme ist das direkt in der Übersicht die Podcastfolgen eingebunden sind und man direkt in der Übersicht den Play Button klicken kann um sich die folge an zu hören.

Das ganze ist natürlich eine Menge Arbeit. Schließlich muss ich knapp 100 Podcastfolgen neu verlinken. Heißt, also das aktuell Stand 04.Juni 2018 noch nicht alles Folgen neu eingebunden sind. Das ist ganz einfach zu erkennen was wo wie geht. Neu verlinkte Folgen haben in der Beitragsübersicht den Player um sich die folge direkt an zu hören. Die die noch nicht neu verlinkt sind, haben diesen Player nicht. Eigentlich ganz einfach.

 

CNC – Camper Nomads Congress

Nach langem basteln und tun ist es endlich soweit. Gemeinsam mit „alten“ Bekannten aus dem Podcast, nämlich Mogli und Thilo, haben wir den ersten Camper Nomads Congress ins Leben gerufen. Mit dabei ist noch Anja. Sie kennt ihr noch nicht, aber auch das ändert sich. Ich habe sie letztens interviewt und das Interview wird demnächst hier im Podcast erscheinen.
Bei dem CNC handelt es sich um einen Online-Kongress wo wir verschiedenste Leute interviewt haben wie sie Leben und Arbeiten in den Camper gebracht haben. Was sind die Hürden und Herausforderungen und wie war ihr Weg dort hin wo sie heute sind. Das ist insbesondere für alle interessant die vor haben ihren Job oder ihr Business irgendwie mit dem Camping zu vereinen. Der Online Kongress findet vom 17ten bis 20ten Juli 2018 statt und ist während diesem Zeitraum gratis. Es werden über mehrere Tage immer wieder neue Video Interviews freigeschaltet die man sich dann für 24h gratis anschauen kann. Wer den Start nicht verpassen will kann sich mit seinder Emailadresse bereits jetzt eintragen und wird somit automatsich auf dem laufenden gehalten.
Parallel dazu gibt es noch eine Facebook Gruppe. Die „Camper Nomads Community“. Hier tummeln sich schon einige Camperverrückte, welche vor haben ihr Business in den Camper zu legen oder es bereits getan haben. Ihr seid herzlich eingeladen in die Gruppe zu kommen.

 

Links

Camper Nomads Congress Website

Camper Nomads Community

Camper Nomads Website

Secondline Themes (WordPress Podcast Themes)

097 – Die 100kmh Zulassung. Was zu beachten ist und wie man sie bekommt

Viele kennen sie, viele haben sie. Die 100kmh Zulassung für den Wohnwagen bzw. den Anhänger. Um diese überhaupt zu bekommen, nutzen und auch behalten zu können gibt es ein paar Punkte die beachtet werden müssen.
Prinzipiell gibt es die 100kmh Zulassung nicht nur für Wohnwagen. Auch anderen Anhänger können diese bekommen sofern gewisse Punkte erfüllt sind. Hier gehen wir nun speziell auf Wohnwagen ein, da diese im Campingbereich natürlich am meisten betroffen sind.

Was ist die 100er Zulassung überhaupt

Seit etlichen Jahren ist es möglich als Gespannfahrer eine 100kmh Zulassung für den Wohnwagen zu erhalten. Früher galt diese Zulassung lediglich für das gesamte Gespann und beide erhielten die Plakette. Heute erhält nur noch der Wohnwagen die gesiegelte Plakette. Dies bedeutet noch lange nicht das man it jeglicher Kombination dann auch 100kmh fahren darf.

Diese Plakette muss dann von außen deutlich sichtbar an der Rückseite / Rückwand des Wohnwagens angebracht sein.

Hat man diese Zulassung darf man mit seinem Gespann zum Beispiel auf Autobahnen mit 100 Stundenkilometer fahren. Ohne diese ist maximal 80 Stundenkilometer zulässig. Man kann somit also etwas Zeit sparen bei längeren Wegstrecken. Wichtig ist jedoch das immer die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln der Länder und Schilder gelten. Es ist also kein Freifahrtsschein überall mit 100kmh durch zu brettern. 🙂

Was sind die Voraussetzungen für die 100er Zulassung

  • Das Zugfahrzeug muss mehrspurig sein. Naja bei einem Auto und dergleichen nicht sonderlich schwer
  • Das Zugfahrzeug muss über ABS verfügen
  • Das Zugfahrzeug darf maximal 3,5to schwer sein. Klar, sonst gilt es als LKW und die dürfen eh nur 80kmh fahren
  • Die Reifen des Wohnwagen dürfen maximal 6 Jahre alt sein. Auschlagegebend ist der sogenannte DOT auf dem Reifen. Der DOT besteht aus 4 Ziffern in der Folge KWJJ. Also Kalenderwoche/ Jahr. Es zählt nicht das Datum des kaufes oder der Montage. Deshalb sollte man beim Kauf neuer Reifen unbedingt auf das DOT achten. Nicht das man sich da alte Ladenhüter kauft die man dann ruck zuck wieder tauschen muss.
  • Die Reifen müssen mindesten den Geschwindigkeitsindex „L“ haben. Was einer zugelassenen Geschwindigkeit von 120kmh entspricht.
  • Der Wohnwagen ist für eine Geschwindigkeit von 100kmh geeignet
  • Es gelten bestimmte Masseverhältnisse zwischen Zugfahrzeug und Anhänger welche erfüllt sein müssen.
    (Hierzu den Link zum TÜV- Nord unten einmal anschauen.)

Kann man die 100er Zulassung auch wieder verlieren?

Ja klar, das geht sogar recht flott wenn man nicht aufpasst. Ein Wechsel des Zugfahrzeuges kann hier zum Beispiel ausreichen das der Wohnwagen zwar die 100er Zulassung hat, man diese aber nicht nutzen kann aufgrund zu geringem Gewichtes des Autos. Wenn die Reifen des Wohnwagen älter als 6 Jahre sind. Wenn man Reifen mit falschem Geschwindigkeitsindex montiert. Es ist somit immer darauf zu achten alle relevanten Punkte für die 100er Zulassung zu erfüllen. Mit einem kleinen Smart einen 2to Hänger mit 100kmh über die Autobahn ziehen ist also nicht drin. (Mit einem Smart soweiso nicht möglich. Nur mal so als plakatives Beispiel)

Wie bekommt man die 100er Zulassung bzw. die Plakette

Bei neuen Wohnwagen ist die 100er Zulassung meistens inkl.. Eventuell muss sich jedoch gegen Aufpreis mit dazu gebucht werden. Mit den Zulassungspapieren muss man sich dann nur noch die 100er Plakette auf der Zulassungsstelle abholen. Der Wohnwagen muss also nicht erst durch eine autorisierte Stelle (TÜV/ DEKRA) geprüft werden.

Bei gebrauchten Wohnwagen müssen natürlich zunächst alle Bedingungen erfüllt sein überhaupt eine 100er Zulassung zu erhalten. Ist dies alles der Fall muss der Wagen einer autorisierten Stelle vorgeführt werden. Sind alle Punkte erfüllt erhält man einen erfolgreichen Prüfbericht und kann damit auf der Zulassungsstelle die gesiegelte 100er Plakette abholen.
Bei einer Nachrüstung würde ich empfehlen vorab einmal mit dem TÜV / DEKRA Menschen zu sprechen und abklären was alles fehlt. Das spart Zeit und Nerven.

 

Hier noch eine Übersicht zum TÜv-Nord: https://www.tuev-nord.de/de/privatkunden/verkehr/auto-motorrad-caravan/gespanne-100kmh-zulassung/

 

LG Dominic

096 – Ungeziefer im mobilen Heim Teil 2 – Fliegen und (Stech)mücken

Im heutigen Teil geht es um die fliegenden Plagegeister. Jeder kennt sie und jeder hasst Sie. Zumindest kenn ich niemanden der Sie nicht hasst. 🙂

Mücken und Fliegen

Fliegen sind wirklich nervende Plagegeister die einen den ganzen Tag auf Trab halten können. Uns selbst fällt das immer extrem auf wenn wir grillen. Kaum ist das gegrillte Fleisch runter vom Grill und auf dem Teller geht es nicht lange und die ersten Tierchen sind im Anflug. Und ist erst mal eine da, sind die anderen nicht fern. Demnach hilft es unserer Erfahrung nach so wenig wie möglich offen rumliegen zu lassen und alles nach Gebrauch wieder ordentlich zu verräumen.

Dann sind da noch die nächtlichen Blutsauger. Wer kennt es nicht, man ist gerade so am einschlummern da hört man ein hohes Summen welches immer lauter wird und man weiß genau was da gerade im Anflug ist. Die gemeine Stechmücke ist wach und auf „Nahrungssuche.“

 

Zitruskerze oder elektrische Lichtfalle

Bei uns hilft hier doch recht oft eine große Zitruskerze auf dem Tisch. Das eliminiert das Problem zwar nicht. Aber es verringert es. Dann haben wir auch noch eine elektrische Fliegenfalle. Diese leuchtet in einem „violetten“ Licht und ist mit einem Drahtgitter umgeben. fliegt eine Fliege, Falter oder sonst sowas rein wird das Tierchen kurz „gegrillt“. Insgesamt hat es damit gefühlt weniger Fliegen und Steckmücken

 

Fliegennetze zuziehen, Licht vermeiden

Im Vorzelt oder Wohnwagen hilft hier proaktiv wenn man alles möglichste geschlossen hält. Im Sommer wird das ganze natürlich recht schnell zur Sauna und man möchte lieber lüften. Dann sollte man unbedingt die Fliegenrollos zuziehen um Fliegen, Falter, Steckmücken, Mücken, usw. den Zugang zu verwehren.
Mit dazu kommt natürlich das, gerade Abends bzw. Nachts die ganzen Tierchen vom Licht angezogen werden. Eingeschaltetes Licht und alles offen ist also das „schlimmste“ was man machen kann.
Das zuziehen der Fliegenrollos bringt natürlich auch noch den Vorteil das man sich Stechmücken vom Leib hält.

Kaltweißes LED Licht

In einer Facebook Gruppe wurde ein Kaltweißes LED Band als Licht vor dem Wohnwagen bzw. Wohnmobil empfohlen. Gerade bei Wohnmobilen kennt man die Außenbeleuchtung auf Länger der Markise. Und hier soll es wohl einen enormen Unterschied machen welche Farbtemperatur dieses LED Band hat. Mit einem Kaltweißen ist man angeblich deutlich besser bedient da diese Lichtfarbe die fliegenden Plagegeister bei weitem nicht so sehr anzieht. Wir haben unsere Vorzeltleuchte am Wohnwagen auch mit einer Kaltweißen LED bestückt. Ob es was bringt konnten wir bis jetzt noch nicht  verifizieren.

 

Vorhang vor der Eingangstüre

Gerade die Eingangstüre zum Wohnwagen oder Wohnmobil ist ja so ein toller Ort wo sich Fliegen und Mücken prima ins Innere begeben können. Hier schwören viele auf dieseFlasuchvorhänge. Diese sollen trotzdem so dicht sein das selbst bei offener Türe so gut wie keine Fliege, Mücke oder Stechmücke durch die offene Türe rein geflogen kommen soll. Wir konnten uns bisher noch nicht dazu überwinden solch einen Vorhang an zu bringen. Einfach nur weil wir die echt hässlich finden.

 

Chemische Mittel gegen Stechmücken

Hilft alles nichts aufgrund einer regelrechten Plage gibt es natürlich noch die Möglichkeit sich mit diversen Mittelchen ein zu sprühen. Diese halten einem dann die Stechmücken vom Leibe. Wir versuchen es zu vermeiden auf solche Mittel zu verzichten. Aber wenn dann haben wir sehr gute Erfahrung gemacht mit „AntiBrumm“. Das hilft bei uns wenn dann doch recht zuverlässig. Wir hatten auch schon das ein oder ander ausprobiert. Aber mit „AntiBrumm“ dann die besten Erfahrungen gemacht.

 

Bite Away – Wenn man doch mal gestochen wurde

Wir haben mittlerweile zwei „Bite Away“ mit an Board. Den ersten haben wir bereits vor ein paar Jahren gekauft. Dann gab es irgendwann eine neue Version mit einer etwas größeren Hitzefläche. Das System ist denkbar einfach. Das Eiweiß welches die Stechmücke während dem Blutsaugen indiziert, verhindert das schnelle gerinnen des Blutes. Und genau dieses Eiweiß verursacht später dieses fiese Jucken. Der „Bite Away“ erhitzt eine kleine Goldfläche auf 42°C. Denn bei dieser Temperatur soll sich dieses Eiweiß zersetzen und das jucken somit aus bleiben. Ganz so optimistisch sind unsere Erfahrungen nicht. Aber es hilft definitiv den Juckreiz deutlich ein zu dämmen. Auch muss man je nach Örtlichkeit des Stiches die Zähne ganz schön zusammenbeißen. Denn das kann ganz schön brennen. Das liegt aber vermutlich an der Temperatur von 42° und das die Stichstelle natürlich auch empfindlicher ist.

 

Links zu den Produkten:

>> elektrische UV-Licht Fliegenfalle*
>> Flauschvorhang*
>> AntiBrumm Spray*
>> Bite Away*

Was sind eurer bewährtesten Mittel und Möglichkeiten sich die Plagegeister wie Fliegen und Stechmücken vom Leib zu halten? Schreib es gerne hier in die Kommentare.

LG Dominic

 

PS: Bei den mit * gekennzeichneten Artikeln handelt es sich um Affiliate Links. Euch entstehen dadurch keinerlei Kosten. Ihr unterstützt mich und den Podcast damit aber sehr.

 

PPS: als Beitragsbild wurde ein Stockfoto von Pexels verwendet. Hier die URL zum Original Bild:
https://www.pexels.com/de/foto/antenne-beissen-biologie-entomologie-169357/

095 – Gewinner KiiPER – Ungeziefer fern halten aus dem Wohnwagen oder Wohnmobil

Gewinner des KiiPER Gewinnspiels

So das Gewinnspiel ist vorbei und es haben doch ein paar mit gemacht. Es gab jeweils ein KiiPER Netz in der Größe L und in der Größe XL zu gewinnen. Zu jedem Set wird auch eine Abschlussleiste mitgeliefert.

Lustigerweise hat es sich so ergeben das sich exakt gleich viel für ein L und ein XL Netz entschieden haben. Leider war es auch so das sich die ein oder anderen Teilnehmer „disqualifiziert“ haben weil sie nicht dazu geschrieben welches Netz sie denn im Falle haben möchten.

Gewonnen hat ein KiiPER Netz Größe L: Daniela Chalupka

Gewonnen hat ein KiiPER Netz Größe XL: Peggy Onika

Ich werde die Gewinner per Email oder Facebook anschreiben zwecks Anschrift. Dann kann ich euch das jeweilige Set in den nächsten Tagen auf dem Postweg zu schicken.

Vieleb Dank für die rege Teilnahme, auch wenn das ganze etwas kompliziert beschrieben war. Für das nächste mal werde ich versuchen sowas einfacher zu gestalten. Ich weiß zwar noch nicht wie, aber irgendwas wird mir schon einfallen. 🙂

 

Rabattcode für KiiPER Netze

Es ist noch nicht 100%ig sicher, ich bin da mit den Leuten von KiiPER dran. Dies sollte im Laufe der Woche über die Bühne sein und wenn es klappt habe ich einen Rabattcode für die KiiPER Netze wenn ihr euch welche bestellen wollt. Also wartet am besten noch die Woche ab. Dann weiß ich hoffentlich mehr. 🙂

Ungeziefer im Wohnwagen oder Wohmobil

Egal was man macht, wie umsichtig und vorsichtig man ist. Manchmal verschaffen sich dann doch unliebsame Mitbewohner Zugang zum Wohnmobil oder Wohnwagen. Was man gegen manch einen Besucher unternehmen kann, darum geht es jetzt. Ist sicherlich nicht vollständig und abschließend. Aber fürs erste sicher hilfreich.

Was man gegen Mäuse machen kann

Die kleinen Nager sind wahre Künstler wenn es darum geht sich Zugang zu verschaffen. Das kleinste Loch kann irgendwie schon ausreichen. Besonders beliebt sind natürlich Fahrzeuge die für längere Zeit nicht bewegt wurden bzw. werden.Zum Beispiel in der Winterpause. Und besonders schlimm ist es wenn Sie sich erst einmal heimisch eingenistet haben und irgendwo im Sandwichaufbau hausen. Hier ein paar Tipps es den kleinen Tierchen schon mal möglichst schwer zu machen und sie möglichst erst gar nicht auf die Idee zu bringen rein zu wollen:

  • Die Zwangsbelüftungen sollten intakt sein.
    Damit meine ich das die Schutzgitter nicht beschädigt sind. Auch sollten sie aus stabilem Material sein. Ein Moskitonetz ist sicherlich nicht die richtige Materialwahl. Manche nehmen hier sogar richtig stabiles Lochblech.
  • Hast Du Heizungs- oder Lüftungsrohre welche unter dem Wohnwagen/Wohnmobil lang führen, sogenannte Dückerrohre, überprüfe diese gelegentlich. Nicht das sich da einer durchgebissen hat und dann über die Heizungsrohre rein und raus spaziert.
  • Keine Lebensmittel im Wagen lassen. Die Biester haben schließlich einen Riecher dafür und vorhandene Lebensmittel sind geradezu eine Einladung
  • Abflüsse verschließen. Auch wenn da ein Gitter in der Spüle ist. Die kleinen Nager schaffen s je nachdem auch da durch. So eine kleine Feldmaus ist wahrlich sehr klein. Und so ein kleiner Nager kommt dann auch durch das Abwasserrohr rauf geklettert wenn es sein muss.

Was machen wenn man Mäuse im Wagen hat

Es ist dringend davon ab zu raten Gift ein zu setzen. Denn wenn die Maus dann irgendwo in einem Heizungsrohr, oder in der Verkleidung am Gift verstirbt, dann wird sie auch dort verwesen. Und jeder der diesen Geruch schon einmal in der Nase hatte, weiß wie übel sowas ist. Und so ein kleines verwesendes Tierchen ausfindig zu machen ist vermutlich so gut wie unmöglich.

Somit bleibt die gute alte Mausefalle nicht aus. Mit dieser wird das Tier auch getötet, aber es kann nicht mehr verschwinden und irgendwo vor sich hin vegetieren.

Will man die Maus nicht töten kann man auch zu einer Lebendfalle greifen und das gefangene Tier dann fern ab des eigenen Wagens wieder aussetzen.

 

Wer kennt Sie nicht – Ameisen

Wie auch Mäuse lieben Ameisen Lebensmittel. Meiner Meinung nach noch mehr wenn es süße Sachen sind. Aber auch Brotkrümel und sonstige Kleinstreste sind bei Ameisen gerne gesehen und werden davon getragen. Somit ist klar das man auf Krümmeleien verzichten sollte bzw. diese baldmöglichst weg schaffen sollte.

Was aber tun wenn sich eine Ameisenstrasse quer durch das Wohnmobil oder den Wohnwagen gebildet hat. Einfaches auffegen oder einsaugen der Ameisen bringt hier nicht viel. Entweder bildet sich sofort eine neue Straße oder es wird eine andere Route genommen.

  • Natron hat sich bei uns bewährt, denn Natron soll angeblich den „Geruch“ der Ameisenstraße zerstören. Und ohne diesen löst sich diese dann auf.
  • Auch Essig soll hier anscheinend dieselbe Wirkung haben. Wobei ein nach Essig stinkender Wohnwagen sicherlich auch nicht lustig ist.
  • Zu guter letzt habe ich noch gelesen das Tafelkreide eine unüberwindbare Barriere bilden soll. Man kauft sich einen Eimer Tafelkreide in Pulverform und bildet geschlossene Kreise um die Räder und die Stützfüsse.
  • Ansonsten gibt es noch die bekannten Ameisenfallen welche man an diversen Orten im Wagen auf stellt. Dies sollte man aber auch erst einsetzen wenn alles andere nicht hilft denn diese Fallen enthalten in aller Regel auch Gift.

Was kennt Ihr für Tipps und Tricks um Mäuse und Ameisen fern zu halten?
Schreibt eure Erfahrungen und Tipps in die Kommentare!

LG Dominic