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125 – Üble Gerüche! Wo Sie herkommen können.

Wer hatte das noch nicht. Irgendwie riecht es komisch. Aber man kann es einfach nicht zuordnen nach Was oder woher es so übel riechen könnte. Heute gibt es ein paar der häufigsten und möglichen Ursachen.

Die Toilette

Das dürfte wohl auch das bekannteste und erste sein das man kontrolliert. In der Tat kann es vorkommen das die Gerüche aus der Toilette ins innere gelangen. Durch Temperaturunterschiede, Wind, Zirkulation und leichte Undichtigkeiten des Verschlusses, etc. kann es dazu kommen. Was jedoch oft vergessen wird, das eine leere Toilettenkassette ebenso dafür verantwortlich sein kann.   Im Betrieb wird diese geleert und gespült. Da kommt dies eher selten vor. Aber steht das Fahrzeug ungenutzt auf dem Parkplatz können sich mit der Zeit – durch die Reste – üble Faulgase bilden und diese drücken, trotz vorhandener Entlüftung, dann ins innere. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten die Kassette ordentlich zu spülen und zu reinigen bevor es in eine längere Standpause geht.

Die Abflüsse / Abwassertank

Tendenziell bei Wohnmobilen kann es auch durchaus der Abwassertank sein, der gerne mal stinkt. Logisch, dort geht das ganze Grauwasser rein. Zähneputzen, Küchenspüle, Salatsoßenreste, etc. Alles fließt in den Tank. Da kann es eine schöne Mischung im Tank geben die dann fröhlich anfängt zu gären. Wir hatten das damals in unserem Miet-Wohnmobil, klar auch mangels Wohnmobil Erfahrung. So lange wir standen war alles gut. Aber wehe wir sind nach ein paar Tagen los gefahren und der Tank schaukelte. Da waren wir ganz flott an der nächsten Entsorgungsstation. 🙂 Wir tippen aber auch darauf das hier keinerlei Syphons verbaut waren sondern der Abgang direkt in den Tank gingen.

Aber auch beim Wohnwagen können sich die Abwasserleitungen als „Stinktiere“ herausstellen. Bei unserem großen Wohnwagen und der langen Leitungführung zusammen mit dem doch eher schwachen Gefälle, können sich Ablagerungen bilden welche dann irgendwann anfangen zu riechen. Mit dem Abwassertank an sich hat man bei einem Wohnwagen eher weniger ein Problem da bei den allermeisten das Abwassertaxi unter dem Wohnwagen steht und der Abfluss offen ist. Hier sollte man insbesondere im Sommer darauf achten das Taxi vielleicht doch öfter zu entleeren. Denn auch hier kommt es aufgrund der „Mischung“ und den warmen Temperaturen schnell zu Gär- und Faulprozessen.

Abhilfe, egal ob Abwassertank und/ oder Leitungen, ist lediglich diese ab und an auch vernünftig zu reinigen und sozusagen durch zu putzen. Kurzfristig kann man sich mit Stöpseln für Waschbecken und Spüle behelfen.

Lebensmittel

Vergessene Lebensmittel können auch eine mögliche Ursache sein. Wenn diese vor sich her gammeln und faulen wird es schnell übel. Davon mal abgesehen das man sich unliebsame Bewohner ins Haus holen kann. Deshalb sollte man insbesondere verderbliche Lebensmittel tunlichst raus nehmen und nicht zum überwintern im mobilen Heim einlagern wollen.

Feuchtigkeit

Der SuperGau für jeden Camper. Feuchtigkeit im mobilen Heim. Bleibt diese auch noch lange Zeit unbemerkt fängt es an zu modern und gammeln. Und da wird der Aufwand dann nicht unerheblich. Wir selbst – als gebrannte Kinder sozusagen- schauen immer wieder nach starken Unwettern alle bekannten Stellen wo Wasser eindringen könnte ab. Hier hilft auch ein Feuchtigkeitsmesser* und eine starke Taschenlampe. Durch das Licht der Lampe erkennt man laufendes Wasser sehr schnell. Denn es glänzt schön wenn man es anleuchtet. Klingt makaber, ist aber so. Mit einem Feuchtigkeitsmesser* kann man natürlich auch sehr gut arbeiten. Hier aber unbedingt darauf achten sich einen kapazitiven Feuchtigkeitsmesser zu kaufen und nicht diese für Holz mit den zwei Piken vorne dran. Sonst habt ihr bald ein zerpiktes Dekor.
Es sei noch erwähnt das der Umgang mit solch einem Messgerät etwas an Übung und Erfahrung Bedarf. Denn durch die doch recht dünne Bauweise, in Zusammenspiel mit den unterschiedlichsten Materialien kommen da ab und an lustige Werte raus, welche aber hier nicht direkt bedeuten das man an dieser Stelle Wasser im Wagen hat.

 

Das waren die meiner Meinung nach häufigsten Ursachen für üble Gerüche im mobilen Heim. Wenn ihr noch weitere Tipps dazu habt, was denn für einen üblen Geruch sorgen kann dann schreibt das gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf euer Feedback.

 

Liebe Grüße

Dominic

 

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124 – Messevorschau CMT 2019 – Meet and Greet?

Das Jahr neigt sich dem Ende und das Campingjahr wird mit der CMT in Stuttgart eingeläutet. Ich werde natürlich auch wieder vor Ort sein. An welchen Tagen genau kann ich noch nicht sagen, aber sehr wahrscheinlich an mehreren.

Rückblick 2018 – Ende mit beinahe Schrecken

Letztes Jahr wäre ich ja beinahe nicht mehr nach Hause gekommen aufgrund des heftigen Unwetters. Hier hatte die Bahn aufgrund der Warnungen sämtliche Fernverkehrsverbindungen ersatzlos gestrichen. Mit Glück bin ich dann von Stuttgart üder Singen nach Basel gekommen. auch hier hatte ich Glück denn das war der letzte Zug in Singen, sonst wäre ich dort festgesessen über Nacht. Ich drücke die Daumen dass das dieses Jahr nicht wieder so wird.

Warum CMT

Ich muss sagen das mir persönlich die CMT um einiges besser gefällt als der Caravan Salon in Düsseldorf. Auch wenn die CMT natürlich eine sehr große Messe ist, so ist sie doch etwas „familiärer“ und ruhiger. Gefühlt kommt es mir so vor das auch die Aussteller etwas entspannter sind als auf dem Caravan Salon. Es ist irgendwie mehr Zeit um sich auszutauschen, informieren und zu diskutieren.

Ich bin gespannt was es spannendes zu sehen geben wird. Ich werde mich tendenziell wieder mehr in der Zubehörabteilung, Kastenwagen aufhalten. Denn unser Umbau des Multivan ist noch nicht fertig und ich bin nach wie vor am schauen nach der ultimativen, flexiblen Lösung. Was alles andere als einfach ist.

 

Idee – Meet and Greet

Ich weiß und merke es ja selbst immer wieder. Der Podcast ist ein sehr einseitiges Medium. Deshalb kam mir die Idee ob es vielleicht nicht auch mal schön wäre sich zu treffen. Und da würde sich die CMT doch anbieten, oder? Ich habe dabei an ein kleines offenes „Meet and Greet“ gedacht. Einfach damit ich euch alle vielleicht auch mal ein bisschen kennen lerne. Vielleicht schaffe ich es ja auch das man das an einem Messestand machen könnte. Da könnte ich mal nachfragen wenn genug Leute sagen, „jo da bin ich an der Messe und würde auf ein Hallo und bisschen schnacken vorbei kommen“.
Hierzu habe ich eine ganz einfach Umfrage erstellt. Diese werde ich immer wieder im podcast erwähnen bis zu Messe. Einfach um zu sehen ob ich da einen Messestandbetreiber fragen kann ob das OK wäre das ganze bei ihm zu machen. Oder ob wir uns irgendwo auf einen Kaffee treffen auf dem Messegelände. Ich freue mich als auf rege Teilnahme an der Umfrage.

Hier der Link: https://www.camperontour.net/cmt19

 

123 – Wenn kein Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Tipps zur Fehlersuche

Da ist man nun am Urlaubsplatz angekommen, hat alles aufgefüllt und möchte nun Wasser laufen lassen um die Leitungen und die Therme zu füllen. Und es ist wie es ist, es kommt einfach kein Wasser. Und jetzt? Was tun? Hier ein paar Tipps um der Sache auf den Grund zu gehen.

Erstes Indiz

Erste Diagnose und die hört man in aller Regel auch recht gut. Läuft die Pumpe oder läuft sie nicht. Somit weiß man immerhin schon einmal ob die Pumpe mit Strom versorgt wird oder eben nicht. Denn darauf baut das weitere vorgehen auf.

Die Pumpe läuft

Hier gibt es nun mehrere Möglichkeiten

  1. Und das wäre das übelste: Ein Schlauch ist irgendwo gerissen oder abgerutscht und das Wasser wird nun fröhlich irgendwo in das mobile Heim gepumpt. Hier sollte man also die Leitungswege kontrollieren
  2. Die Leitung ist verstopft. Das kann in der Tat vorkommen. Auch wenn es recht unwahrscheinlich ist, ist es dennoch möglich. Hier sollte man zunächst die Wasserhähne kontrollieren.
  3. Es kann etwas das Flügelrad der Pumpe blockieren. Steinchen oder ähnliches sollte da eher nicht blockieren, die kommen unter normalen Umständen ja nicht in den Tank. Füllt man diesen allerdings mit Gießkannen auf und hat man Kinder die auch mal gerne mit den Gießkannen spielen…. sollte man vorab immer einen Blick in die Kanne werfen. Es könnte jedoch sein das ein Stückchen Eis das Flügelrad blockiert. Was natürlich nur im Winter der Fall sein wir. Da kann man dann auch noch froh sein daß das Eis einem die Pumpe nicht direkt kaputt gemacht hat.

Die Pumpe läuft nicht

Auch hier gibt es mehrere mögliche Ursachen

  1. insbesondere bei Tauchpumpen – der Mikroschalter in der Armatur ist defekt. Hier sollte man sein Glück direkt am nächsten Wasserhahn versuchen und schauen ob dort dann die Pumpe anläuft  oder auch nicht. Geht dies nur bei einer Entnahmestelle nicht ist davon aus zu gehen das der Mikroschalter defekt ist, oder das entsprechende Kabel sich gelöst hat.
    Läuft die Pumpe bei allen Entnahme stellen nicht an dann…
  2. Kann die Sicherung durchgebrannt sein. Dies sollte man somit auch kontrollieren und die Sicherung im Falle wechseln
  3. Die Pumpe kann defekt sein ( durchgebrannt sein. Das gibt es auch mal, das diese aufgrund eines technischen Defekts ihren Dienst quittiert. Bei Tauchpumpen ist das ganze recht simpel zu lösen. Tauchpumpen bekommt man schnell, manche Campingläden haben diese auch direkt im Geschäft oder vielleicht hat ein Campingnachbar eine Ersatzpumpe welche man abkaufen kann.
  4. Irgendwo hat sich die el. Verbindung zwischen Pumpe, Stromversorgung und Mikroschaltern gelöst. Da hilft nur Schritt für Schritt der Sache auf den Grund gehen. Ein Messgerät wird das zum Freund und Helfer.
  5. Je nachdem wie das ganze verbaut ist, egal ob Druckpumpe oder Tauchpumpe kann man nachschauen ob die Pumpe prinzipiell eingeschaltet ist über den Hauptschalter. (Bei Tauchpumpen eher unwahrscheinlich. Aber man kann ja alles nachrüsten)
  6. Man hat die Sicherung gewechselt und diese brennt immer wieder durch. Dann stimmt irgend etwas mit der Pumpe nicht. Es blockiert etwas diese oder sie ist elektrisch defekt. Denn wenn etwas die Pumpe blockiert geht die Stromaufnahme des Motors nach oben, so weit bis die Sicherung durchbrennt. Ebenso bei einem el. Defekt. Ein Kurzschluss erzeugt eine massiv hohe Stromaufnahme und auch hier brennt dann die Sicherung direkt wieder durch

 

 

122 – Tauchpumpe, Druckwasserpumpe – Was ist das denn überhaupt?

Ist das Wasser erst einmal im Wassertank des Wohnwagen/ Wohnmobils / Kastenwagen muss und will man da ja auch wieder irgendwie ran kommen. 🙂 Also muss eine Pumpe her die das Wasser zur Entnahmestelle bringt. Meist Wasserhahn oder Dusche. Hier kommen Tauchpumpen oder Druckwasserpumpen zum Einsatz. Doch was sind eigentlich die wesentlichen Unterschiede dieser beiden Pumpenarten?

Tauchpumpe – Vorteile und Nachteile

Die Tauchpumpe liegt, wie der Name es schon vermuten lässt, im Wassertank. Sie ist ins Wasser getaucht.Das Wasser dient gleichzeitig der Kühlung. Die Tauchpumpe läuft auch nur wenn Wasser entnommen wird. Das kennen wahrscheinlich die meisten. Öffnet man den Wasserhahn hört man wie sich die Pumpe einschaltet und vor sich her summt. Hierzu werdn aber „spezielle“ Wasserhähne benötigt denn jeder einzelne muss mit einem Mikroschalter ausgestattet sein um die Pumpe eben ein-/ausschalten zu können. Und diese Schalterchen gehen gerne mal kaputt und sind sehr frickelig zum wechseln.

Vorteile im Überblick

  • Günstig in der Anschaffung
  • relativ leise
  • läuft nur wenn wirklich Wasser entnommen wird. Eine Undichtigkeit im System bedeutet nicht das einem der ganze Tank ins Fahrzeug gepumpt wird.
  • einfach auszutauschen

Nachteile im Überblick

  • Jede Entnahmestelle benötigt einen Mikroschalter um die Pumpe zu schalten
  • Bei Trockenlauf schnell Defekt
  • nur begrenzter Druck an der Entnahmestelle
  • es kann etwas dauern bis Wasser läuft aufgrund fehlendem Druck in der Leitung
  • bei Defekt des Mikroschalters läuft die Pumpe nicht mehr an….oder sie läuft permanent.

 

Druckpumpe – Vorteile und Nachteile

Die Druckpumpe befindet sich außerhalb des Wassertanks. Sie ist permanent eigeschaltet und hält den Druck in der Leitung aufrecht. Somit hat man direkt volle Leistung an der Entnahmestelle. Es sind auch keine Armaturen mit Mikroschaltern notwendig da die Pumpe selbst den Druck überwacht.

Vorteile im Überblick

  • sofort Wasser an der Entnahmestelle
  • grössere Auswahl an Armaturen. Es gehen auch die aus dem üblichen Haushalt
  • konstant hoher Druck auch bei langen Leitungsführungen
  • Kann auch mal trocken laufen ohne direkt kaputt zu gehen

Nachteile im Überblick

  • bei Undichtigkeit pumpt die Pumpe den gesamten Tank leer
  • teurer in der Wiederbeschaffung
  • lauter als Tauchpumpen
  • Austausch etwas aufwendiger bei Defekt

Möchte man von einer Tauchpumpe auf eine Druckpumpe wechseln kann dies mit hohem Aufwand verbunden sein. Aufgrund des höheren Drucks muss man ggf. die Schlauchleitungen austauschen und alle Verbindungen mit Schlauchschellen versehen.

 

Wie erkennt man welche Pumpe verbaut ist

Ein Blick in den Wassertank sollte in den meisten Fällen schon ausreichen. Führt ein Kabel in den Tank und hängt im Tank eine kleine Pumpe so ist davon auszugehen das hier eine Tauchpumpe verbaut ist. Aber Achtung nur Kabel sind kein Beweis. Es kann sich heir auch um Messsonden der Füllstandsanzeige oder UV-Entkeimung handeln. Auch wenn man an den Armaturen mal etwas lauscht ob man beim öffnen ein leises „klicken“ war nimmt, ist dies ein Indiz für eine Tauchpumpe. Befinden sich dann noch Kabel neben den Anschlüssen der Wasserleitungen der Armaturen so kann auch hier von einer Tauchpumpe ausgegangen werden.
Weiteres Indiz kann sein das man nicht sofort nach öffnen der Armatur vollen Wasserdruck hat und es ein paar Sekunden dauert bis vernünftig Wasser aus dem Wasserhahn kommt.

Welche Pumpe nun die richtige oder sinnvollere ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei Erwerb sind die Fahrzeuge in aller Regel mit einem Pumpensystem ausgestattet. Dies sollte lediglich ein kurzer und ganz grober Einblick dahingehend sein, das es auch hier unterschiedliche Systeme gibt. Man kann hier natürlich noch viel detaillierter in die Technik einsteigen. Das würde aber, denke ich dann zu weit gehen. Ist ja nicht so das man Systemhopping betreibt.

 

LG Dominic

121 – 3 Tipps zum Start beim Wintercamping

Auch wenn das aktuelle Wetter nicht gerade in Richtung Winter geht, so wird er früher der später doch kommen und für viele starten erst dann so richtig das Wintercamping. Wir haben letztes Jahr Sylvester in Lermoos in der Nähe der Zugspitze gefeiert und an Fastnacht waren wir dann im Ötztal mit knackigen -15° bis -20°C in der Nacht. Da haben wir auch nochmal einiges dazu gelernt und uns entsprechend gewappnet.

Kontrolle Lage Wasserleitungen –> Zwangsbelüftung

Im Ötztal ist uns Nachts regelmässig die Wasserleitung zum Spülbecken der Küche eingefroren. Irgendwann über den Tag hat es die Leitung dann wieder aufgetaut. Wir haben denn den Schrank neben der Spüle halbwegs demontiert und dabei dann festgestellt das die Wasserleitung genau an dem Punkt nach oben zum Wasserhahn geht wo sich eine Zwangsbelüftung im Boden befindet. Ansonsten liegt die Wasserleitung immer an den Heizrohren wodurch sie ausreichend erwärmt wird um nicht ein zu frieren. Außer eben an diesem einen Punkt.
Die Zwangsbelüftung zu verschließen ist keine Option. Denn schließlich erfüllt diese einen Zweck. Heizungsrohr liegt dort leider auch keins. Deshalb bin ich an diesem Stück hingegangen und habe die Wasserleitung mit einem Stück Schaumstoff, wie man ihn für Heizungsleitungen beim Hausbau im Keller verwendet, isoliert. Ich meine diese grauen Schaumstoffrohre welche längs geschlitzt sind damit man sie übe die Kupferrohre stülpen kann. Sollte dies nicht ausreichen und uns diesen Winter die Leitung wieder einfrieren, werde ich mir ein Stückchen Heizdraht besorgen und diesen dort um die Leitung wickeln. Dann noch einen Schalter dazu da man diese Begleitheizung letztlich nur im Winter benötigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Kontrolliert einmal vorab den gesamten Wohnwagen ob und wo es entsprechende Kältebrücken und Kälteeintrag direkt auf die Wasserleitung geben kann und schaut nach einer Lösung. Isolieren, Begleitheizung oder Leitung umlegen sind hier die ersten Maßnahmen.

Denn es ist echt total doof wenn einem ständig die Wasserleitung auf einem Stückchen einfriert. Zumal dies auch gefährlich werden kann. Denn eine eingefrorene Leitung kann die Wasserleitung beschädigen – diese aufreißen- und beim auftauen läuft einem dann das Wasser in Wohnwagen oder ins Wohnmobil.

Heizlüfter für die Not und die Aufheizphase

Da wir in Lermoos „Probleme“ mit der Heizung hatten, es wollte teilweise nicht wirklich warm werden. Wir hatten Nachts zum teil nur noch 13° bis 15°C im Wohnwagen. Das Problem haben wir dann aber erst nach dem Urlaub gefunden. Es war einer der Teppiche welcher sich zu nah an an das Thermostat der Truma Heizung geschoben hatte und diesem damit eine höhere, wärmere Temperatur vorgegaukelt hat. Dadurch hat die Heizung abgeschaltet.

Und da so ein Ausfall der Heizung dann auch irgendwann mal recht gefährlich werden kann, wie zum Bsp. be -15°c im Ötztal, haben wir uns einen kleinen elektrischen Heizlüfter* zugelegt. Damit könnte man zur noch immer noch über Strom sozusagen Notheizen. Der Heizlüfter* passt in eins der Schrankfächer und nimmt wirklich nicht viel Platz weg. Wir nutzen diesen nun auch immer zusätzlich zum ersten Hochheizen des Wohnwagen. Damit geht das richtig flott.

Alle Schränke und Fächer öffnen

Im Winter ist der Wohnwagen komplett ausgekühlt. Hat man diesen vielleicht noch am Vortag schon eingeräumt sind auch alle Kleider und Lebensmittel komplett ausgekühlt. Dann noch ein paar Stunden Autofahrt und der Fahrtwind kühlt nochmal ein bisschen mit. Somit kommt man auf dem Campingplatz eigentlich mit einem fahrenden Kühlraum an.

Um es nun möglichst schnell angenehm warm zu bekommen sollte man alle Staufächer und Schränke öffnen. Dadurch wird alles insgesamt schneller erwärmt und man hat nicht noch kalte Eisblöcke in den Schränken die sonst echt lange brauchen. Wir waren selbst überrascht als wir daß das erste al so gemacht hatten. Es ist insgesamt viel schneller durchgewärmt als wenn man alle Türen und Fächer verschlossen hält.

Wie oben bereits erwähnt nutzen wir zum ersten hochheizen des Wohnwagen zusätzlich den kleinen Heizlüfter*. Zusammen mit der Truma Gasheizung schaffen wir es recht zügig unseren doch recht großen Wohnwagen angenehm warm zu bekommen.

 

Ich wünsche euch eine schöne Wintersaison und viel Spaß beim campen im Schnee.

LG Dominic

 

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120 – Unsere Top 3 der absoluten DONT`s / NoGo`s auf Campingplätzen

Ich finde diese „Benimm“regeln welche für Camper gelten immer ganz amüsant. Denn die allermeisten sind ja dann doch vielmehr alltägliche Sachen welche man im normalen Leben, als nicht Camper, auch pflegen sollte.

Nichts desto trotz hat man irgendwann dann doch das ein oder andere Erlebnis welches einen nicht mehr los lässt. Hier nun mal unsere drei größten DONT`s:

 

Dauergaffende Nachbarn

Zu beobachten und zu schauen liegt in der Natur des Menschen. Ab und zu kann man sich ja auch was sinnvolles abschauen und noch was lernen. Aber es gibt Grenzen. Auf einem Campingplatz in den Vogesen ist uns mal folgendes passiert:

Nachdem wir die Wunschparzelle ausgesucht hatten und dann rückwärts auf die Parzelle manövriert sind und das letzte ausrichten von Hand gemacht hatten, da wurden wir bereits durch das Nachbarpaar gegenüber genaustens beobachtet. Naja soweit ja noch OK. Als wir dann aber Markise, Tisch, Stühle etc.pp am aufbauen waren, da holten sich die beiden doch tatsächlich Ihre Stühle, setzten sich vor Ihrer Parzelle auf den Weg, jeder mit etwas zu trinken und beobachteten uns permanent bei unsere tun. Eigentlich kann es einem ja egal sein. Aber irgendwann wirds dann halt doch schon komisch. Selbst als wir fertig waren und uns selbst hinsetzten wurden wir fröhlich weiter bestaunt, oder angestarrt oder wie man es auch immer nennen will. Das wurde mir dann zu doof und ich habe das Auto umparkiert.

Es muss einem schon extrem langweilig sein wenn man nichts besseres zu tun hat als die Nachbarn permanent zu begaffen

 

Vollgeschissene Campingplätze

Wir waren bis vor kurzem selbst Hundehalter. Leider ist unsere Hündin vor kurzem im Alter von 12 Jahren versorben. Und wir selbst als Hundehalter verstehen es nicht wieso man, wenn der Hund schon auf dem Campingplatz sein GEschäft verrichtet, man es nicht einfach weg machen kann. Mir selbst war es prinzipiell schon unangenehm wenn unser Hund überhaupt auf den Campingplatz macht. Ich habe immer versucht dies zu grundsätzlich zu vermeiden.
Umso schlimmer war unsere Erfahrung auf einem Campingplatz im Schwarzwald zu Sylvester. Egal wo man lang lief, es war unvermeidlich früher oder später in eine Tretmine rein zu laufen. Und wenn uns das passiert, passiert dies auch anderen. Auch anderen Hundebesitzern. Ich kann da nur den Kopf schütteln. Wie kann man nur so rücksichtslos und egoistisch sein. Wenn dann auch noch etwas Schnee liegt es es leicht drüber schneit wird es richtig lustig. Insbesondere wenn man dann auch noch bedenkt das Kinder nicht mit den Augen nach unten rum laufen. Auf dem Campingplatz habe ich mich als Hundebesitzer echt geschämt für das Verhalten anderer.

 

Sauberkeit und Hygiene in den Sanitärgebäuden

Was man da ab und zu zu sehen bekommt ist schon der Hammer. Haare, Fingernägel und was weiß ich nicht alles, kennt man ja. Aber in der Camargue – ich hatte das schon mal erzählt- wurde der Vogel echt abgeschossen. Ich wollte mit Ben duschen gehen und schon beim betreten roch es irgendwie seltsam. Ich dachte mir noch nichts dabei. Wir liefen also die Duschen entlang um zu schauen welche wir denn nehmen wollten. Und plötzlich lag da mitten in einer Dusche eine Kackwurst! Sorry ich kann es nicht anders ausdrücken. Da hat doch tatsächlich jemand in die Dusche geschissen. Also bekloppter geht es ja nicht mehr. Das ist an Sauerei glaube ich bald nicht mehr zu übertrumpfen. Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

 

Wenn man es mal genau und ernst betrachtet sind diese drei Erfahrungen eigentlich keine speziellen Campingplatzregeln, Do`s and Dont`s für Camper oder sowas. Verhalten sich diese Menschen ausserhalb eines Campingplatzes auch so? Gaffen die permanent Ihrem Nachbarn in den Garten? Scheißen die bei sich zu Hause auch in die eigene Dusche und lassen es liegen? Machen die die Hinterlassenschaften Ihrer Hunde sonst auch nicht weg? Ok bei letzterem bin ich mir bei solchen Personen dann ziemlich sicher das sie es auch sonst nicht machen.

 

Was sind eure verrücktesten, kuriosesten oder auch ekligsten Erfahrungen welche Ihr beim campen gemacht habt? Schreibt mir das bitte per Email oder hier in die Kommentare. Ich würde da gerne mal eine separate Folge draus machen über die Dinge in die Richtung „Es gibt nichts was es nicht gibt“

 

LG Dominic