Missgeschicke mit Wasser beim Camping

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So ziemlich jedem Camper passieren früher oder später irgendwelche Missgeschicke. Die Liste ist wahrscheinlich endlos lang und wird auch nie ein Ende finden. In diesem Beitrag bzw. Podcastfolge gibt es einmal drei Missgeschicke mit Wasser, welche uns passiert sind.

Wassertank Deckel nicht fest geschlossen

Ja, so ein Deckel hat seinen Sinn. Dient er entweder dazu den Tank vom Innenraum aus zu befüllen, oder auch gerne als Serviceöffnung zum Reinigen. Bei unserem alten Tabbert sogar dazu den Stöpsel des Bodenauslaufs zu ziehen, um den Tank leerlaufen zu lassen.

Unerfahren wie wir damals waren, auf einer Tour nach Frankreich, dachten wir uns, dass es nicht verkehrt sei den Tank zu befüllen um Wasser fürs WC und so dabei zu haben.

Vorne weg muss ich noch sagen, dass ich den Deckel immer komplett öffnete, wenn der Wohnwagen leer stand. Oder zumindest nur mit ein zwei Umdrehungen zudrehte. Also nie fest anzog. Der Grund war, dass der Wassertank somit immer komplett trocknen konnte.

So, wir also den Wassertank gefüllt und los. Glücklicherweise, wie das so oft ist, dauerte es nicht lange und eins der Kinder musste aufs WC. Also Rastplatz angefahren und ab in den Wohnwagen. Und zack….. wieso war denn da der Boden nass? Der Deckel des Wassertanks war nicht fest angezogen und hatte sich durch das fahren und wackeln heruntergedreht und das Wasser konnte somit raus schwappen. Glücklicherweise war es nicht viel Wasser und schnell mit einem Handtuch aufgenommen. Im ersten Moment geht einem da jedoch der Puls ganz schön nach oben. Könnte schließlich auch etwas Größeres sein.

Was lernt man daraus?
Immer darauf achten, dass der Wassertank ordentlich geschlossen ist.

Wassertank überfüllt

Der liebe Wassertank, die besten Freunde sind wir nicht. Bei unserem Bürstner Wohnwagen ist die Entlüftung des Tanks etwas ungeschickt gelöst. Da wurde, statt einem Überlaufschlauch der durch ein Loch im Boden nach außen geführt wird, einfach in den Überlaufabgang, mit einer Säge ein Schlitz reingesägt. Das klingt schlimmer als es ist. Im Normalfall passiert da auch nichts. Nicht mal während der Fahrt, das dort, wie im obigen Fall Wasser rauschwappen könnte. Aber ihr ahnt es bestimmt schon. Wo Wasser rausgeht, muss ja auch irgendwie Wasser reinkommen.

In dem Fall hatten die Kinder die Aufgabe den Tank zu befüllen. Wenn ich das mache, weiß ich mittlerweile wie viele Gießkannen da rein passen. Nämlich fünf, wenn man die Therme mit befüllt.

Eine volle Gießkanne ist den Kindern natürlich zu schwer. Also haben sie einfach immer so viel reingefüllt, wie sie tragen konnten. Nur hat da niemand mitgezählt. Nun kommt besagter Belüftungsschlitz zum Tragen. Mit der letzten Kanne war es dann zu viel und der Wassertank wurde befüllt. Glücklicherweise bemerkt man das sofort, da das Wasser direkt unter der Sitzecke vorläuft. Zumindest bei unserem Wohnwagen. Denn die Unterkonstruktion ist nicht geschlossen, sondern die Seitenwände der Kästen stehen wie auf kleinen Füßchen.

Das Learning hieraus:
Es nun höchste Eisenbahn diesen Belüftungsschlitz durch einen vernünftigen Überlauf, mit Bodendurchführung, zu ersetzen. Ist ja auch nicht so das ich genau das vor meinem geistigen Auge habe schon lange kommen sehen.

Der endlos Wassertank

Wasser ohne Ende. Sich keine Gedanken machen müssen, ob und wann denn nun der Wassertank leer wird. Oder vielleicht voll?

Diese ganzen Entleerungshähne haben ja ihren Sinn. Und vernünftig wie wir sind, öffnen wir diese auch immer am Ende eines Campingurlaubs, damit das Wassersystem leerlaufen kann. Niemand will uraltes, siffiges, verkeimtes Wasser haben. Nur muss man einfach auch daran denken, diese wieder zu schließen.

Wenn nach fünf gerechneten Gießkannen, der Wassertank und die Therme immer noch nicht voll sind, ist das im ersten Moment wieder ein Punkt, wo der Puls nach oben geht. Gerade wir, wo mit unserem Wohnwagen sowieso schon die ein oder andere Überraschung erlebt hatten. Da ist bei jedem neuen, ungewohnten Ereignis der Moment, wo man denkt: „So ein Mist aber auch. Was ist denn nun wieder los.
Bis mir dann ein leises Plätschern aufgefallen ist. Ein schneller Blick unter den Wohnwagen und die Erkenntnis, dass Wasser genau so auch wieder unten rausläuft, wenn man die Entleerungshähne nicht schließt.

Es ist wie immer. Was schiefgehen kann geht auch irgendwann schief. In diesem Fall nur Missgeschicke die man jetzt als Anekdoten des Camperlebens erzählen kann.

LG Dominic

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