Reisen mit dem Camper in Corona-Zeiten

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Prinzipiell versuche ich mich mit dem Thema Corona und den mindestens wöchentlichen Änderungen, so wenig wie möglich zu befassen oder zu belasten. Nichtsdestotrotz kommt man natürlich nicht drumherum sich damit auseinanderzusetzen. Speziell, wenn es um das Reisen geht. Andere Länder, andere Vorschriften und Vorgehensweisen. Das haben wir in den letzten Tagen, bei einem Gespräch mit unserem R&V Versicherungsberater wieder gemerkt. Eigentlich ging es um unsere Gebäudeversicherung. Aber wir sind dann noch kurz auf die Coronathematik gekommen. Seine Schwägerin lebt in der Schweiz. Und dort hatten wohl alle, mit dem Ausbruch und dem Lockdown, einen Brief nach Hause bekommen, mit den nun geltenden Vorschriften und einer langen Einkaufsliste. Interessant, wie das in der Schweiz angegangen wurde. Das Aber nur am Rande.

Aktuelle Bestimmungen einfach herausfinden

Natürlich kann man sich über Social Media informieren bzw. man erhält hier mehr oder weniger sowieso irgendwelche Infos. In den ganzen Campinggruppen wird das ganze schliesslich auch ausgiebig thematisiert. Nur muss man hier auch immer etwas Vorsicht walten lassen. Hören/sagen ist halt auch immer so eine Sache.

Deshalb ist das einfachste beim Wunschcampingplatz anzurufen oder eine Email zu schreiben, was denn die lokalen Vorschriften und Bestimmungen sind. Alternativ, gerade wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann man auch die lokale Tourismusinformation anrufen oder anschreiben. Denn selbst hier in Deutschland ist das schliesslich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich könnte jetzt nicht mal verlässliche sagen was zum Beispiel in Niedersachsen für Vorschriften gelten.

Da es so viele Untschiede gibt, ist es am einfachsten die Leute vor Ort zu fragen. Denn die eigenen lokalen Bestimmungen weiß man immer noch am besten. Fragt man bei einem Campingplatz an, können die einem direkt alles mitteilen was generell gilt und speziell für die örtlichen Campingplätze an zusätzlichen Maßnahmen durchgeführt werden.

Sei es das geschlossene Sanitärgebäude, ausschließlich komplett autarke Fahrzeuge, Duschen unter Bedingung xy….usw.

Interaktive Plattform der EU

Die EU hat im Rahmen der Corona-Pandemie ein Online Portal geschaffen bei welchem man die aktuellen Regelungen der Staaten abrufen kann. Das erleichtert schon einmal grundsätzlich vieles. Reist man nach Kroatien, muss man schließlich auch noch die Bestimmungen der Durchreiseländer kennen. Die Website ist wirklich intuitiv, übersichtlich und einfach zu bedienen.

https://reopen.europa.eu/de/

Wie ist das mit Reiserücktritt / Stornierungen / Rückerstattungen

Wie wird all das in Zukunft sein?

Da sich die Lage nach wie vor sehr schnell ändern kann, wie man es am Beispiel in Gütersloh (NRW) sehen kann, ist die Reiselage nach wie vor sehr unstabil. Da mussten plötzlich Reisende abreisen und ihren Urlaub abbrechen. Es wurde ein lokaler LoockDown verhängt. Es gelten Einreisebeschränkungen bei Einreise in EU Länder, wenn man aus besagter Region kommt, und viel mehr.

Da kam mir dann der Gedanke wie sich das denn nun mit den Kosten verhält? Meine Vermutung ist, das insbesondere Reiserücktrittsversicherungen oder Stornobedingungen, durch Corona, maßgeblich geändert werden. Denn als Versicherung lässt man sich schließlich auch nicht auf solch ein Katz und Maus Spiel ein, was enorme Kosten verursachen kann.

Beispiel Hotel:
Hier ist es anscheinend sogar so, das wenn nun ein Hotel unter eine Quarantäne gestellt wird und man nun 14 Tage dort bleiben muss, man diese Zeit auch dem Hotel gegenüber bezahlen muss. Das Hotel kann da logischerweise nichts dafür und es entstehen Kosten. Nur kann es auch nicht sein das, man sozusagen „eingesperrt wird“ und das dann auch noch bezahlen soll.

Wir als Camper haben unser Hotelzimmer zwar immer dabei. Was aber, wenn es aufgrund einer plötzlichen Änderung zu einem vorzeitigen Urlaubsabruch kommt. Nicht dass das schon blöd genug ist, ist dann der CP trotzdem voll zu bezahlen? Oder teilweise? Wer trägt letztlich die Kosten, aufgrund einer kurzfristigen Änderung?

Auch wenn es aktuell mit etwas Mehraufwand und vielleicht nicht ganz so tollen auflagen verbunden ist, so kann man dennoch froh darüber sein, das Reisen wieder möglich ist.
Man sieht also, Reisen zu „Corona“zeiten bleibt weiterhin ein spannendes Abenteuer. 🙂

LG Dominic

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