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104 – Ein Wochenende auf der Adventure Southside – Der erste Eindruck

Adventure Southside

Die Adventure Southside hat dieses Jahr zum dritten mal statt gefunden. Und jeder der eher so auf klassischen Camping Messen unterwegs ist, bekommt hier viele andere Dinge geboten. Die Messe dreht sich um Outdoor, Offroad, Expeditionsreisemobile mit dehnen man auch mal durch die Wüste fahren kann, Bushcraft ist auch vertreten und und und. Also so richtig fernab des klassischen Campingplatz Camping oder „Stellplatz“ Camping. Es geht wie der Name sagt um Adventure, Outdoor, Expeditionen aber auch „überleben“ in der freien Wildbahn. Neben der reinen Messe gab es noch zahlreiche Workshops und Vorträge rund um das Gesamtthema. Diese haben wir uns aber nicht angeschaut oder haben daran teilgenommen.

Vor allem war es mal wieder „krass“ zu sehen was es denn so alles gibt. Kurz um: Es gibt nichts was es nicht gibt. Das ist teilweise echt der Hammer. Was es da an Expeditionsfahrzeugen und entsprechenden Ausbauten gibt ist beeindruckend.

Das Messegelände rund um die Lochmühle

Das Gelände an sich ist natürlich Outdoor auf einer riesigen Wiesenanlage. Die „Camps“ sind ebenso auf Wiesen….dazu aber später noch etwas mehr. Die Adventure Southside hat in Eigeltingen bei der Lochmühle stattgefunden. Aufgrund dessen das es druaßen ist braucht man vielleicht etwas länger um sich zu orientieren und letztlich den Standplan im Kopf zu haben.

Das Wetter war an diesem Wochenende super. Für ein schlendern über die Mese schon zu gut. Die Sonne hat einen wirklich niedergebrannt. Trinkwasser mitnehmen gehörte zur Pflicht.

Für uns als Familie hat sich neben der Messe herausgestellt das die Lochmühle ein super genialer Erlebnisbauernhof ist. Da  gibt es allerlei Tiere, die man streicheln und füttern darf. Kleine Ferkel die frei rum laufen, Schafe die einem über den Weg laufen. Lamas die unterm Dach „rum stehen“. Für die Kinder absolut genial und das Wochenende somit zu kurz. 🙂 Zur Lochmühle werden wir sicher nochmal gehen, wenn eben keine Messe ist.

 

Die „Camp“ Area

Als so klassische Wohnwagencamper ist das natürlich auch so eine Sache. Da steht man mit einem riesigen Wohnwagen mit lauter Defender, Jeeps, Off-Road-Bussen oder sonstigen Off-road Fahrzeugen auf einer Pferdokoppel, für ein Wochenende rum. Alle voll auf Outdoor, schlafen im Zelt, etc. ausgelegt. Jeden Millimeter aufs effektivste genutzt und und und….. Immerhin sind wir ja auch autark, OK Grauwassertank muss noch untergestellt werden. Naja also fast ganz autark. 🙂
Jetzt ist es so das man für eine Übernachtung 20€ berappen musste. Um auf einer Pferdkoppel abgestellt zu werden. Mehr gar es nicht. Keine Frischwasserstation wo man hätte zumindest mal Trinkwasser holen konnte, keine Entsorgung (und wenn doch dann nicht ausgeschildert), keinen Stromanschluss (OK wir haben ja nen Akku aber trotzdem). Also insgesamt hat man 20€/Nacht bezahlt um auf einem Acker parken zu dürfen. Und das ist dann in meinen Augen doch recht dreist. also da darf der Veranstalter gerne noch eine Schippe rauf legen. insbesondere wenn man mal durchzählt was da an Fahrzeugen auf den ganzen Wiesen rum stand.
Bei uns im Camp4/5 gab es nur Dixi Klos, was für die Menge an Leuten schon recht optmistisch war. Um es mal geschönt aus zu drücken.
Im Bereich des Messegeländes und von Camp1 war es glaube ich such so, gab es Duschcontainer und WCs, ebenfalls in Containern.
Insgesamt darf da noch ne aufgerüstet werden seitens des Veranstalters, oder man senkt den Preis. Weil 20€/Nacht um auf eine Pferdekoppel, wo die plattgefahrenen Pferdeäpfel rumliegen, verfrachtet zu werden ist dann schon dreist.

 

Schlusswort

Die Messe an sich super mit vielen tollen Ideen und Inspirationen . Der Erlebnisbauernhof / Anlage Lochmühle ist für Kinder super genial und wir werden da sicher mal so hingehen. Das „Camping“ hat für mich den Eindruck des „schnellen Geldes kassieren“ hinterlassen. Schade.

 

LG Dominic