easydriver

107 – Erfahrungsbericht zum Reich Easydriver 2.8 Pro

So, wie angekündigt gibt es dieses mal einen Erfahrungbericht zum Rangierantrieb. Das „unpacking“ und den Einbau habe ich ja bereits in anderen Folgen – der Folge 91 und Folge 93 beschrieben. So ein Hilfsmittel zu besitzen ist ja das eine. Aber wie ist so ein Rangierantrieb im Praxiseinsatz?

 

Must have oder nice to have

Da gehen die Meinungen ja extrem auseinander. Die einen behaupten muss man nicht haben, denn Camper helfen sich immer. Das stimmt auch unserer Erfahrung nach zu 100%. Somit geht es sicher auch ohne. NUR – beim Wintercamping 2to im Schnee  und Eis zu schieben, geht zwar, aber da waren so viel Leute am „rumreißen“ an den Haltegriffen….. da hatte ich schon die nächste Undichtigkeit befürchtet. Und in Anbetracht dessen das bei vielen der heutigen Caravans diese Haltegriffe mehr Zierde als Nutzen sind und diese einfach nicht dafür gemacht sind das man mit 90-100kg Kampfgewicht da in die vollen geht und zieht wie ein Ochse, da rückt der Sinn von Rangierantrieben durchaus ins sinnvolle.
Auch gibt es Menschen die zwar gerne campen aber körperlich nicht in der Lage sind einen Wohnwagen von Hand zu schieben und zu ziehen. Da macht es durchaus Sinn.

Summa summarum möchte ich nicht darüber urteilen über den Sinn oder nicht Sinn von Rangierantrieben. Wir haben einen und ich bin froh darum. Nicht weil ich unseren Wohnwagen nicht rückwärts rangieren kann, sondern weil es teilweise gar nicht anders geht. Grund sind oft die zu engen Platzverhältnisse da mit dem Auto rückwärts rangieren zu können und oder der Untergrund (uneben) wo dann zig Leute wild dran rumreißen würden und mit aller Gewalt versuchen würden den Wohnwagen in Position zu rücken.

 

Der Easydriver 2.8 Pro in der Praxis

Wir sind mittlerweile ein paar mal unterwegs gewesen und es hat sich bewährt den Rangierantrieb zu haben. Hier ein paar Beispiele:

  1. Bauernhofcamping in der Schweiz
    Hier war es so das man sich hinstellen konnte wie man wollte. Der Platz war schon nahezu ausgebucht und wir konnten nur noch vorwärts rein fahren. Letztlich sollte der Wohnwagen aber dann doch um 180° gedreht stehen. Es war eng und ging auf der unebenen Wiese auch noch etwas bergauf. Von Hand wäre hier ein rangieren schlichtweg nicht möglich gewesen. Das fängt schon damit an das unmöglich ist einen Tandemachser auf engstem Raum von Hand zu drehen. Mit dem Auto auch nicht da einfach kein Platz war als Gespann zu rangieren. Der Rangierantrieb hat hier  wunderbar geholfen den Wohnwagen, auf dem zur Verfügung stehenden Raum, zu drehen und anschliessend auf die hohen 2stufigen Auffahrkeile zu manövrieren.
  2. Sandiger Wiesengrund in der Bretagne
    Hier hätte der Platz locker ausgereicht um als Gespann rückwärts auf die Parzelle zu rangieren. Aber man muss so einen Rangierantrieb ja auch auf verschiedenen Untergründen ausprobieren. Hier war es zwar Wiese aber auf sandigem Untergrund. also kein Erdreich. Auch hier verlief alles problemlos. Ruck zuck war der Wohnwagen ausgerichtet und auf die 1stufigen Keile gefahren.
  3. Einfache Wiese in der Südbretagne
    Hier waren es die Platzverhältnisse um die Parzelle rundherum die ein Rückwärts rein rangieren unmöglich gemacht haben. Die Parzelle an sich ist riesig; geschätzte 150qm. Aber links Bäume und rechts Sträucher und Wohnmobile. Zu wenig Platz um den Wohnwagen mit dem Multivan rein zu schieben. Auch zu wenig Platz um direkt in die Endposition zu manövrieren aufgrund des Bereiches wo der Wagen ausschwenkt. Also musste noch ein paar mal hin und her um den Wohnwagen immer weiter an einen Rand der Parzelle zu bringen. Auch hier das Ergebnis: Ein leichtes Spiel für den Rangierantrieb.
  4. Befestigter Schotter
    Bei uns steht der Wohnwagen auf einem befestigten Schotterplatz. Hier gibt es keinerlei Probleme mit dem rangieren. Das einzigste was einem ab und an weh tut ist wenn so ein Schottersteinchen in zwischen Reifen und Antriebswelle des Rangierantriebs kommt. Da kracht und knarzt dann das man direkt Angst bekommt das einem gleich alles um die Ohren fliegt.

Wo Licht ist ist auch Schatten

Tandemachser und Rangierantriebe sind ein Thema für sich. Einen Einachser auf der Stelle zu drehen ist kein Problem. Bei einem Tandem ist es eine Herausforderung. Auch für einen Rangierantrieb. So hat jeder Hersteller seine eigene Lösung hierfür entwickelt. Denn dreht man den Tandem auf der Stelle sieht das echt wüst aus. da werden die Schlappen beinahe von der Felge gedrückt und es sieht einfach nicht gesund aus. Auch würde es letztlich zu weiteren Schäden führen würde man da einfach weiter drehen. Der Easydriver bietet hier die „Tangodrehung“ an. Hier wird der Wohnwagen immer vor und zurück gepaart mit einer Kurvenfahrt, mehr oder weniger, auf der Stelle gedreht. Mir persönlich geht das zu lange und ich habe eine für mich praktikable Lösung gefunden. Man kann mit der Fernbedienung auch eine lange Kurvenfahrt machen. Diese kombiniere ich immer mit der scharfen Kurvenfahrt, wo man eigentlich Angst um die Reifen bekommt wenn man es übertreibt. Also mache ich dann immer kurz Scharfe Kurve und dann wieder lange Kurvenfahrt. Wenn man das gut taktet kommt man recht flott rum ohne das einem die Reifen oder die Achsen um die Ohren fliegen.
Das wäre so das einzigste wo ich sage…. kann man vielleicht, speziell auch für Tandems noch cleverer lösen.

 

Fazit

Für mich bzw. uns und den großen Wohnwagen ist es eine tolle Sache mit dem Rangierantrieb. Auch wenn es oftmals sicher nicht notwendig ist, so ist es doch einfacher und somit entspannter. Sei es beim rangieren auf die Parzelle, das auffahren auf die Keile oder wenn es ums ankoppeln geht. Da kann man nämlich schön über die Kugel der AHK fahren und brauch den WoWa nur noch ablassen.
Wir hatten bisher noch nie Probleme beim rangieren mit dem Rangierantrieb.
Klar das mit dem drehen auf der Stelle ist bei Tandems eh so eine Sache, aber hier könnte man vielleicht nochmal schauen ob man das nicht cleverer gelöst bekommt um auf engem Raum schnell und sicher wenden zu können.

 

Hier erfahrt ihr mehr zum Easydriver und die verschiedenen Modelle: https://reich-easydriver.com/

 

LG Dominic

 

093 – Rangierantrieb selbst einbauen – Mein Erfahrungsbericht

Hi zusammen,
wie bereits angekündigt gibt es hier nun noch meinen Erfahrungsbericht zum Einbau meines Reich Easydriver 2.8Pro.

Bevor man den Rangierantrieb montiert sollte man sich auch intensiv damit beschäftigen wo später der Akku eingebaut wird und wie und wo man die Kabel verlegen möchte. Denn man muss einen Trennschalter mit Schlüssel montieren und dieser sollte von außen erreichbar sein. Oft wird hier ein Staukasten direkt bei der Eingangstüre verwendet. Da ist dann auch ein Blick unter den Wohnwagen sinnvoll um zu sehen wo man die Kabel langlegen kann um sie dann nach innen zu führen.

Mechanik

Den Wohnwagen haben wir zunächst so schräg wie möglich hingestellt damit man zumindest etwas mehr Platz unter dem Wohnwagen hat. Hierzu habe ich den Wagen mit einem hydraulischen Wagenheber so weit wie möglich angehoben und dann dicke Holzbalken unter den Rahmengestellt um ihn ab zu stützen. Aufpassen sollet man beim gegenüberliegenden Ende des Wohnwagens. Nicht das man zum Beispiel das Heck auf den Boden drückt und schlimmstenfalls noch etwas beschädigt.

Zur Montage ist es ratsam zu zweit zu sein. Das macht das ganze wesentlich einfacher und entspannter. Da die Antriebsmotoren bereits vorgefertigt auf den Klemmplatten und Schienen geliefert wurden, konnte direkt mit der Montage begonnen werden.

Zunächst haben wir mit den Motoren an der Vorderachse begonnen. Hier am besten zu zweit den Antrieb unter den Rahmen heben und dann mit den Klemmplatten einhängen. so hängt der Motor schon mal und fällt auch nicht runter. Als nächstes den Antrieb auf der anderen Seite ebenso anbringen. Das ist echt einfacher wenn man zu zweit ist da die Antriebe mit der Montageplatte schon ein ordentliches Gewicht haben.
Hängen nun beide Antriebe schon mal provisorisch am Rahmen kann der Querträger eingezogen werden. Hier sollte man vorab die Mitte des Trägers mit einem Edding markieren. Denn am Ende sollte dieser mittig zwischen den Achsen sein. Dieser Querträger dient als zusätzliche Stabilisierung zwischen den einzelnen Antrieben. Der Querträger ist lang genug um ihn in die beiden Holme der jeweiligen Motoren zu schieben.

Hängen beide Antriebe und der Querträger beginnt der knifflige Teil der mechanischen Montage. Das ganze System muss ausgerichtet werden. Die Bedienungsanleitung ist hier sehr aufschlussreich. Auch der Abstand zu den Reifen muss beachtet werden. Hierzu liegen aber entsprechende Abstandhölzchen bei. Den Querträgr mittig ausrichten, die Abstände nach links und rechts zum jeweiligen Reifen müssen auch stimmen. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen und das ganze sorgfältig machen. Denn die ganzen Schrauben werden mittels definiertem Drehmoment festgezogen UND es handelt sich dabei um selbstsichernde Schrauben. Das heisst, hat man sich vertan ist es mit einfachem lösen und wieder festziehen nicht getan. Selbstsichernde Schrauben dürfen nämlich nur ein mal festgezogen werden. Ansonsten funktioniert die Selbstsicherung nicht mehr wirklich. Das wissen viele nur nicht. Entweder man nimmt dann neue Muttern / Schrauben oder wenn man hat, Schraubensicherungslack. In der Bedienungsanleitung steht auch beschrieben wie man genau vorgehen soll beim festziehen der einzelnen Schrauben. Zunächst die des Querträger damit das ganze in sich schon mal stabil ist und erst dann, nach nochmaliger Kontrolle der abstände, die der Klemmplatten.

Genau dasselbe Prozedere muss man dann nochmal machen mit den antrieben der Hinterachse. wenn man einen Tandemachser hat. 🙂

Für die Installation der Mechanik haben wir in etwa 35h gebraucht. Für beide Achsen. Es geht bestimmt auch schneller. Aber lieber in Ruhe und man ist sicher das alles stimmt wie schnell mal hingeschraubt.

Elektrik

Wie im letzten Beitrag zum Easydriver 2.8Pro bereits erwähnt sind die Kabel glücklicherweise sehr lang. ( Ich konnte die Kabelreste dann noch für meinen Akku und Solarkoffer verwenden. 🙂 )
Die mitgelieferten grauen Kabelkanäle waren in meinem Fall dann leider etwas zu kurz. Ich habe diese dann mit Kabelrohren aus der Elektroinstallation vom Hausbau verlängert. Der Lieferung liegen ausreichend Schellen und Kabelbinder bei um die Kabel unter dem Wohnwagen zu befestigen. Ich hatte mich dazu entschieden diese alle zentral zusammen zu führen und an einem Punkt dann durch den Boden zu führen. Blöderweise habe ich mich da für einen Punkt zwischen den Aschen entschieden. Das Befestigen der Kabel / Kabelrohre war dann eine recht mühsame Sache. Man liegt die ganze Zeit unter dem Wohnwagen, hat kaum Platz sich zu drehen, muss permanent über Kopf arbeiten UND je näher man zur Achse kommt, umso weniger Patz hat man. Die beiden Querträger der Montage sind dann zusätzlich noch im weg und man kommt beinahe nicht mehr vorwärts. Ich habe ja keine Platzangst, aber ab und zu war das da unten dann schon etwas mulmig.

Für die Kabeldurchführung habe ich mich dazu entschieden ein großes Loch in den Boden zu bohren und dort dann ein Rohrstück eines grauen DN50 Abwasserrohrers aus der Hausinstallation zu verwenden. Naja hätte ich mal ein größeres genommen. Denn mit den vier Kabelrohren ist das Ding nun recht voll. Und da müssen jetzt noch ein paar Kabel mehr dazu da ich noch eine Solaranlage aufs Dach klebe und der Akku an den Elektroblock des Wohnwagens angeschlossen werden muss. Das geht bei unserem Wohnwagen alles nur indem man unter dem Boden lang geht.
Tipp: Dimensioniert die Bodendurchführung ausreichend groß, so das ihr ggf. noch Platz für das ein oder ander Kabel habt!

Bei mir hat sich die Installation der Elektrik dann doch noch etwas hingezogen da ich zunächst noch den Akku fertig einbauen musst und auch zusehen musste wie was wo Platz hat. Denn in der Bedienungsanleitung zum Rangierantrieb steht das ein Abstand von 40cm zwischen Akku und Steuergeräten liegen soll. Und da sind 40cm gleich mal ganz schön viel.

Bevor ich die ganzen Kabel dann auf ein vernünftiges Maß gekürzt habe, habe ich diese erst einmal so an die Steuergeräte anschlossen um einen ersten Funktionstest zu machen. Zu meiner Freude lief der Reich Easydriver 2.8Pro direkt wie am schnürrechen. Somit alles richtig gemacht. Jetzt stand nur noch das kürzen der Kabel und neu crimpen an und dann alles final verbauen.
Also 16mm2 oder 10mm2 zu crimpen ist echt kein Zuckerschlecken. Da bin ich froh gewesen das nicht alle Kabel so dick waren. 🙂
Wichtig: Wenn Ihr die Kabel kürz, dann ist darauf zu achten das diese letztlich gleich lang sind. Sonst kann es sein das der Rangierantrieb den Wohnwagen nicht exakt geradeaus antreibt. Denn durch unterschiedliche Kabellängen kommt es zu unterschieldlichen Stromverlusten. Und im dümmsten Fall kommt am linken Antrieb weniger Strom an als am rechten und schon stimmt das ganze nicht mehr. Ich habe vor Montage alle Motoren eng zusammen hingelegt und die Kabellängen verglichen. Da diese, bis auf 3-4cm, gleich lang waren war das kürzen einfach. Ich habe erst ein Kabel abgeschnitten und dieses dann als Maß genommen und alle anderen Kabel mit diesem „Maßband“ um dieselbe Länge gekürzt.

Was gab es für Schwierigkeiten

Wir wären nicht Camper on Tour wenn SOOO ein Einbau einfach mal so, ohne irgendwelche Komplikationen klappen würde.

1) Bei einem Motor der Vorderachse war ein Heizungsrohr / Dückerrohr im Weg. Das war mir aber bereits vorher beinahe schon klar und somit nicht so sehr überraschend. Aber wie das so ist, es war ein Funken Hoffnung da das es vielleicht so passt. Hat es nicht und das Rohr musste versetzt werden. Also neues Loch bohren, das alte zukleben und abdichten, das Dückerrohr neu einkleben.

2) An der Hinterachse gab es dann überraschenderweise GENAU DASSELBE Problem auch noch. Auch dort war das Dückerrohr im Weg. Hier aber nur knapp, wenn der Antrieb in seiner Grundposition war. Vielleicht hätte man mit etwas drücken und schieben, und dem ein oder anderen Kabelbinder das Rohr wegziehen können. Aber das ist ja auch nichts halbes und nichts ganzes. Also auch hier, neues Loch bohren, Dückerrohr umsetzen und einkleben, das alte zukleben und abdichten.

3) Da ich die Bodendurchführung zwischen die Achsen gelegt hatte war es sehr schwer die vier Kabelrohre da durch zu bekommen. Zum einen weil man dort einfach nicht hin kommt und weil ein DN50 Durchgang dann doch etwas knapp bemessen ist. Insbesondere wenn da noch mehr Kabel rein sollen.

Abschließendes

Einen Rangierantrieb selbst einbauen ist kein Hexenwerk und Reich Easydriver bietet da auch eine gute Anleitung. Man sollte einfach ordentlich Zeit einplanen und das ganze auch vernünftig durchplanen. Wo soll der Akku hin, wo der Trennschalter, wo sollen die Kabel unter dem Wohnwagen lang laufen und wo will ich durch den Boden gehen.
Die Anleitung welche dem Rangierantrieb beiliegt ist wirklich gut. Das gibts oft auch anders.

 

LG Dominic

 

091 – Unser neustes Spielzeug, der Reich Easydriver 2.8 Pro Rangierantrieb

Der Titel verrät es bereits. Es ist soweit, wir haben einen Rangierantrieb. Ich möchte aber auch von Anfang an mit offenen Karten spielen. Wir haben den Rangierantrieb von Reich Easydriver zur Verfügung gestellt bekommen und ich werde über unsere Erfahrungen mit dem Rangierantrieb, vom Erhalt bis zur aktiven Verwendung, berichten. Die Jungs von Easydriver habe ich auf der CMT kennengelernt und daraus hat sich dann diese Kooperation entwickelt.

Randnotiz:
Da ich solche technischen Dinge eh liebe werde ich den Rangierantrieb natürlich selbst einbauen. Alles andere wäre ja langweilig. 🙂

 

Was für einen Rangierantrieb haben wir bekommen

Da unser Wohnwagen ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,0to hat, haben wir einen „Reich Easydriver 2.8 Pro“ erhalten. Der einzigste Unterschied zur Active Version ist das der Pro automatisch, sprich per Fernbedienung, an die Räder an-/abschwenkt. Man muss einfach nicht kurbeln und JA ich bin da faul. 🙂

Das Unpacking – was ist drin im Paket

„Was ist drin im Paket“ ist eigentlich schon falsch. Es sind Pakete die da angekommen sind. Da wir einen Tandemachser haben artet sowas natürlich gleich aus. Insgesamt kamen sechs Pakete mit UPS. Vier Pakete mit jeweils einem vormontierten Antrieb, den Steuergeräten, Bedienungsanleitung, Fernbedienung, und einigen Kleinteilen. Und dann noch zwei Stabilisatorstangen mit je 1,70m Länge. Ich bin nach wie vor davon überzeugt das die einzigste Person der diese Lieferung nicht gefallen hat, der arme Kerl von UPS war. Denn letztlich musste der das ganze Zeug bis vor die Haustüre schleppen. Und leicht sin die Teile insgesamt nicht. Der Rangierantrieb wiegt summa summarum ca. 60kg.

Pakete aufmachen  – wenn man auch noch weiß was drin ist – ist immer wie Weihnachten. Als Tech-Nerd freue ich mich da immer wie ein kleines Kind, zumindest innerlich. Spielzeug für Papa könnte man es auch bezeichnen. 🙂

 

Was mir sofort Positiv aufgefallen ist

Allgemein:
Alles ist ordentlich verpackt und trotz Schrauben und eckigen Metallteilen ist nichts vermackt, kaputt oder sonst was.
Selbst die Pakete waren unbeschädigt, was aufgrund des Gewichtes nicht unbedingt zu erwarten ist. Ich habe da schon ganz anderes erlebt.

Die langen Kabel:
Ganz ehrlich, da war ich erst mal platt und habe nachmessen müssen. Und in der Tat sind die bereits vorab an die Antriebe angeschlossenen Kabel jeweils sechs Meter lang. Das ist echt lang. Damit sollte man prinzipiell immer hinkommen den Rangierantrieb irgendwie angeschlossen zu bekommen.

Ersatz Ringösen und Kabelschuhe:
Das nächste Highlight. Sechs Meter Zuleitung zu jedem Antrieb ist cool, aber wenn man nicht so viel benötigt ist es aufgrund der hohen Ströme sinnvoll die Kabel auf ein Minimum zu kürzen. auch hier haben die Jungs von Reich Easydriver mitgedacht und ein Päckchen Reserve Kabelschuhe und Ringösen der Lieferung beigelegt.

Ich finde das echt klasse. Denn heute möchte ja jeder irgendwie, 0,5 Cent an einer Unterlegscheibe oder einer simplen Spaxschraube sparen und als Kunde ist man dann der gelackmeierte weil man sich dann noch darum kümmern darf wo man denn nun die passenden Ersatzteile bekomme. Und genau das habe ich echt schon öfter erlebt. Da wird an einem Kleinteil gespart und dann muss man zusehen wo man die verflixte Schraube, die passende Dichtung etc. bekommt. Und eben das finde ich hier klasse. Da wurde mitgedacht!

Gibt es was negatives zum Lieferumfang

Um es kurz zu machen: Nö!
Nein ehrlich, mir ist beim ersten auspacken, drin rum kruschteln, schauen was so alles dabei ist, etc. nichts aufgefallen wo ich denk „Naja das hätten sie aber wirklich besser lösen können.“

 

In einer der nächsten Folgen geht es dann um den Einbau des ganzen. Und ich kann euch jetzt schon sagen: Wenn es einfach wäre, wäre es nicht wir. Das ist ganz und gar nicht auf den Easydriver bezogen, sondern viel mehr auf das drumherum. Also seid gespannt was es so zum Einbau zu erzählen gibt.

 

LG Dominic

 

Hier noch ein paar Bilder vom auspacken: