Entscheidung

Camping – Ist das überhaupt was für uns?

Post002Hi,

in diversen Communitys taucht immer wieder die Frage auf ob denn Camping überhaupt etwas für uns ist? Wie findet man denn nun raus ob Camping, in welcher Art auch immer, etwas für einen selbst ist? Da gibt es natürlich diverse Möglichkeiten welche ich euch hier einfach mal aufliste.

 

  • Mit Freunden mitcampen oder fragen ob man deren mobiles Heim mal ausleihen kann
  • mit dem Zelt auf den Campingplatz
  • Wohnwagen mieten. Entweder direkt auf dem Ziel-Campingplatz oder bei einem Händler in der Nähe. Kommt halt auch darauf an ob man ein Auto mit Anhängerkupplung besitzt und dieses auch einen Wohnwagen ziehen kann
  • Wohnmobil mieten
  • Mobilheim mieten (Wobei dass meiner persönlichen Meinung nach schon nicht mehr ganz so sehr unter Camping fällt. Auch wenn man auf einem Campingplatz ist)

Das sind so im großen und ganzen die Möglichkeiten die man hat um das ganze einmal mit mehr oder weniger großem, finanziellem Aufwand zu testen. Es gibt natürlich noch die „Hardcore“ Version von wegen einfach mal einen Wohnwagen oder Wohnmobil kaufen und schauen was kommt. Das ist dann so ein bisschen hopp oder topp und ich denke das werden die allerwenigsten machen.

Wir selbst haben uns für die Zeltvariante entschieden und sind mit unseren Kindern für eine Nacht auf einen Campingplatz. Ausgestattet mit Minimalstausrüstung (Zelt, Schlafsack, Decke, Kartuschen-Gasbrenner, kleinem Topf, ein bisschen Geschirr, Dosen-Ravioli und Dosen-Erbsensuppe) sind wir an den Titisee auf den Campingplatz Bankenhof. In der Nacht wurde es doch ganz schön frisch, es war Spätsommer/ Anfang Herbst, aber die Nachfrage bei den Kindern wie es denn war, war einstimmig gut/super. Da meine Frau und ich schon in früheren Jahren immer wieder mal am überlegen waren uns ein Wohnmobil zuzulegen war somit klar das nun ein mobiles Heim her muss und die Zeit des Ferienhaus-Urlaubes passe ist. Wir entschieden uns aber für einen Wohnwagen da wir doch sehr viele Ausflüge unternehmen und es unserer Meinung nach dann mit Auto und Wohnwagen doch einfacher ist auf einem Campingplatz.

 

Prinzipiell empfehlen wir natürlich jedem erst einmal Camping zu testen. Auf welche Art und Weise man das ganze ausprobiert und wie viel Geld man für diesen Test investiert muss natürlich jeder selbst entscheiden. Das mobile Heim von Freunden oder Zelt dürfte hier die günstigste Variante sein. Nur mit dem Zelt würden wir aber eher empfehlen wenn man schon länger am überlegen ist und den Gedanken eines WoWa oder WoMo bereits ein paar mal im Kopf hatte und durchgespielt hat. Denn zwischen Zelt und vier Wänden liegen Welten.

Ansonsten klar irgendein Gefährt mieten. Dabei kann man natürlich auch sehr gut feststellen welchen Grundriss das mobile Heim denn in Zukunft haben soll. Uns wurde zum Beispiel empfohlen auf JEDEN FALL ein Wohnwagen mit Etagenbetten zu nehmen, wegen der Kinder. Wir also rein in so einen Wohnwagen und die Kids gefragt ob ihnen das gefällt und sie da schlafen wollen–> Klare Ansage: NEEEIIIIN…….Somit war die Sache mit den Etagenbetten direkt erledigt.

Dieser Beitrag soll euch einfach die verschiedenen Möglichkeiten für einen „Test“ aufzeigen. Denn ab und zu sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wir sind auch erst beim zweiten Gedanken auf das Zelt, welches seit Jahren nagelneu im Keller liegt, gekommen. Davor dachten wir auch „Hmmmm Wohnwagen/ Wohnmobil mieten. Für wie lang und wohin fahren wir dann damit. Wir kennen uns doch nicht aus; haben keine Ahnung“. Und dann hatte meine Frau die Idee mit dem Zelt. Bingo, haben wir, keine Zusatzkosten außer den Campingplatzgebühren. Also schnell, günstig und kurzfristig möglich.

 

In diesem Sinne. Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung.

Und wenn ihr Fragen habt, schreibt uns einen Kommentar, Email, Nachricht, etc.

Liebe Grüße Dominic

Wie wir zum Camping kamen

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag, es ist zudem auch noch der Eröffnungsbeitrag, möchte ich euch ein bisschen über uns und wie wir eigentlich zum Camping gekommen sind erzählen.

Blicken wir zurück in den Herbst 2015.
Bis dato waren wir eingefleischte „Ferienhaus-Urlauber“. Ferienhaus gemietet und gut ist’s. Gerade 2015 haben wir dann aber drei Ferienhäuser für drei Wochen Frankreich gemietet. Jeweils eine Woche Mittelmeer, Atlantik, Normandie. Es war super, sehr schönes Wetter, alles easy und entspannt. (Aber) es war ein Leben aus dem Koffer. Weil für sieben Tage immer alle Koffer aus dem Auto/Dach Box ins Haus, auspacken, einpacken, wieder rein ins Auto/Dach Box…naja da spart man sich direkt mal das auspacken und holt die Kleider direkt aus dem Koffer. Mit zwei Kindern 5 1/2 und knapp 3 sowieso. Denn da sind ja noch all die weiteren Koffer und Taschen mit allerlei Spielzeug und was man sonst noch so benötigt.
OK am Mittelmeer und der südlichen Atlantikküste mag das ja noch einfach sein – in Bezug auf die Kleider und Strandurlaub. Da braucht es im Sommer außer T-Shirt und kurzer bzw. Badehose/Badeanzug oder Kleid nicht viel mehr. Letztlich war es halt so, dass es irgendwie „mühsam“ war mit den Koffern und Kleidern.

Meine Frau und ich hatten schon in früheren Jahren immer wieder einmal die Idee ein Wohnmobil zuzulegen. Aber irgendwie sind wir nie final dazu gekommen. Zumal es auch etwas schwierig war ein WoMo, wo ein Hund mit darf, zu mieten und echt teuer war. So ist diese Idee auch immer wieder versandet. Bis 2015 nach unserem Sommerurlaub! Es war aber klar, wenn dann ein Wohnwagen und kein Wohnmobil.

Jedoch muss man erst einmal herausfinden: „IST ein Campingplatz denn überhaupt etwas für uns? Oder geht das mal so gar nicht?!“. Also was tun war die Frage?!
Seit Jahren liegt bei uns im Keller ein größeres Zelt. Wieso also nicht damit einfach mal für 1 oder 2 Nächte auf einen Campingplatz? Wir hatten alles was dazu nötig war…naja bis auf die Schlafsäcke und 100 andere Dinge die der versierte Zelturlauber so dabei hat. Die Schlafsäcke haben wir uns dann bei Familienmitgliedern geborgt. Aber ansonsten hatten wir alles da um für eine Nacht zu überleben – auf dem Campingplatz: Zelt, Heringe, Hammer, einen kleinen Gaskocher mit Kartusche, Dosenfutter (Ravioli und Erbsensuppe). Also ging es auf den CP Bankenhof am Titisee. Platz auf der Wiese ausgesucht, Zelt aufgebaut und wir waren da. Wetter war super, tagsüber. Und ja, wir waren noch baden im Titisee. In der Nacht wurde es dann doch sehr frisch…immerhin gab es direkt in Blickrichtung über den Berg noch ein großes Feuerwerk wo man ab und an einen Feuerwerkskörper am Himmel sehen konnte. Am nächsten Tag die für uns spannende Frage an die Kinder: „Und wie findet ihr das?“. Die beiden fanden es toll. Somit war dann ziemlich klar. Ferienhaus ade, ein Wohnwagen muss her. Und somit begann die Suche nach einem mobilen Zuhause.

Habt ihr Fragen, Anmerkungen, etc.?
Oder Gegenfrage. Wie seid ihr zum Camping gekommen?
Schreibt einfach einen kurzen Kommentar. Wir freuen uns auf Feedback und feiern jeden einzelnen Kommentar, FB-Like, Tweet, +1, etc.

Liebe Grüße Dominic