Fotos

Ostsee Camping – Sylvester 2016-2017

Hi zusammen,
3 Tage später als ursprünglich geplant, hoch lebe die Flexibilität des campens, haben wir und auf den Weg an die Ostsee gemacht. Auch unsere Reiseroute haben wir noch mal verändert. Mangels Schnee fuhren wir direkt durch nach Zingst an die Ostsee. Zum Campingplatz Wellnescamp Düne 6. Hier haben wir eine schöne Woche verbracht, dann fuhren wir weiter nach Berlin und zu guter letzt machten wir noch einen spontanen Stopp in Rust und verbrachten einen Tag im Europapark.  

 

Der Campingplatz – Wellnesscamp Düne 6 Kategorie 5 Sterne.

Lage

Der Campingplatz liegt in dem Örtchen Zingst direkt an der Ostsee. Zu Fuß ist man in ca. 5 Minuten am Kilometer langen Sandstrand. In ca. 10-15 Minuten im Ortkern von Zingst mit kleinen Läden, Lebensmittel Geschäften, Restaurants, Fahrradverleih und dem Hafen. Vom Hafen aus kann man mit unterschiedlichen Schiffen Boddenrundfahrten machen. Wir hatten unseren Spaß auf einem Schaufelraddampfer. Zingst ist schlesisch und bedeutet „grüne Fläche.“ Und das ist die Umgebung auch. Auf der einen Seite die Ostsee und auf der anderen im Hinterland die grüne Boddenlandschaft. Abwechslungsreich und wunderschön.  

Der Platz 

Wellnesscamp Düne 6 ist ein 5* Campingplatz. Es gibt Stellplätze unterschiedlicher Größen. Der Untergrund ist Schotterrasen. Die Stellplätze sind nicht wirklich parzelliert. Auf dem gesamten Platz stehen viele recht große Bäume die im Sommer sicherlich Schatten spenden. 

Es gibt mehrere Sanitärgebäude, kleine Kinder Spielplätze für kleine und größere Kinder, ein Steakhaus Restaurant in dem man morgens auch frische Brötchen bekommt, ein biologisches Hallenschwimmbad, einen Frieseur, Solarium, Fitnessraum, eine Sauna und die Möglichkeit verschiedener Wellnessanwendungen wie z. B. Massagen. Die Sanitärgebäude machten auf uns einen modernen sauberen und gepflegten Eindruck. Ein bisschen ärgerlich empfanden wir das man das Hallenbad und den Duschbereich der Sanitärgebäude ausschließlich mit Badelatschen und nicht Barfuß betreten darf. Wir hatten unseren vergessen und es war nicht so leicht im Dezember irgendwo Flipflops zu kaufen. Hunde sind willkommen. WLAN ist kostenpflichtig vorhanden. 7 Tage kosten 18€ was wir schon als recht teuer empfanden. Positiv ist allerdings das man für 2€ jeweils ein weiteres Gerät dazu buchen kann. Also kein maximal 2 Geräte, gleichzeitig aber nur eins davon im Netz, oder prinzipiell x €/Gerät.

Freizeit 

In der Umgebung von Zingst gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten.  
Lange Spaziergängen an den kilometerlangen Stränden von Zingst, Prerow und Darß. Eine Schifffahrt auf dem Zingster Strom oder der Boddenlandschaft. In Zingst selbst gibt es eine Tauchglocke mit der man in die Ostsee abtauchen kann. Zur Sylvesterzeit fanden rund um die Seebrücke täglich, festliche Aktivitäten für groß und klein statt. An Sylvester selbst gab es sogar 2x ein Feuerwerk. Um 20:00 Uhr eins für die Kinder im vorderen Bereich der Seebrücke. Um 00:00 Uhr dann ein großes auf der gesamten Seebrücke. Am Strand durfte man natürlich auch selbst feuerwerken. Aber bei der Größe des Seebrückenfeuerwerks ist dies eigentlich unnötig. Insgesamt war gerade Sylester ein Spektakel, denn neben dem organisierten Feuerwerk hatten viele Leute auch selbst noch Raketen und Bodenfeuerwerke gezündet. Insgesamt hatte man, ohne Geld auszugeben, ein sehr langes und eindrückliches Feuerwerk.

Hier noch die Videos der Feuerwerke. Bei weitem aber nicht so eindrücklich wie live!
Das Kinderfeuerwerk: 

Das große Feuerwerk um Mitternacht:

 

Auf der Insel Rügen ist man mit dem Auto in ca. 1 Stunde. Hier haben wir einen schönen Tag verbracht. Die Rügener Insel-Brauerei besichtigt und einen kleinen Spaziergang am Strand von Binz gemacht. 

Fazit 

Ein schöner Campingplatz in einer wunderschönen Gegend. 

 

Berlin

In Berlin haben wir nur einen Tag verbracht. Das Wetter war kalt und nass, also nicht sehr einladend für Siteseeing. Wir genossen den Tag bei Dominics Bruder und seiner Freundin und machten nur einen kurzen Ausflug ins Zentrum von Berlin. 

Der Campingplatz City Camp 2 in Berlin Kleinmachnow liegt direkt am Tetlowkanal. Es gibt viele Stellplätze direkt am Flussufer. Mit Bus und Bahn kommt man von dort gut ohne Auto in die Stadt. Der Platz ist ganz nett, die Sanitären Anlagen allerdings sind schon sehr in die Jahre gekommen. Für ein paar Tage um Berlin zu erkunden ist er aber gut geeignet. Mit 38€ für 2 Erw, 2Ki (6+4) und Hund aber schon recht teuer. Hier macht man sich sicherlich den Touristenbonus zu nutze.  
Früh morgens gings dann weiter zurück nach Süddeutschland. Vor uns lagen etwa 10 Stunden Autofahrt. Recht spontan entschieden wir noch einen Tag im Europapark zu verbringen.

 

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Bilder aus der Bretagne – Côte de Granit Rose (Ploumanac’h)

Hi,
wie der Titel schon ankündigt dreht es sich heute um die Bretagne. Genauer um die „Côte de Granit Rose“. Hier waren wir für ein paar Tage in Ploumanac’h auf dem Campingplatz West Camping.
HIER haben wir etwas dazu geschrieben.
Was wir auf jeden Fall sagen können: Wer noch nicht an der Côte de Granit Rose war, sollte dies unbedingt in seine Urlaubsplanung mit aufnehmen. Die Bretagne stellt man sich ja häufig eher als etwas rauere Gegend mit ebensolchem Seegang vor. Dies war absolut nicht der Fall. Es war bestes Wetter, nicht zu heiß und das Wasser hatte Badetemperatur. Die Gegend ist natürlich durch ihre rosa Granitfelsen bekannt welche sich überall finden und die Küste formen. An der gesamten Küste in Ploumanc’h und Perros-Quirec verläuft ein angelegter Wanderweg. Hier kann man zwischen den Felsen hindurchlaufen, auf den Felsen hochklettern, aber auch durch kleine Wäldchen spazieren.

Auch die Kinder hatten einen riesen Spaß beim klettern. Ebenso ideal sind die unzähligen Buchten und flach abfallenden Strände welche auch für kleine Kinder sehr gut geeignet sind. So kann man sie ohne Angst haben zu müssen in dem flachen Wasser spielen lassen. Der feine Sandstrand in Perros-Quirec ist so flach abfallend das man bei steigender Flut eine gefühlte Ewigkeit laufen kann bis man im tiefen Wasser ist. Durch die Felsen im glasklaren Wasser bietet sich diese Region natürlich auch zum schnorcheln an. Die Felsen bieten Schutz für allerlei Fische und ehe man sich versieht schwimmt man inmitten eines Schwarmes.
Man kann auch Bootsfahrten zu den sieben Inseln buchen wo man Papageientaucher und mit etwas Glück wohl auch Robben sehen kann.
Da wir nur wenige Tage dort waren, werden wir garantiert nochmals in diese Region fahren.
Der ganze Küstenabschnitt bietet natürlich auch unzählige Motive und ist geradezu eine Einladung zum fotografieren. Einen kleinen Auszug findet ihr nun hier.

 

Liebe Grüsse
Dominic & Melanie

 

Bilder aus Etretat – Der wohl bekannteste Teil der französischen Kreideküste

Hi zusammen,
mit dem heutigen Beitrag gibt es nun ein paar Bilder aus Etretat. Ihr erinnert euch? Es war unsere erste Station auf unserer Frankreich 2016 Tour. Wir waren für ein paar Tage auf dem „Camping L`Aiguille Creuse“ in Les Loges welcher ca. 6km von Etretat entfernt liegt.

Etretat ist natürlich insbesondere durch die Kreideküste und die Felsformation bekannt. Wir können nur sagen das sich eine Reise nach Etretat auf jeden Fall lohnt. Die Wanderwege hoch auf der Küste sind auch mit Kindern ohne Probleme machbar. Und man bekommt einen unheimlich sagenhaften Eindruck dieses Küstenabschnittes. Die Aussicht ist wirklich fantastisch.
Neben all den Ansichten des typischen Kreidefelsen von Etretat ist es natürlich auch sehr spannend den Strand an sich zu erkunden. So gibt es diverse Abstiege zu den Strandabschnitten. Es gibt auch einen besonderen Abschnitt welcher nur bei Ebbe durch einen Tunnel zu erreichen ist. Dieser Tunnel dient gleichzeitig als Schutzhöhle wenn man es nicht mehr rechtzeitig zurück schafft. Dann muss man mehrere Stunden ausharren und auf die nächste Ebbe warten. Der Tunnel wurde ursprünglich im zweiten Weltkrieg gegraben um die Küste zu sichern. Dann ist da noch eine alte Bunkeranlage welche nur bei Ebbe sichtbar ist. Sie liegt auf dem Weg zum vorhin  genanntem Tunnel. Das ist wirklich beeindruckend und rätselhaft zugleich. Denn wer baut schon eine Bunkeranlage ins bzw. unter Wasser – im zweiten Weltkrieg? Informationen diesbezüglich haben wir auch nicht all zu viele gefunden. Also wenn da jemand etwas dazu weiss; wir würden uns auf einen Kommentar oder Gastbeitrag mit weiteren Infos freuen.
Der Strand selbst ist ein Kiesstrand mit bis zu faustgrossen Kiesel. Überall an der Promenade gibt es Schilder die darauf hinweisen das man die Kiesel doch bitte liegen lassen möchte. Sie gehören zu Etretat und dienen auch dem Schutz. Durch den Kies werden die Wellen gebrochen und somit wird ein hereinbrechen über die Promenade gesichert. Bei den Gezeiten ist es auch ein beeindruckendes akustisches Spektakel. Die rollenden Kieselsteine erzeugen einen ganz eigenen Ton. Wirklich beeindruckend.
Also wer bisher noch nicht in Etretat war, der sollte dies mal in seine Reiseplanung mit aufnehmen. 2-3 Tage sind ausreichend. Somit bietet sich Etretat auch als Zwischenstopp an.
So nun habe ich genug geschrieben. Eigentlich wollte ich euch „nur“ ein paar Bilder von Etretat zeigen was ich nun auch mache. „By the way“ ein weiteres Highlight. Hier kann man sich fotografisch auch austoben. 🙂

 

So nun die Bilder und die Frage: Welches gefällt euch am besten? Schreibt es in die Kommentare!