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Jetzt sind wir taufrische Camper. Und nun?

Hi,
schön das du dir die Zeit nimmst unseren Blog zu besuchen. Danke dafür.

Um was geht es in dem heutigen Beitrag? Nun ist man endlich in der Camping Welt angekommen, hat sein Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil gekauft und das gute Stück steht vor der Türe und wartet auf den ersten Einsatz. Nur wie anfangen? Wohin die erste „Reise“?
Das sind die Fragen welche wir euch hoffentlich beantworten können.

Also da steht nun das mobile Heim vor der Türe und man ist fröhlich am beladen. Schliesslich hat man ja dank online Shopping die Möglichkeit sich alles bequem von er Couch aus zu bestellen. 🙂 STOPP! Bevor auch nur igrendwas in den Wohnwagen/mobil wandert, stellt euch eine Waage vor die Türe, legt ein Blatt Papier und Kugelschreiber bereit. Warum? Die Zuladung ist begrenzt. Schaut in den Papieren zumindest nach was das theoretische Leergewicht ist und was das zulässige Gesamtgewicht ist. Damit habt ihr die Zuladung…und da ist alles mit gemeint. Vom Hering, über die Gasflasche und Ersatzrad, 25m CEE Kabel, die Sackmarkise, das Bettlaken, die Kleider, Hammer, Schraubenzieher, Taschenlampe, der Mover, das Autarkpaket, Solarpanel, etc.pp……einfach ALLES! Noch besser ist es wenn ihr das Leergewicht auf einer LKW-Waage tatsächlich bestimmen könnt. Papier ist ja bekanntermaßen geduldig. Deshalb die Waage vor der Türe. Wiegt alles und schreibt es auf! Nur so habt ihr das Gewicht im Blick und bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür was wie viel wiegt.

Wenn man dann startklar ist – wohin wollen wir beim ersten mal? Wie so oft, es kommt drauf an. Primär wie „mutig man ist“. Der eine fährt gleich mal los und macht 3 Wochen Frankreich Urlaub , ein andere fährt 1,5 km bis zum örtlichen Campingplatz. Unsere Empfehlung, wenn ihr wirklich noch nie campen wart vorab, bleibt im eigenen Land, etwa 1-2 Autostunden entfernt mit einem Wochenendtrip. Man ist nicht all zu weit von zu Hause entfernt und man lernt das Fahren in einem grossen Gefährt/ Gespann kennen. Nehmt Papier & Stift mit. Ihr werdet eine Einkaufsliste schreiben. Und nein, nach diesem Wochenende habt ihr noch lange nicht alles was ihr braucht/wollt. Also lieber ein paar Blätter mehr mitnehmen, für die Wochenenden darauf. 😉

Im Internet finden man haufenweise „Erstausrüster Listen“. Hatten wir auch. Die sind schon nicht schlecht. Aber auch nicht vollkommen. Sie helfen gerade ganz am Anfang, wenn man noch rein gar nichts weiss.

Also zusammengefasst nochmal die wichtigsten Eckpunkte

  • Leergewicht kennen
  • Zuladung kennen
  • Alles was reingetragen wird, wird gewogen
  • Überlegen ob man direkt 3 Wochen Frankreich macht oder doch lieber erst ein Wochenendtrip
  • Papier und Bleistift mitnehmen–> Einkaufsliste

In diesem Sinne, viel Spass beim ersten Ausflug!
Habt ihr Wünsche, Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge zum Blog? Schreibt uns eine Nachricht, Email, hinterlasst einen Kommentar, etc. Wir freuen uns wirklich auf euer Feedback.

 

LG Dominic

Campingpark Oase in Ettenheim – Wochenendtrip

 

Hi zusammen,
in dem heutigen Blogbeitrag möchten wir euch von unserem Wochenendtrip auf den Campingpark Oase in Ettenheim erzählen und euch den Campingplatz etwas näher bringen.
Da wir gerne auch mal übers Wochenende spontan abhauen, jedoch nicht ewig mit dem Gespann fahren wollen, kommen für unsere Wochenendtrips bevorzugt Campingplätze welche in etwa 1-1,5 Autostunden zu erreichen sind, in Frage. Auf dem Campingpark Oase sind wir bereits zum zweiten mal, da die Lage bestens für einen Ausflug in den Europa Park in Rust geeignet ist. So ist man in ca. 15 Minuten mit dem Auto im Europa Park.

 

Lage:

Wie bereits erwähnt ist die Lage des Campingparks insbesondere ideal wenn man in den Europa Park möchte, sich jedoch nicht auf das überfüllte „Camp Resort“ zwängen will.  Der Platz liegt am Rand von Ettenheim und ist von der A5 aus, innerhalb von etwa 5-10 Minuten zu erreichen. Die Zufahrt ist gut ausgebaut und ist auch für grosse Gespanne problemlos zu erreichen. Der Campingplatz selbst hat kein eigenes Schwimmbad. Jedoch befindet sich direkt nebenan das öffentliche Schwimmbad.

 

Der Platz:

Der Campingplatz verfügt über drei(vier) Kategorien an Plätzen ( A, B (B+) & C) welche sich durch Ausstattung und Grösse unterscheiden. Die A-Plätze sind eher kleineren Gespanne, Wohnmobile und Busse zu empfehlen. Mit unserem Gespann > 12m wäre es dort recht eng geworden. Umso erfreulicher ist die Grösse der C-PLätze. Wir standen beide male in der Pappelallee und ich muss sagen die Plätze hier sind SEHR gross. Alle Touristenplätze sind als parzellierte Wiesenplatze unterteilt. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle der letzten Zeit stand hier teilweise das Wasser auf den Plätzen. Die Unterteilung der einzelnen Parzellen ist durch Sträucher, Bäume und Hecken gestaltet. Bei den C-PLätzen (B+ Plätzen) befindet sich an jeder Parzelle ein Wasser-/Abwasser Anschluss sowie Stromanschluss.
Des weiteren gibt es einen Fernseh-/Aufenthaltsraum, einen kleinen Laden wo man auch jeweils Brötchen bestellen kann. Das Waschhaus war immer sauber, WC-Papier und Seife waren stehts vorhanden. In  jedem WC befindet sich auch ein Desinfektionsspender. Auch gibt es für die Kinder jeweils kleine WCs. Duschen sind kostenpflichtig 0,50€/ 7 Minuten. Spülbecken sind ausreichend vorhanden (Hier könnte es aber in der Hauptsaison zeitweise etwas eng werden). Auf dem Platz selbst sind die Fahrwege, insbesondere die Kurven zwischen den Parzellenreihen etwas eng und erfordern etwas Geschick beim abbiegen. WiFi ist soweit ich das beurteilen kann auf dem ganzen Platz verfügbar, jedoch kostenpflichtig –> Zeitbasiert. Man MUSS sich jedes mal ausloggen sonst läuft die Zeit weiter. Auf anderen Campingplätzen kenne ich es, das nach 2-3 Minuten Inaktivität die Verbindung automatisch unterbrochen wird. Das könnte man noch verbessern. Hunde sind erlaubt.

 

Für Kinder:

Auf dem Platz befinden sich zwei Spielplätze. Einer direkt neben dem kleinen Laden. Dieser ist auch mit einem Pavillion überdacht was gerade im Sommer von Vorteil ist. Da direkt hinter dem Laden und Spielplatz ein Bach verläuft ist dieser eingezäunt so das hier kein Unglück geschehen kann. Der grössere Spielplatz ist mit einem grossen Piratenschiff, Schaukeln Klettergerüst und Rutsche ausgestattet. Des weiteren gibt es noch Tischtennis-Tische. Der grosse Spielplatz befindet sich im vorderen Teil der Platzes unweit der Rezeption.

 

Fazit:

Ein insgesamt sehr schöner Platz. Die Betreiber und Angestellten sind immer freundlich und sehr nett gewesen. Da wir Jahreskarten für den Europapark besitzen werden wir hier sicherlich noch öfter hin kommen für ein Wochenende. Längere Aufenthalte sind für uns natürlich nicht so interessant da wir aus der Region Südbaden stammen. Einzig an die Ladenöffnungszeiten während der Nebensaison müssen wir uns noch gewöhnen (07:30-09:00, 16:00-19:00) . Wer morgens ausschlafen will verpasst da gerne mal die Brötchenzeit. 🙂 Für das Wochenende, Anreise Freitag- Abreise Sonntag haben wir (2Erw., 2Ki 3+6, 1 Hund) 79€ bezahlt. WiFi hatten wir 10 für 8€ gebucht was ausreichend war. Abreisen mussten wir jedoch nicht wir angegeben bis 11:00 Uhr sondern wir durften bis kurz vor 13:00 Uhr bleiben (Mittagsruhe 13:00-15:00 Uhr). So kann man ausschlafen, gemütlich frühstücken, anschliessend packen und dann ohne in Hektik auszubrechen, losfahren. Ich denke die Abreisezeit ist aber abhängig von der Belegung des Platzes.

 

Ein paar Bilder:

 

google Maps:

Camping – Ist das überhaupt was für uns?

Post002Hi,

in diversen Communitys taucht immer wieder die Frage auf ob denn Camping überhaupt etwas für uns ist? Wie findet man denn nun raus ob Camping, in welcher Art auch immer, etwas für einen selbst ist? Da gibt es natürlich diverse Möglichkeiten welche ich euch hier einfach mal aufliste.

 

  • Mit Freunden mitcampen oder fragen ob man deren mobiles Heim mal ausleihen kann
  • mit dem Zelt auf den Campingplatz
  • Wohnwagen mieten. Entweder direkt auf dem Ziel-Campingplatz oder bei einem Händler in der Nähe. Kommt halt auch darauf an ob man ein Auto mit Anhängerkupplung besitzt und dieses auch einen Wohnwagen ziehen kann
  • Wohnmobil mieten
  • Mobilheim mieten (Wobei dass meiner persönlichen Meinung nach schon nicht mehr ganz so sehr unter Camping fällt. Auch wenn man auf einem Campingplatz ist)

Das sind so im großen und ganzen die Möglichkeiten die man hat um das ganze einmal mit mehr oder weniger großem, finanziellem Aufwand zu testen. Es gibt natürlich noch die „Hardcore“ Version von wegen einfach mal einen Wohnwagen oder Wohnmobil kaufen und schauen was kommt. Das ist dann so ein bisschen hopp oder topp und ich denke das werden die allerwenigsten machen.

Wir selbst haben uns für die Zeltvariante entschieden und sind mit unseren Kindern für eine Nacht auf einen Campingplatz. Ausgestattet mit Minimalstausrüstung (Zelt, Schlafsack, Decke, Kartuschen-Gasbrenner, kleinem Topf, ein bisschen Geschirr, Dosen-Ravioli und Dosen-Erbsensuppe) sind wir an den Titisee auf den Campingplatz Bankenhof. In der Nacht wurde es doch ganz schön frisch, es war Spätsommer/ Anfang Herbst, aber die Nachfrage bei den Kindern wie es denn war, war einstimmig gut/super. Da meine Frau und ich schon in früheren Jahren immer wieder mal am überlegen waren uns ein Wohnmobil zuzulegen war somit klar das nun ein mobiles Heim her muss und die Zeit des Ferienhaus-Urlaubes passe ist. Wir entschieden uns aber für einen Wohnwagen da wir doch sehr viele Ausflüge unternehmen und es unserer Meinung nach dann mit Auto und Wohnwagen doch einfacher ist auf einem Campingplatz.

 

Prinzipiell empfehlen wir natürlich jedem erst einmal Camping zu testen. Auf welche Art und Weise man das ganze ausprobiert und wie viel Geld man für diesen Test investiert muss natürlich jeder selbst entscheiden. Das mobile Heim von Freunden oder Zelt dürfte hier die günstigste Variante sein. Nur mit dem Zelt würden wir aber eher empfehlen wenn man schon länger am überlegen ist und den Gedanken eines WoWa oder WoMo bereits ein paar mal im Kopf hatte und durchgespielt hat. Denn zwischen Zelt und vier Wänden liegen Welten.

Ansonsten klar irgendein Gefährt mieten. Dabei kann man natürlich auch sehr gut feststellen welchen Grundriss das mobile Heim denn in Zukunft haben soll. Uns wurde zum Beispiel empfohlen auf JEDEN FALL ein Wohnwagen mit Etagenbetten zu nehmen, wegen der Kinder. Wir also rein in so einen Wohnwagen und die Kids gefragt ob ihnen das gefällt und sie da schlafen wollen–> Klare Ansage: NEEEIIIIN…….Somit war die Sache mit den Etagenbetten direkt erledigt.

Dieser Beitrag soll euch einfach die verschiedenen Möglichkeiten für einen „Test“ aufzeigen. Denn ab und zu sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wir sind auch erst beim zweiten Gedanken auf das Zelt, welches seit Jahren nagelneu im Keller liegt, gekommen. Davor dachten wir auch „Hmmmm Wohnwagen/ Wohnmobil mieten. Für wie lang und wohin fahren wir dann damit. Wir kennen uns doch nicht aus; haben keine Ahnung“. Und dann hatte meine Frau die Idee mit dem Zelt. Bingo, haben wir, keine Zusatzkosten außer den Campingplatzgebühren. Also schnell, günstig und kurzfristig möglich.

 

In diesem Sinne. Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung.

Und wenn ihr Fragen habt, schreibt uns einen Kommentar, Email, Nachricht, etc.

Liebe Grüße Dominic

Wie wir zum Camping kamen

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag, es ist zudem auch noch der Eröffnungsbeitrag, möchte ich euch ein bisschen über uns und wie wir eigentlich zum Camping gekommen sind erzählen.

Blicken wir zurück in den Herbst 2015.
Bis dato waren wir eingefleischte „Ferienhaus-Urlauber“. Ferienhaus gemietet und gut ist’s. Gerade 2015 haben wir dann aber drei Ferienhäuser für drei Wochen Frankreich gemietet. Jeweils eine Woche Mittelmeer, Atlantik, Normandie. Es war super, sehr schönes Wetter, alles easy und entspannt. (Aber) es war ein Leben aus dem Koffer. Weil für sieben Tage immer alle Koffer aus dem Auto/Dach Box ins Haus, auspacken, einpacken, wieder rein ins Auto/Dach Box…naja da spart man sich direkt mal das auspacken und holt die Kleider direkt aus dem Koffer. Mit zwei Kindern 5 1/2 und knapp 3 sowieso. Denn da sind ja noch all die weiteren Koffer und Taschen mit allerlei Spielzeug und was man sonst noch so benötigt.
OK am Mittelmeer und der südlichen Atlantikküste mag das ja noch einfach sein – in Bezug auf die Kleider und Strandurlaub. Da braucht es im Sommer außer T-Shirt und kurzer bzw. Badehose/Badeanzug oder Kleid nicht viel mehr. Letztlich war es halt so, dass es irgendwie „mühsam“ war mit den Koffern und Kleidern.

Meine Frau und ich hatten schon in früheren Jahren immer wieder einmal die Idee ein Wohnmobil zuzulegen. Aber irgendwie sind wir nie final dazu gekommen. Zumal es auch etwas schwierig war ein WoMo, wo ein Hund mit darf, zu mieten und echt teuer war. So ist diese Idee auch immer wieder versandet. Bis 2015 nach unserem Sommerurlaub! Es war aber klar, wenn dann ein Wohnwagen und kein Wohnmobil.

Jedoch muss man erst einmal herausfinden: „IST ein Campingplatz denn überhaupt etwas für uns? Oder geht das mal so gar nicht?!“. Also was tun war die Frage?!
Seit Jahren liegt bei uns im Keller ein größeres Zelt. Wieso also nicht damit einfach mal für 1 oder 2 Nächte auf einen Campingplatz? Wir hatten alles was dazu nötig war…naja bis auf die Schlafsäcke und 100 andere Dinge die der versierte Zelturlauber so dabei hat. Die Schlafsäcke haben wir uns dann bei Familienmitgliedern geborgt. Aber ansonsten hatten wir alles da um für eine Nacht zu überleben – auf dem Campingplatz: Zelt, Heringe, Hammer, einen kleinen Gaskocher mit Kartusche, Dosenfutter (Ravioli und Erbsensuppe). Also ging es auf den CP Bankenhof am Titisee. Platz auf der Wiese ausgesucht, Zelt aufgebaut und wir waren da. Wetter war super, tagsüber. Und ja, wir waren noch baden im Titisee. In der Nacht wurde es dann doch sehr frisch…immerhin gab es direkt in Blickrichtung über den Berg noch ein großes Feuerwerk wo man ab und an einen Feuerwerkskörper am Himmel sehen konnte. Am nächsten Tag die für uns spannende Frage an die Kinder: „Und wie findet ihr das?“. Die beiden fanden es toll. Somit war dann ziemlich klar. Ferienhaus ade, ein Wohnwagen muss her. Und somit begann die Suche nach einem mobilen Zuhause.

Habt ihr Fragen, Anmerkungen, etc.?
Oder Gegenfrage. Wie seid ihr zum Camping gekommen?
Schreibt einfach einen kurzen Kommentar. Wir freuen uns auf Feedback und feiern jeden einzelnen Kommentar, FB-Like, Tweet, +1, etc.

Liebe Grüße Dominic