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085 – mobile und unlimitierte Internet Flatrate in Österreich

Hi,
jetzt muss ich hier echt mal eine Lanze brechen für die Nachbarn. Das mobile Internet dort ist der Hit. Da kann sich Deutschland eine Scheibe abschneiden. Ok, wir leben da sowieso hinterm Mond. Egal wo, schneller und günstiger ist es meist überall im Ausland.

Echte Internet Flatrate OHNE Volumenbegrenzung

Als wir über Sylvester in Österreich waren stellte sich natürlich mal wieder die Frage nach dem mobilen Internet. Das Campingplatz WLAN ist ja dann doch sehr oft recht langsam. Reicht vielleicht für ein bisschen Facebook und whatsapp. Aber zum arbeiten oft nicht zu gebrauchen.
Also fragte ich meine Podcast Kollegin Constanze, sie ist Österreicherin, was es bei Ihnen so für Angebote gibt. Sofort kam die Empfehlung mal bei www.drei.at zu schauen. Gesagt getan und siehe da
für 30 oder 40 Euro bekommt man eine absolute Flaterate mit einer Geschwindigkeit von 30/10MBit oder 50/20MBit! Da kann selbst mein Kabelanschluss zu Hause einpacken.
Der gebuchte Tarif ist jeweils für 30 Tage gültig und verlängert sich nur dann wenn man entsprechendes Guthaben drauf hat.

Wo bekommt man die drei.at Karten

Ich bin einfach in den Supermarkt MPREIS. Dort gab es das Starterpaket für knapp 10€. Die 10€ waren dann direkt als Startguthaben auf der Karte bzw. im Account. Ich habe trotzdem direkt noch ein Guthaben von 40€ dazu gekauft da ich nicht wusste wie das ganze vom einrichten her läuft und nicht das dann ein paar Euro fehlen.

 

Einrichtung der drei.at Karte

Zur Einrichtung kann ich jetzt schon gar nichts mehr sagen. Wie das so ist mit Sachen die man ein mal einrichtet und dann erst mal nicht mehr braucht. Im groben gibt es jedenfalls super einfach. Selbst mit unserem Vodafone Gigacube*. Da habe ich nämlich einfach die SIM Karte getauscht und die von drei.at verwendet. Der Gigacube* hat sich ohne Meckern in das drei.at Netz eingebucht. Dann noch flott einen Account bei drei.at erstellt und das Guthaben über den Code aufgeladen und den Tarif gebucht. Fertig!

 

Wer also in den Urlaub nach Österreich geht und eine schnelle und vor allem echte Internet Flatrate sucht der ist bei drei.at bestens aufgehoben.

Weitere Infos zu den drei.at Wertkarten hier: https://www.drei.at/de/shop/wertkarte/

LG Dominic

 

PS: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Euch entstehen keine Kosten. Ihr unterstützt damit meine Arbeit am Podcast. Vielen Dank für das verwenden der Affiliate Links.

042 – Möglichkeiten zur Nutzung des Internets für mehrere Geräte

Hi zusammen,
durch die „Abschaffung* der Roaminggebühren ist die Nutzung des (mobilen) Internets natürlich deutlich einfacher und vor allem wesentlich günstiger geworden. Trotzdem kann es es natürlich sinnvoll sein öffentliche WLAN Netze oder zum Beispiel das Netz des Campingplatzes zu nutzen. Auf manchen Campingplätzen ist es dann ab und zu auch noch so das es keine 100% Abdeckung gibt oder nur ein Hotspot im Bereich der Rezeption / Restaurant / Kiosk vorhanden ist
Auch anderen Campingplätzen sind die WLAN-Gebühren dann ab und an auch schon unverschämt och. Zumal dann oft noch pro Gerät abgerechnet wird. Hier nun ein paar Möglichkeiten, insbesondere mit mehreren Geräten ins Internet zu kommen.
 

 

Smartphone als WLAN-Hotspot

Wer eine All-Inklusive Flatrate oder zumindest eine Datenflat hat kann auch sein Smartphone als WLAN Hotspot nutzen. Gängige Smartphones wie das iPhone*, Samsung Galaxy*  oder viele andere Androidgeräte bieten diese Funktion von Haus aus. Hier muss man aber aufpassen dass das inokulierte Datenvolumen nicht schnell aufgebraucht ist. Richtige unbegrenzte Datenflatrates gibt es meines Wissens bis jetzt nicht in Deutschland. Des weiteren sind Smartphones nicht per se als WLAN Hotspot gebaut worden. Der Akkuverbrauch steigt deutlich, das Gerät wird wärmer und die Datenrate ist nicht so hoch wie bei einem mobilen Router.

 

mobiler Router mit SIM-Karte

Es gibt spezielle Datentarife* mit einem hohen Datenvolumen welche speziell für Laptops und dergleichen gedacht sind. Mit einem mobilen Router wie dem Huwai E5573 mobiler LTE Router* kann man ein eigenes WLAN-Netz aufbauen. Alle Geräte die dann damit verbunden sind gehen dann über diesen einen Router ins Internet. Insbesondere wenn man im Ausland unterwegs ist kann dies eine günstige Möglichkeit sein. Zum Beispiel gibt es in Portugal den Anbieter NOS. Dieser bietet eine unlimitierte Datenflatrate an welche 25 €/Monat kostet. Wenn man da dann als Familie solch einen mobilen Router verwendet ist das recht günstig. Ansonsten müsste man für jedes Gerät eine Karte kaufen.

 

Richtfunkantenne mit WISP-Router Funktion

Wer das WLAN eines Campingplatzes nutzen möchte oder ein öffentliches, vielleicht uch weit entferntes WLAN-Netz, ist mit der Nutzung einer Richtfunkantenne gut beraten. Ich selbst nutze hier den TP-LINK CPE210*. Dieses Gerät ist mehr als nur eine Antenne. So kann man den CPE als Repeater, Bridge, Router und WISP-Router konfigurieren. Insbesondere letzteres ist äusserst interessant. Denn als WISP-Router ist es möglich das der CPE210* als zentrale Übertragungseinheit fungiert. Somit sieht der Gegenüberliegende Part des WLANs nur dieses eine Gerät. Ganz egal mit wie vielen Geräten man letzten Endes ins Internet geht. Dies dürfte insbesondere für völlig überteuerte Campingplatz-WLAN-Netze interessant sein. 🙂
Durch die Richtfunkcharakteristik ist es auch möglich WLAN Netzwerke einzufangen welche mehrere hundert Meter entfernt sind. So kann man eventuell auch mal einen WLAN Hotspot zugreifen der sonst nur an der Rezeption zur Verfügung steht, oder ein öffentliches WLAN welches sich sozusagen vor dem Campingplatz befindet.

Ich selbst nutze den CPE210* ausschliesslich als Verbindungsglied zum Camping- oder öffentlichen WLAN Netzwerk. Den eigenen WLAN Access Point bildet ein kleiner dahinter geschalteter WLAN Access Point. Ich nutze dazu den TP-Link TL-WR710N*. Der CPE210* kann dies zwar auch, nutzt man aber die integrierte WLAN-Access-Point Möglichkeit wird eine der beiden Richtfunkantennen dazu verwendet. Da muss man dann schauen das man nicht im eigenen Funkschatten sitzt. Je nachdem wo man den CPE210* aufgestellt hat.

Die Konfiguration des ganzen ist gerade am Anfang nicht ganz einfach. Ich bin damals im Wohnwagen-Forum auf einen entsprechenden Faden (Thread) gestossen. Dort hat Harry eine umfassende Anleitung dazu geschrieben. 

Hier geht es zum Thema an sich: http://wohnwagen-forum.de/index.php?thread/73319-wlan-vom-campingplatz-optimal-und-f%C3%BCr-mehrere-ger%C3%A4te-nutzen-mit-dem-tp-link-cpe2/&pageNo=1

Hier der Link zur Anleitung: https://drive.google.com/folderview?id=0Bw5hw5HB6zXbajlCZEZFMmc0OHM&usp=sharing

 

Internet via Satellit

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Internet via Satellit zu bekommen. Hier kann ich persönlich keinerlei Erfahrungswerte beisteuern weshalb ich hier nur auf die Möglichkeit dessen verweise. Hierzu sollte man eine Suchmaschine wie google befragen.

 

Liebe Grüsse

Dominic

 

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015 – Wegfall der EU-Roaminggebühren

Allgemeines zu den EU-Roaminggebühren

Viele Jahre wurde darum gekämpft. Nun ist es endlich so weit. Mit dem heutigen Tag fallen die EU-Roamingebühren weg. Das heisst das man keine EXTRA Gebühren mehr berappen muss für die Nutzung im Ausland. Egal ob telefonieren, SMS schreiben oder die Nutzung des mobilen Internets. Unter dem Stichwort „Roam like at home“ wurden die Roaminggebühren nun endlich begraben. Wer es noch von „früher“ kennt, der weiß wie schnell es im Ausland werden kann. Da schlug schon ein kurzes Gespräch nach Hause ordentlich zu buche. Solche Überraschungsrechnungen sind nun Vergangenheit, naja zumindest fast. Denn die EU hat den Anbietern ein kleines Hintertürchen offengelassen. Die sogenannte „Fair Use“ Klausel. Hier könnten sich die Anbieter gegen exzessive Nutzung im Ausland wehren und Nachzahlungen oder Strafgebühren einfordern.   Allem Anschein nach ist es wohl so das man bis zu vier Monate im Ausland sein kann und nicht wesentlich mehr Telefonate, SMS, mobile Daten verbraucht werden können ohne das dies jemanden auf den Plan ruft. Überschreitet man diese „Grenzen“ kann es zu Nachforderungen kommen. Die „Fair Use“ Klausel soll auch Anbieter davor schützen das hie rMissbrauch betrieben wird. So gibt es in Portugal zum Beispiel eine SIM Karte für 1€/Tag und man unbegrenztes Datenvolumen. Das gibt es SO hier in Deutschland noch nicht. Und bevor das missbräuchlich genutzt wird und der portugisische Anbieter viel Geld an den deutschen Anbieter zahlen muss, greift die „Fair Use“ Klausel.
 

 

Auf was konkret achten in Bezug auf die EU-Roaminggebühren

Eigentlich sollte sich rein vertraglich nichts ändern. Ich rate jedoch dringend dazu sich nochmals seinen Vertrag und die Tarifbestimmungen durchzulesen. Auch das Kleingedruckte. Man kann natürlich auch bei der Hotline des Anbieters erst mal anrufen und fragen wie das nun konkret geregelt ist. Denn damit erspart man sich ggf. böse Überraschungen wenn man bei drei Wochen Südfrankreich fröhlich vor sich hin surft und dann die Rechnung bekommt.
Bei manchen Anbietern kann es Tariflich ausgeschlossen sein oder eben nur gegen eine Tariferweiterung hinzugebucht werden. Bei anderen Anbieter kann e sogar sein das nicht EU-Länder wie die Schweiz, trotzdem mit eingegliedert wurden. Da muss man sich einfach nochmals direkt beim eigenen Anbieter schlau machen.

 

Links bezüglich den EU-Roaminggebühren

Europäische Kommision – roaming Tariffs: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/roaming-tariffs

Netzpolitik.org: https://netzpolitik.org/2017/im-sommer-fallen-die-roaming-gebuehren-doch-zu-welchem-preis/