Reisen

060 – Interview mit Nele Landero Flores von „CamperStyle“

Wer ist Nele und wer ist Camperstyle?

Team Camperstyle
Nele und Jalil hatten einen gemeinsamen Traum: Die beiden wollten reisen, reisen, reisen. Mit ihren Jobs als Pressesprecherin und Videoproduzent ging das nur bedingt. Deshalb entschieden sie sich 2015 für einen radikalen Sprung ins kalte Wasser, machten ihre Leidenschaft zum Beruf und gründeten CamperStyle – ein Online-Magazin von und für junge Camper. Seither ziehen sie mit dem Wohnwagen durch ganz Europa, neuerdings begleitet von ihrem frechen Terriermädchen Zoe, genannt „Zwiebel“.

 

Zu Camperstyle gehören auch noch?

Außerdem mit an Bord – nicht im Wohnwagen, aber im Team CamperStyle 🙂 – sind neuerdings auch Stefanie und Sebastian. Die zwei sind „aus Versehen“ zu ihrem Wohnmobil gekommen und leben und arbeiten jetzt schon seit mehr als zwei Jahren komplett on the road. Mit ihrem Fachwissen, ihrer Leidenschaft fürs Reisen und ihren fantastischen Kochkünsten ergänzen sie das Team perfekt und zusammen mit einigen freien Autoren arbeiten die vier an einer Mission: Noch mehr Menschen fürs Campen zu begeistern und die Leserinnen und Leser mit allen wichtigen Informationen rund um unser liebstes Hobby zu versorgen.
 

 

Wo findet man Dich bzw. euch und Camperstyle? Und wo kann man euch folgen?

Mobil: +49 170 4005224
E-Mail: [email protected]

007 – Das erste mal im Ausland unterwegs

Allgemeines

Oh ja das erste mal ins Ausland. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Was habe ich mir Gedanken dazu gemacht, gelesen wie die Bestimmungen denn so sind und und und.So lange man im eigenen Land oder zumindest im deutschsprachigen Ausland unterwegs ist, ist das ganze ja noch recht entspannt. Denn selbst wenn was passiert, man versteht sich. Fährt man indes ins fremdsprachige Ausland sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Man liest viel, sehr viel. Über Stromstecker, Gasflaschenadapter*, Geschwindigkeiten und was weiß ich noch sonst so alles. Und je mehr man liest desto abenteuerlicher erscheint einem die erste Fahrt zu werden.

Was wirklich wichtig ist

Verkehrsregeln und Maut
Man sollte sich auf jeden Fall über die Verkehrsregeln im jeweiligen Land schlau machen. Da wären Geschwindigkeitsbegrenzungen welche anders sind. Dann sind die Mautgebühren in jedem Land anders geregelt. Für Frankreich nutzen wir BIP&GO. In Folge 2 habe ich über unsere Erfahrung mit dem automatischen Mautsystem erzählt. Dann gibt es auch noch gewisse Kennzeichnungspflichen bei langen Gespannen oder wenn man einen Fahrradträger am Heck des Wagens hat. Hecktafel Kombi für Italien und Spanien (wendbar)* oder Warntafel für lange Gespanne*. 

Strom
Dann, sollte man auf jeden Fall einen Adapter* für das Stromkabel dabei haben. Mit solche einem Adapter* kommt man schon sehr weit. Wir haben zusätzlich noch so einen uralten Weltreisestecker*. Den haben wir bisher zwar nie benötigt, aber man weiß ja nie.

Gas
Da auch die Gasflaschenanschlüsse beinahe in jedem Land doch irgendwie anders sind, haben wir uns solch ein Adapter-Set* zugelegt. Damit ist man sicherlich für die allermeisten Länder gewappnet und kann den „deutschen“ Druckminderer an die ausländische Flasche anschließen.

Trinkwasser
Trinkwasser ist hier in Deutschland ja an jedem Wasserhahn verfügbar. Das ist aber nicht überall so. In Frankreich zum Beispiel wird das Wasser gechlort. Hier nehmen wir das Hahnenwasser nicht zum trinken. Wenn wir in Frankreich sind kaufen wir Wasserflaschen im Laden. Daß das Wasser in vielen anderen Ländern nicht den hohen Anforderungen an unser Trinkwasser ran kommt sollte auch immer im Kopf behalten werden.

Empfehlung Navi
Wir nutzen das Garmin 660LMT-D*. Hier kann man unterschiedliche Profile für Auto/Wohnwagen/etc. anlegen und entsprechend dem Profil wird die Route gewählt. Im Wohnwagenmodus hat uns das Navi bisher immer sehr gut ans Ziel geführt. Im Automodus waren die Wege ab und an schon etwas abenteuerlich. Aber immerhin hat man so noch etwas von der Landschaft gesehen und ist nicht nur Hauptstraßen gefahren.
Blöd finden wir das man nicht zwischen mehreren Routen vorab wählen kann. Bei unserem alten Navigon war das der so. Dort hatten wir immer 2-3 Routen vorgeschlagen bekommen und konnten uns entscheiden. Hier kann Garmin gerne mal vernünftig nachbessern! Weil keine Wahl zu haben ist irgendwie auch …. nennen wir es mal ungeschickt. 🙂
Garmin gibt eine Lifetimegarantie für Kartenupdates was wir natürlich auch gut finden. Klar nicht immer ist jede Karte TOP aktuell. Wenn man sieht wo ständig irgendwas umgebaut wird ist es nahezu unmöglich total „up to date“ zu sein. aber immer mal wieder ein Update für lau machen zu können ist schon toll.

 

Liebe Grüße

Dominic

 

PS: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Euch entstehen keine Kosten. Ihr unterstützt damit meine Arbeit am Podcast. Vielen Dank für das verwenden der Affiliate Links.

Bilder aus Etretat – Der wohl bekannteste Teil der französischen Kreideküste

Hi zusammen,
mit dem heutigen Beitrag gibt es nun ein paar Bilder aus Etretat. Ihr erinnert euch? Es war unsere erste Station auf unserer Frankreich 2016 Tour. Wir waren für ein paar Tage auf dem „Camping L`Aiguille Creuse“ in Les Loges welcher ca. 6km von Etretat entfernt liegt.

Etretat ist natürlich insbesondere durch die Kreideküste und die Felsformation bekannt. Wir können nur sagen das sich eine Reise nach Etretat auf jeden Fall lohnt. Die Wanderwege hoch auf der Küste sind auch mit Kindern ohne Probleme machbar. Und man bekommt einen unheimlich sagenhaften Eindruck dieses Küstenabschnittes. Die Aussicht ist wirklich fantastisch.
Neben all den Ansichten des typischen Kreidefelsen von Etretat ist es natürlich auch sehr spannend den Strand an sich zu erkunden. So gibt es diverse Abstiege zu den Strandabschnitten. Es gibt auch einen besonderen Abschnitt welcher nur bei Ebbe durch einen Tunnel zu erreichen ist. Dieser Tunnel dient gleichzeitig als Schutzhöhle wenn man es nicht mehr rechtzeitig zurück schafft. Dann muss man mehrere Stunden ausharren und auf die nächste Ebbe warten. Der Tunnel wurde ursprünglich im zweiten Weltkrieg gegraben um die Küste zu sichern. Dann ist da noch eine alte Bunkeranlage welche nur bei Ebbe sichtbar ist. Sie liegt auf dem Weg zum vorhin  genanntem Tunnel. Das ist wirklich beeindruckend und rätselhaft zugleich. Denn wer baut schon eine Bunkeranlage ins bzw. unter Wasser – im zweiten Weltkrieg? Informationen diesbezüglich haben wir auch nicht all zu viele gefunden. Also wenn da jemand etwas dazu weiss; wir würden uns auf einen Kommentar oder Gastbeitrag mit weiteren Infos freuen.
Der Strand selbst ist ein Kiesstrand mit bis zu faustgrossen Kiesel. Überall an der Promenade gibt es Schilder die darauf hinweisen das man die Kiesel doch bitte liegen lassen möchte. Sie gehören zu Etretat und dienen auch dem Schutz. Durch den Kies werden die Wellen gebrochen und somit wird ein hereinbrechen über die Promenade gesichert. Bei den Gezeiten ist es auch ein beeindruckendes akustisches Spektakel. Die rollenden Kieselsteine erzeugen einen ganz eigenen Ton. Wirklich beeindruckend.
Also wer bisher noch nicht in Etretat war, der sollte dies mal in seine Reiseplanung mit aufnehmen. 2-3 Tage sind ausreichend. Somit bietet sich Etretat auch als Zwischenstopp an.
So nun habe ich genug geschrieben. Eigentlich wollte ich euch „nur“ ein paar Bilder von Etretat zeigen was ich nun auch mache. „By the way“ ein weiteres Highlight. Hier kann man sich fotografisch auch austoben. 🙂

 

So nun die Bilder und die Frage: Welches gefällt euch am besten? Schreibt es in die Kommentare!