Toskana

090 – Osterurlaub – Abenteuerurlaub

Die ursprüngliche Planung

Gemäß Wetterbericht bzw. vorhersage sollte das Wetter in der Camarque bei sonnigen 17°C liegen. Leider haben zu der Zeit nur sehr wenige Campingplätze offen und nach „Saint Marie la mer“ wollten wir dann auch nicht nochmal. Nicht weil uns der Campingplatz nicht gefallen hätte, sondern einfach um einen anderen anzusteuern. Leider war der Yelloh Village in La Gro Roi doch tatsächlich ausgebucht. Somit mussten wir komplett umdisponieren.

 

Das erste mal Urlaub in Italien – Die Toskana

Tendenziell geht die Campingsaison erst so langsam los in der gesamten südlichen Region, auch in Italien. Wir haben dann in Cecina den Camping Mareblu gefunden und uns nach telefonischer Rücksprache dort für gut eine Woche eingebucht. Über den Campingplatz werden wir noch einen eigenen Blogbeitrag schreiben den wir dann hier verlinken.

 

Das Abenteuer beginnt

Kurz vor erreichen des Zielortes ging dann plötzlich eine Warnlampe in unserem Multivan an. Nach 1-2 Stopps wo die Lampe dann zunächst wieder aus ging waren es am Ziel dann zwei Lampen die leuchteten. Die VW Werkstatt vor Ort und nach telefonischer Rücksprache mit unserer deutschen Werkstatt , waren beider der Meinung es wäre die Regeneration des Partikelfilter und ich solle doch mal für 15-20 Minuten im 4. Gang fahren um die Regeneration durch zu führen. Gesagt, getan und alle Lampen waren aus. OK das waren sie seltsamerweise schon vorher. Aber was solls, einfach mal machen und beobachten. In der gesamten Woche wie dann nichts mehr, alles bestens, keine Warnlampe an und das Auto lief wie am schnürchen.

 

Die Gegend um Cecina

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und sind an den weißesten Strand der Toskana in Vada, genauer Spiagge Bianche von Rosignano. Der Strand ist wirklich fantastisch zum anschauen. So lange man auf das Meer blickt. 😉
Der weiße Sand kommt leider nicht von ungefähr und das will hier erwähnt sein. „Schuld“ an diesem weißen Strand ist allem Anschein nach die lokale Soda Fabrik in Ragamantoire welche in den letzten 20 Jahren große Mengen an belastetem Abwasser direkt in das Meer geleitet hat. Wir haben mal kurz gegoogelt und anscheinend soll das (Soda)Abwasser auch stark belastet mit Quecksilber, Arsen und anderen giftigen Stoffen gewesen sein. Und das habe in Summe den Strand so weiß gemacht. Diese angaben sind nicht verifiziert, sondern nur angelesen.
Nichts desto trotz ist der Strand schon fantastisch zum anschauen, da auch völlig untypisch und ungewohnt.

 

Nach einer tollen Woche – Die Heimreise mit Hindernissen

wir sind frohen Mutes in Cecina aufgebrochen. Etwa eine Autostunde unterwegs, zack Warnlampe an. Das nächste Ziel war somit die Volkswagen Autowerkstatt in Pisa. Dort haben wir dann den ganzen Mittag verbracht. Die hatten natürlich auch nur begrenzt Zeit da dort ja niemand rumsitzt und Däumchen dreht. Die sprachliche Barriere kam dann noch hinzu. Insgesamt habe ich mich auf Englisch, Hand und Fuss Italienisch und natürlich Deutsch mit meiner heimischen Werkstatt unterhalten. Das Ende vom Lied – auch um es kurz zu machen – wir fahren nicht mehr großartig weiter!
Somit war klar, wir brauchen einen Campingplatz. Gefunden haben wir den Campeggio Pineta in Calambrone. Von hier aus habe ich dann alles weitere abgeklärt. Hier ein HOCH auf den ADAC, nachdem unsere Meinung seit letztem Jahr nun nicht so prickelnd war. Über den ADAC konnten wir alles völlig unkompliziert abwickeln. Unser Auto wird aufgrund zu langer Reparaturdauer vom ADAC nach Deutschland überführt. Ein Abschlepper hat den Multivan hier auf dem Campingplatz abgeholt. Von Sixt kam ein Fahrer aus Rosenheim und hat uns ein Ersatzfahrzeug gebracht damit wir unseren Wohnwagen nach Hause ziehen können. Und unser Multivan kommt dann letzten Endes in Deutschland in unsere Vertragswerkstatt.

LG Dominic