Wasserpumpe

122 – Tauchpumpe, Druckwasserpumpe – Was ist das denn überhaupt?

Ist das Wasser erst einmal im Wassertank des Wohnwagen/ Wohnmobils / Kastenwagen muss und will man da ja auch wieder irgendwie ran kommen. 🙂 Also muss eine Pumpe her die das Wasser zur Entnahmestelle bringt. Meist Wasserhahn oder Dusche. Hier kommen Tauchpumpen oder Druckwasserpumpen zum Einsatz. Doch was sind eigentlich die wesentlichen Unterschiede dieser beiden Pumpenarten?

Tauchpumpe – Vorteile und Nachteile

Die Tauchpumpe liegt, wie der Name es schon vermuten lässt, im Wassertank. Sie ist ins Wasser getaucht.Das Wasser dient gleichzeitig der Kühlung. Die Tauchpumpe läuft auch nur wenn Wasser entnommen wird. Das kennen wahrscheinlich die meisten. Öffnet man den Wasserhahn hört man wie sich die Pumpe einschaltet und vor sich her summt. Hierzu werdn aber „spezielle“ Wasserhähne benötigt denn jeder einzelne muss mit einem Mikroschalter ausgestattet sein um die Pumpe eben ein-/ausschalten zu können. Und diese Schalterchen gehen gerne mal kaputt und sind sehr frickelig zum wechseln.

Vorteile im Überblick

  • Günstig in der Anschaffung
  • relativ leise
  • läuft nur wenn wirklich Wasser entnommen wird. Eine Undichtigkeit im System bedeutet nicht das einem der ganze Tank ins Fahrzeug gepumpt wird.
  • einfach auszutauschen

Nachteile im Überblick

  • Jede Entnahmestelle benötigt einen Mikroschalter um die Pumpe zu schalten
  • Bei Trockenlauf schnell Defekt
  • nur begrenzter Druck an der Entnahmestelle
  • es kann etwas dauern bis Wasser läuft aufgrund fehlendem Druck in der Leitung
  • bei Defekt des Mikroschalters läuft die Pumpe nicht mehr an….oder sie läuft permanent.

 

Druckpumpe – Vorteile und Nachteile

Die Druckpumpe befindet sich außerhalb des Wassertanks. Sie ist permanent eigeschaltet und hält den Druck in der Leitung aufrecht. Somit hat man direkt volle Leistung an der Entnahmestelle. Es sind auch keine Armaturen mit Mikroschaltern notwendig da die Pumpe selbst den Druck überwacht.

Vorteile im Überblick

  • sofort Wasser an der Entnahmestelle
  • grössere Auswahl an Armaturen. Es gehen auch die aus dem üblichen Haushalt
  • konstant hoher Druck auch bei langen Leitungsführungen
  • Kann auch mal trocken laufen ohne direkt kaputt zu gehen

Nachteile im Überblick

  • bei Undichtigkeit pumpt die Pumpe den gesamten Tank leer
  • teurer in der Wiederbeschaffung
  • lauter als Tauchpumpen
  • Austausch etwas aufwendiger bei Defekt

Möchte man von einer Tauchpumpe auf eine Druckpumpe wechseln kann dies mit hohem Aufwand verbunden sein. Aufgrund des höheren Drucks muss man ggf. die Schlauchleitungen austauschen und alle Verbindungen mit Schlauchschellen versehen.

 

Wie erkennt man welche Pumpe verbaut ist

Ein Blick in den Wassertank sollte in den meisten Fällen schon ausreichen. Führt ein Kabel in den Tank und hängt im Tank eine kleine Pumpe so ist davon auszugehen das hier eine Tauchpumpe verbaut ist. Aber Achtung nur Kabel sind kein Beweis. Es kann sich heir auch um Messsonden der Füllstandsanzeige oder UV-Entkeimung handeln. Auch wenn man an den Armaturen mal etwas lauscht ob man beim öffnen ein leises „klicken“ war nimmt, ist dies ein Indiz für eine Tauchpumpe. Befinden sich dann noch Kabel neben den Anschlüssen der Wasserleitungen der Armaturen so kann auch hier von einer Tauchpumpe ausgegangen werden.
Weiteres Indiz kann sein das man nicht sofort nach öffnen der Armatur vollen Wasserdruck hat und es ein paar Sekunden dauert bis vernünftig Wasser aus dem Wasserhahn kommt.

Welche Pumpe nun die richtige oder sinnvollere ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei Erwerb sind die Fahrzeuge in aller Regel mit einem Pumpensystem ausgestattet. Dies sollte lediglich ein kurzer und ganz grober Einblick dahingehend sein, das es auch hier unterschiedliche Systeme gibt. Man kann hier natürlich noch viel detaillierter in die Technik einsteigen. Das würde aber, denke ich dann zu weit gehen. Ist ja nicht so das man Systemhopping betreibt.

 

LG Dominic

009 – Was wir an Werkzeug mit dabei haben

Allgemeines

Wer mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist schleppt natürlich keinen komplettes Werkzeugkoffer oder die gesamte Heimwerker Werkstatt mit in den Urlaub. Es empfiehlt sich jedoch trotzdem eine gewisse Minimalausrüstung an Werkzeug mit dabei zu haben. Sei es mal hier ein Schräubchen, dort was zum zusammenkleben, oder irgendwas fest zu machen. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten wo man um Werkzeug froh ist. Was wir so alles mit im Wohnwagen dabei haben erfahrt ihr hier.

 

Grundlegendes Werkzeug

Ich habe natürlich nicht alle aufgelisteten Werkzeuge doppelt. Vieles räume ich dann in die Wohnwagen Kiste um. Zum Beispiel das Ratschenset. Das wäre mir zu teuer da extra ein zweites anzuschaffen. Genauso das Bit-Set. Normalerweise hat ja fast jeder eins zu Hause. Panzerklebeband dasselbe. Hammer / Fäustel hatten wir auch 2-3 im Keller. Da musste ich nicht extra einen neuen kaufen. Den Gummihammer konnte ich auch aus dem Keller entbehren da ich diesen seinerzeit zum Pflastersteine verlegen benötigt hatte und dieser seit dem nur noch im Keller rum lag. Einfach schauen was man schon hat. Man muss ja nicht unnötig alles doppelt kaufen.

Was haben wir mit dabei:

Warum Schlauchschellen

Wie in der Folge gesagt, es war der Hammer und wir waren echt überrascht wie das Wasser da raus gesprudelt ist. Und deswegen empfehlen wir unbedingt ein paar Schlauchschellen mit zum Werkzeug zu legen.

Hier das kurze Video:

 

Unsere Werkzeugkiste ist sicherlich nicht vollständig. doch bisher sind wir damit gut zurecht gekommen. Vielleicht gibt es ja doch noch etwas was man auf jeden Fall dabei haben sollte. Was habt ihr so in eurer OnBoard-Werkzeugkiste drin?

Liebe Grüße

Dominic

 

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