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097 – Die 100kmh Zulassung. Was zu beachten ist und wie man sie bekommt

Viele kennen sie, viele haben sie. Die 100kmh Zulassung für den Wohnwagen bzw. den Anhänger. Um diese überhaupt zu bekommen, nutzen und auch behalten zu können gibt es ein paar Punkte die beachtet werden müssen.
Prinzipiell gibt es die 100kmh Zulassung nicht nur für Wohnwagen. Auch anderen Anhänger können diese bekommen sofern gewisse Punkte erfüllt sind. Hier gehen wir nun speziell auf Wohnwagen ein, da diese im Campingbereich natürlich am meisten betroffen sind.

Was ist die 100er Zulassung überhaupt

Seit etlichen Jahren ist es möglich als Gespannfahrer eine 100kmh Zulassung für den Wohnwagen zu erhalten. Früher galt diese Zulassung lediglich für das gesamte Gespann und beide erhielten die Plakette. Heute erhält nur noch der Wohnwagen die gesiegelte Plakette. Dies bedeutet noch lange nicht das man it jeglicher Kombination dann auch 100kmh fahren darf.

Diese Plakette muss dann von außen deutlich sichtbar an der Rückseite / Rückwand des Wohnwagens angebracht sein.

Hat man diese Zulassung darf man mit seinem Gespann zum Beispiel auf Autobahnen mit 100 Stundenkilometer fahren. Ohne diese ist maximal 80 Stundenkilometer zulässig. Man kann somit also etwas Zeit sparen bei längeren Wegstrecken. Wichtig ist jedoch das immer die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln der Länder und Schilder gelten. Es ist also kein Freifahrtsschein überall mit 100kmh durch zu brettern. 🙂

Was sind die Voraussetzungen für die 100er Zulassung

  • Das Zugfahrzeug muss mehrspurig sein. Naja bei einem Auto und dergleichen nicht sonderlich schwer
  • Das Zugfahrzeug muss über ABS verfügen
  • Das Zugfahrzeug darf maximal 3,5to schwer sein. Klar, sonst gilt es als LKW und die dürfen eh nur 80kmh fahren
  • Die Reifen des Wohnwagen dürfen maximal 6 Jahre alt sein. Auschlagegebend ist der sogenannte DOT auf dem Reifen. Der DOT besteht aus 4 Ziffern in der Folge KWJJ. Also Kalenderwoche/ Jahr. Es zählt nicht das Datum des kaufes oder der Montage. Deshalb sollte man beim Kauf neuer Reifen unbedingt auf das DOT achten. Nicht das man sich da alte Ladenhüter kauft die man dann ruck zuck wieder tauschen muss.
  • Die Reifen müssen mindesten den Geschwindigkeitsindex „L“ haben. Was einer zugelassenen Geschwindigkeit von 120kmh entspricht.
  • Der Wohnwagen ist für eine Geschwindigkeit von 100kmh geeignet
  • Es gelten bestimmte Masseverhältnisse zwischen Zugfahrzeug und Anhänger welche erfüllt sein müssen.
    (Hierzu den Link zum TÜV- Nord unten einmal anschauen.)

Kann man die 100er Zulassung auch wieder verlieren?

Ja klar, das geht sogar recht flott wenn man nicht aufpasst. Ein Wechsel des Zugfahrzeuges kann hier zum Beispiel ausreichen das der Wohnwagen zwar die 100er Zulassung hat, man diese aber nicht nutzen kann aufgrund zu geringem Gewichtes des Autos. Wenn die Reifen des Wohnwagen älter als 6 Jahre sind. Wenn man Reifen mit falschem Geschwindigkeitsindex montiert. Es ist somit immer darauf zu achten alle relevanten Punkte für die 100er Zulassung zu erfüllen. Mit einem kleinen Smart einen 2to Hänger mit 100kmh über die Autobahn ziehen ist also nicht drin. (Mit einem Smart soweiso nicht möglich. Nur mal so als plakatives Beispiel)

Wie bekommt man die 100er Zulassung bzw. die Plakette

Bei neuen Wohnwagen ist die 100er Zulassung meistens inkl.. Eventuell muss sich jedoch gegen Aufpreis mit dazu gebucht werden. Mit den Zulassungspapieren muss man sich dann nur noch die 100er Plakette auf der Zulassungsstelle abholen. Der Wohnwagen muss also nicht erst durch eine autorisierte Stelle (TÜV/ DEKRA) geprüft werden.

Bei gebrauchten Wohnwagen müssen natürlich zunächst alle Bedingungen erfüllt sein überhaupt eine 100er Zulassung zu erhalten. Ist dies alles der Fall muss der Wagen einer autorisierten Stelle vorgeführt werden. Sind alle Punkte erfüllt erhält man einen erfolgreichen Prüfbericht und kann damit auf der Zulassungsstelle die gesiegelte 100er Plakette abholen.
Bei einer Nachrüstung würde ich empfehlen vorab einmal mit dem TÜV / DEKRA Menschen zu sprechen und abklären was alles fehlt. Das spart Zeit und Nerven.

 

Hier noch eine Übersicht zum TÜv-Nord: https://www.tuev-nord.de/de/privatkunden/verkehr/auto-motorrad-caravan/gespanne-100kmh-zulassung/

 

LG Dominic

074 – Abdichten und kleben am Wohnwagen / Wohnmobil

Hi zusammen,

aus gegebenem Anlass war ich ja gezwungen mich etwas näher mit dem Thema Abdichten und Kleben bzw. mir Dicht- und  und Klebstoffe mal etwas näher anzuschauen. Die beiden bekanntesten Lager sind hier natürlich einerseits die Produkte von Sika und auf der anderen Seite die von Dekalin. Wobei man sagen muss das Sika da noch etwas bekannter ist als Dekalin. Denn von Dekalin kennt man erstrangig eher das „Dekalin Deaseal“. Dekaseal ist ein reiner Dichtstoff mit eigentlich keiner Klebewirkung. Das ist wohl der grösste Unterschied zu den Produkten von Sika. Sika hat tendenziell her Klebstoffe sowie Dicht- und Klebstoffe. Letzteres also salopp gesagt eher ein Hybridstoff der abdichtet und klebt. Das gibts auch von Dekalin. Was viele nicht wissen. Andererseits ist mir zum Bsp. kein Sika Alternativprodukt zu Dekaseal bekannt. Es gibt sicherlich noch eines von einem weniger bekannten Hersteller, aber von dem bekanntesten Mitbewerber Sika ist mir persönlich zumindest keines bekannt.

Ok so viel zu den beiden grössten Lagern an sich. Was galt es zu erledigen und für was habe ich mich entschieden und warum.

Und dann gibt es da noch das Butyl Dichtband diversester Herstellen. Warum ich das als Super Tipp dankend mitgenommen habe….mehr dazu im Beitrag.


 

Wohnwagen nach wie vor undicht

Also, unser Wohnwagen war ja nach wie vor undicht. Betonung auf WAR, denn mittlerweile ist er bis jetzt mal dicht.

Und zwar kam das Wasser im Bug durch die Schrauben welche als Konterschrauben von innen nach außen geführt waren, um den Plastikfender zu halten, durch. Im Heck kam das Wasser letztlich durch die Befestigungsschraube des Plastik-Heckfenders oben auf dem Dach. Hier wurde die Schraube von oben durch den Kunststoff, durch die Aluhaut in die Konstruktion geführt. Naja das Schraubenloch war eher ein Langschlitz, was bei genauerem überlegen auch logisch ist. Des weiteren gab es auch hier Schrauben welche von innen nach außen geführt wurden als -ich nenn sie einfach so- Konterschrauben.
Somit galt es bei beiden Fendern alle Schraubendruchführungen neu abzudichten. Gleichzeitig wollte ich mein Vertrauen nicht nur in die Hände der bloßen Verschraubung und Abdichtung legen. Somit sollten die Fender auch verklebt werden. Naja zumindest etwas, denn wenn man doch mal an die Kederleiste ran müsste und man die Fender vollflächig verklebt, dann bekommt man die nicht mehr weg.  

 

Mein Weg der Produktfindung zum abdichten/ verkleben

Ich habe mich vorab ausgiebig belesen und nachgefragt wo, was wann wie ich da nun welches Mittel einsetzen solle.
Der erste Gedanke ist da immer Sikaflex als Klebe- und Dichtstoff. Denn das kennt man, liest man immer wieder und über all. Aber der Name sagt es bereits. Sikaflex klebt und dichtet. Hier ist die Klebekraft aber allem Anschein nach bereits so hoch das man mit Sikaflex verklebte Teile nur noch mit hohem mechanischem Aufwand wieder voneinander gelöst bekommt. Das wollte ich aber nicht. Ich will ja bei einer eventuellen Demontage nichts zerstören. 

Hier kommt Dekalin Dekaseal xxxx ins Spiel. Bzw. die 4x stehen für die vierstellige Nummer hinter dem Namen welche wiederum für den Farbton steht. Ansonsten ändert sich da nichts dran. Es gibt einfach diverse Farbtöne davon.
Dekaseal wird überall da eingesetzt wo rein nur abgedichtet werden soll und eine möglichst hohe Flexibilität bestehen bleiben soll. Ihr alle kennt das komische klebrige Zeug was so unschön neben den Kederleisten raus quilt. Mal mehr mal weniger. Das ist mit höchster Wahrscheinlichkeit Dekaseal. Es ist höchst flexibel und vor allem über Jahre hinweg dauerleastisch. Nachteil: Es ist zwar klebrig und „bäppig“, aber es klebt null.
Also mit Dekaseal etwas klassisch zu verkleben ist schlicht nicht möglich. Deswegen wird Dekaseal überall dort eingesetzt wo zwar etwas abgedichtet werden soll, dieses aber mittels Schrauben fest miteinander verschraubt ist. Und hier ist mir kein Produkt bekannt von Sika bekannt welches diese Anforderungen an Flexibilität und dauerelastitiztät erfüllt.

Sikaflex ist hingegen eher zum kleben und dichten. Also dort wo Schrauben  eher zweitrangig eingesetzt werden. Wenn überhaupt. Denn es gibt auch Kraftklebestoffe von Sika, welche komplett ohne Verschraubung auskommen. Diese werden zum Bsp. beim anbringen der Halterungen für die Solarpanele.´verwendet. Diese wieder weg zu bekommen ist oft nur mit einer sogenannten Seilsäge möglich.

Das heisst aber nicht das es keine Klebstoffe von Dekalin gibt. Insgesamt habe ich mich deutlich mehr mit den Dekalinprodukten befasst als mit den Sika Produkten.

Hier gibt es unter anderem Dekalin Dekasyl MS-1, MS-2, MS-5 und MS-7. 

  • Bei Dekalin MS-1 handelt es sich  um einen einen haftstarken Dichtstoff. Was hier nun der genaue Unterschied zum klassischen Dekaseal ist müsste man wohl erst über das technische Datenblatt herausfinden. 
  • Bei Dekalin MS-2 handelt es sich ebenfalls um einen Klebe- und Dichtstoff, ähnlich Sikaflex 221.
  • Bei Dekalin MS-5 handelt es sich um einen Kraftkleber, ähnlich Sikaflex 252.
  • Dekalin MS-7 ist lediglich die transparente Form des MS-2, soweit ich das beurteilen kann. in der Beschreibung steht zumindest einmal transparenter Dichtstoff.

Aber wo ist nun der Unterschied zwischen Dekalin und Sika? Der Hauptunterschied liegt in der Chemie. Denn bei den Sika Produkten zum kleben, muss die Oberfläche je nach Einsatzzweck noch vorbehandelt werden. Um maximale Klebekraft zu erreichen muss man bei Sika noch einen sogenannten Primer einsetzen. Durch dieses entfaltet der Kleber aus der Tube seine volle Kraft. Hier handelt es sich um einen Kompenentenkleber welcher mit dem Primer zu einem Elastomer reagiert. Bei Dekalinprodukten ist das nicht notwendig. Denn es handelt sich hierbei um sogenannte MS-Polymerverbindungen.

 

OK, fassen wir diesen irrwitzigen Exkurs nochmals zusammen und ein paar Tipps gibts auch noch:

Dekalin Dekaseal:

  • Dekaseael ist rein zum abdichten gedacht und hat keinerlei haltende, klebende, kraftschlüssige Funktion
  • Dekaseal wird als dauerelastischer Dichtstoff eingesetzt wo die primäre Halterung mittels Verschraubung erfolgt.
    Ein adäquates Pendant von Sika ist mir nicht bekannt. 
  • Dekaseal lässt sich nicht schön glattstreichen mit Spüliwasser wie bei Silikonfugen
  • Durch die Dauerelastizität quillt Dekaseal gerne mal raus und zieht sich wieder zusammen
  • Überschüssiges Dekaseal nicht bis zum letzten „Fitzel“ entfernen. Das mehr an Material ist aufgrund des ausdehnens und zusammenziehens notwendig.
  • die Oberfläche sieht mit der Zeit unansehnlich aus da durch die Haftbarkeit gerne Dreck und sonstiges dran kleben bleibt

 

Dekalin Dekasyl MS-2

  • Dauerelastischer Klebe- und Dichtstoff
  • kein „Primer“ notwendig um maximale Klebekraft zu netwickeln
  • lässt sich mit Spülewasser schön glattstreichen wie bei einer gewöhnlichen Silikonfuge

Butyl Dichtband:

Hier kann ich gar nicht so viel zu den Eigenschaften sagen. Dieses wurde mir von der Werkstatt empfohlen. Ich solle es auf jedes Loch wo eine Schraube kommt aufkleben und nur schon durch das Butylband würde sich das ganze abdichten. zumal durch das festziehen sich das Butylband auch noch verpresst.
Butylband ist irgendwie wie Doppelseitiges Klebeband NUR wesentlich weicher und klebriger. Dreht man dort eine Schraub durch zieht sich das Butylband um das Gewinde der Schraube. 
ich hatte ca. 2mm dickes Butylband von der Werkstatt mitbekommen. Es gibt natürlich auch dünneres. Nur war ich da ganz froh um das dicke Band. Denn gefühlt muss man ja schon etwas Material haben zum verpressen und verdrehen. 🙂

 

 

Dekalin Dekasyl Ms-5 und MS-7
Diese beiden kamen nicht in Frage da es sich hierbei um Kraftkleber (MS-5) und die transparente Form  des Dcihtstoffes (MS-7) handelt. Soweit ich gelesen habe verhält es sich bei den Dekalin Klebeprodukten wie bei den Sikafelx Klebeprodukten: Was damit zusammengeklebt wurden, bekommt man nicht mehr auseinander. Und das wollte ich ja nicht.
Wenn es soweit ist und ich mir definitiv Solarpanelen auf das Dach montiere werde ich mich sicher ausgiebig mit den Kraftklebeestoffen befassen. Diesmal ging es vornehmlich um das abdichten. …. und ein bisschen kleben 🙂 

LG Dominic

009 – Was wir an Werkzeug mit dabei haben

Allgemeines

Wer mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist schleppt natürlich keinen komplettes Werkzeugkoffer oder die gesamte Heimwerker Werkstatt mit in den Urlaub. Es empfiehlt sich jedoch trotzdem eine gewisse Minimalausrüstung an Werkzeug mit dabei zu haben. Sei es mal hier ein Schräubchen, dort was zum zusammenkleben, oder irgendwas fest zu machen. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten wo man um Werkzeug froh ist. Was wir so alles mit im Wohnwagen dabei haben erfahrt ihr hier.

 

Grundlegendes Werkzeug

Ich habe natürlich nicht alle aufgelisteten Werkzeuge doppelt. Vieles räume ich dann in die Wohnwagen Kiste um. Zum Beispiel das Ratschenset. Das wäre mir zu teuer da extra ein zweites anzuschaffen. Genauso das Bit-Set. Normalerweise hat ja fast jeder eins zu Hause. Panzerklebeband dasselbe. Hammer / Fäustel hatten wir auch 2-3 im Keller. Da musste ich nicht extra einen neuen kaufen. Den Gummihammer konnte ich auch aus dem Keller entbehren da ich diesen seinerzeit zum Pflastersteine verlegen benötigt hatte und dieser seit dem nur noch im Keller rum lag. Einfach schauen was man schon hat. Man muss ja nicht unnötig alles doppelt kaufen.

Was haben wir mit dabei:

Warum Schlauchschellen

Wie in der Folge gesagt, es war der Hammer und wir waren echt überrascht wie das Wasser da raus gesprudelt ist. Und deswegen empfehlen wir unbedingt ein paar Schlauchschellen mit zum Werkzeug zu legen.

Hier das kurze Video:

 

Unsere Werkzeugkiste ist sicherlich nicht vollständig. doch bisher sind wir damit gut zurecht gekommen. Vielleicht gibt es ja doch noch etwas was man auf jeden Fall dabei haben sollte. Was habt ihr so in eurer OnBoard-Werkzeugkiste drin?

Liebe Grüße

Dominic

 

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008 – Im Interview mit André Christen – Camper seit vielen Jahren

Einleitung – Im Interview mit André Christen – Camper seit vielen Jahren

In dieser Folge habe ich mir einen Camper vors Mikro geholt welcher so ziemlich alle „Arten“ des Camping mitgemacht hat. Ob mit Zelt, Camplet (Zeltanhänger), Wohnwagen-Dauerplatz, Reisewohnwagen und zu guter letzt nun ein Wohnmobil. André hat all das erlebt. Dementsprechend kennt er sehr viele Facetten des Camping. Im Gespräch ergeben sich viel kleine Hinweise und Tipps.

 

 

Wer ist André Christen

André Christen, Jahrgang 1971, freiberufliche Elternberatung vor Ort und online,
erste Zelterfahrungen als jugendlicher Jugendleiter, Camper seit 2000, mit eigenen Fahrzeugen seit 2005 geschiedener Familienvater, eine Tochter (fast volljährig).

 

 

Was mir sonst noch wichtig ist

Camper helfen sich. Von daher: Gerne dürfen sich die Zuhörer melden, wenn Fragen sind stehe ich mit Tipps zur Seite.

 

Meine Empfehlung
Gerade wenn es um den Selbstausbau geht sollte man sich Wiebke und Knut von „Einraumwohnung“ mal anschauen.
http://www.einraumwohnung.eu
https://www.facebook.com/1raumwohnung

 

Kontaktdaten von André

www.andre-christen.de
[email protected]
https://www.facebook.com/elternberatung.christen
https://www.instagram.com/elternberatung.andrechristen