Wasserschäden vorbeugen – 3 Tipps für Wohnmobil und Wohnwagen

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Einen Wasserschaden wünscht man wirklich niemandem. Allzu oft bleiben solche Wasserschäden unbemerkt und sie fallen erst auf, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Stockflecken, fauler Boden oder ein Gefährt was auf einmal schwerer ist als es überhaupt möglich sein kann, sind die Folgen. Je länger ein Wasserschaden unbemerkt bleibt, desto größer ist der Schaden. Im folgenden 3 Tipps um sozusagen vorsorglich zu handeln.

Neuraligsche Punkte der Außenhaut kontrollieren

Potenzielle Undichtigkeiten in der Außenhaut stellen natürlich eine große Gefahr dar. Durch Regenfälle und die Fläche, die ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil bietet, entstehen hier schnell große Mengen an Wasser, welches irgendwo reinfließen kann.
Dies sind insbesondere Dachluken und Zwangsbelüftungen. Aber natürlich auch der Antennenmast oder die Kabeldurchführung der Solaranlange. Wasser sucht sich seinen Weg. Es kann auch die Überlappung des Daches auf die Seitenwand sein. Oder durch die Wand verschraubte Haltegriffe. Bei unserem Wohnwagen sind selbst die Hecklichter in die Außenhaut eingelassen. Es hilft also ungemein sich über solche Punkte einmal Gedanken zu machen und diese dann hin und wieder, zumindest auf Sicht zu kontrollieren, um damit kapitalen Wasserschäden vorzubeugen

Boden in den Ecken kontrollieren

Immer wieder liest man von durchgefaulten Böden. Insbesondere die Ecken scheinen es dem Wasser angetan zu haben. Ich selbst leite mir das immer daher ab, das Wasser am Ende immer der Schwerkraft folgt. Natürlich kann ein beschädigter Unterboden, wo ungehindert Spritzwasser und aufsteigende Bodenfeuchtigkeit in das Holz zieht, die Ursache sein. Deshalb schadet es auch hier nicht, ab und an mal einen Blick unter das Fahrzeug zu werfen. Am besten mit einem Schraubendreher “bewaffnet”. Mit diesem kann man dann auch verschiedene Stellen im Boden einmal anpieken. Ist der Boden morsch oder faul, bemerkt man dies, mit dem Schraubendreher recht schnell.

Entleerungshähne und Verbindungen kontrollieren

Entleerungshähne

Wer das Wassersystem seines mobilen Gefährtes verwendet, entleert dieses auch früher oder später. Die üblicherweise verbauten Entleerungshähne für die Wasserleitungen besitzen im Normalfall an der Unterseite, also dem Bodenauslass einen Schlauch, so, dass das Wasser nicht mit dem Unterboden in Kontakt kommt und dort langlaufen kann. Bei unserem alten Tabbert Wohnwagen war einer dieser Schläuche abgefallen. Das Wasser floss also immer direkt die Durchbohrung entlang und tropfte nicht sauber ab. Natürlich entsteht hier keine dauerhafte Benetzung mit Wasser. Ist das System leer kann alles wieder abtrocknen. Aber wenn man zum Beispiel jedes Wochenende unterwegs ist und es somit immer wieder entleert, ist es sicherlich nicht verkehrt, auch solche Kleinigkeiten zu beheben. Ein Stückchen Schlauch oder ein neues Entleerungsventil montieren ist weniger Aufwand wie, wenn der Boden an der Stelle dann doch einmal etwas aufgequollen ist.

Verbindungstellen

Aber auch alle Verbindungsstellen können für einen unbemerkten Wasserschaden sorgen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, denn wenn trotz laufender Pumpe kein Wasser aus dem Wasserhahn kommt, wird an schnell stutzig. Es muss jedoch nicht eine komplett gelöster Verbindung sein. Eine kleine Undichtigkeit wo permanent Wasser austritt, ist hier viel tückischer. Deshalb kontrolliere ich hin und wieder mit einem schnellen Blick ob ich im Bereich der Verbindungsstellen Wasserflecken vorhanden sind. Auch getrocknete Wasserflecken können hier ein Indiz ein.

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Dies soll alles keine Panikmache sein. In aller Regel sind unsere Wohnwagen und Wohnmobile ja dicht. Schließlich sind diese ja auch für den Einsatz draußen gebaut. Nur kann man mit wenig Aufwand etwas Vorsorge betreiben. Man muss sich auch nicht zwangsweise ein passendes Messgerät zulegen. Mit den Augen schauen, gesundem Menschenverstand und einem Schraubenzieher kann man schon so einiges entdecken.

LG Dominic

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