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015 – Wegfall der EU-Roaminggebühren

Allgemeines zu den EU-Roaminggebühren

Viele Jahre wurde darum gekämpft. Nun ist es endlich so weit. Mit dem heutigen Tag fallen die EU-Roamingebühren weg. Das heisst das man keine EXTRA Gebühren mehr berappen muss für die Nutzung im Ausland. Egal ob telefonieren, SMS schreiben oder die Nutzung des mobilen Internets. Unter dem Stichwort „Roam like at home“ wurden die Roaminggebühren nun endlich begraben. Wer es noch von „früher“ kennt, der weiß wie schnell es im Ausland werden kann. Da schlug schon ein kurzes Gespräch nach Hause ordentlich zu buche. Solche Überraschungsrechnungen sind nun Vergangenheit, naja zumindest fast. Denn die EU hat den Anbietern ein kleines Hintertürchen offengelassen. Die sogenannte „Fair Use“ Klausel. Hier könnten sich die Anbieter gegen exzessive Nutzung im Ausland wehren und Nachzahlungen oder Strafgebühren einfordern.   Allem Anschein nach ist es wohl so das man bis zu vier Monate im Ausland sein kann und nicht wesentlich mehr Telefonate, SMS, mobile Daten verbraucht werden können ohne das dies jemanden auf den Plan ruft. Überschreitet man diese „Grenzen“ kann es zu Nachforderungen kommen. Die „Fair Use“ Klausel soll auch Anbieter davor schützen das hie rMissbrauch betrieben wird. So gibt es in Portugal zum Beispiel eine SIM Karte für 1€/Tag und man unbegrenztes Datenvolumen. Das gibt es SO hier in Deutschland noch nicht. Und bevor das missbräuchlich genutzt wird und der portugisische Anbieter viel Geld an den deutschen Anbieter zahlen muss, greift die „Fair Use“ Klausel.
 

 

Auf was konkret achten in Bezug auf die EU-Roaminggebühren

Eigentlich sollte sich rein vertraglich nichts ändern. Ich rate jedoch dringend dazu sich nochmals seinen Vertrag und die Tarifbestimmungen durchzulesen. Auch das Kleingedruckte. Man kann natürlich auch bei der Hotline des Anbieters erst mal anrufen und fragen wie das nun konkret geregelt ist. Denn damit erspart man sich ggf. böse Überraschungen wenn man bei drei Wochen Südfrankreich fröhlich vor sich hin surft und dann die Rechnung bekommt.
Bei manchen Anbietern kann es Tariflich ausgeschlossen sein oder eben nur gegen eine Tariferweiterung hinzugebucht werden. Bei anderen Anbieter kann e sogar sein das nicht EU-Länder wie die Schweiz, trotzdem mit eingegliedert wurden. Da muss man sich einfach nochmals direkt beim eigenen Anbieter schlau machen.

 

Links bezüglich den EU-Roaminggebühren

Europäische Kommision – roaming Tariffs: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/roaming-tariffs

Netzpolitik.org: https://netzpolitik.org/2017/im-sommer-fallen-die-roaming-gebuehren-doch-zu-welchem-preis/

 

007 – Das erste mal im Ausland unterwegs

Allgemeines

Oh ja das erste mal ins Ausland. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Was habe ich mir Gedanken dazu gemacht, gelesen wie die Bestimmungen denn so sind und und und.So lange man im eigenen Land oder zumindest im deutschsprachigen Ausland unterwegs ist, ist das ganze ja noch recht entspannt. Denn selbst wenn was passiert, man versteht sich. Fährt man indes ins fremdsprachige Ausland sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Man liest viel, sehr viel. Über Stromstecker, Gasflaschenadapter*, Geschwindigkeiten und was weiß ich noch sonst so alles. Und je mehr man liest desto abenteuerlicher erscheint einem die erste Fahrt zu werden.

Was wirklich wichtig ist

Verkehrsregeln und Maut
Man sollte sich auf jeden Fall über die Verkehrsregeln im jeweiligen Land schlau machen. Da wären Geschwindigkeitsbegrenzungen welche anders sind. Dann sind die Mautgebühren in jedem Land anders geregelt. Für Frankreich nutzen wir BIP&GO. In Folge 2 habe ich über unsere Erfahrung mit dem automatischen Mautsystem erzählt. Dann gibt es auch noch gewisse Kennzeichnungspflichen bei langen Gespannen oder wenn man einen Fahrradträger am Heck des Wagens hat. Hecktafel Kombi für Italien und Spanien (wendbar)* oder Warntafel für lange Gespanne*. 

Strom
Dann, sollte man auf jeden Fall einen Adapter* für das Stromkabel dabei haben. Mit solche einem Adapter* kommt man schon sehr weit. Wir haben zusätzlich noch so einen uralten Weltreisestecker*. Den haben wir bisher zwar nie benötigt, aber man weiß ja nie.

Gas
Da auch die Gasflaschenanschlüsse beinahe in jedem Land doch irgendwie anders sind, haben wir uns solch ein Adapter-Set* zugelegt. Damit ist man sicherlich für die allermeisten Länder gewappnet und kann den „deutschen“ Druckminderer an die ausländische Flasche anschließen.

Trinkwasser
Trinkwasser ist hier in Deutschland ja an jedem Wasserhahn verfügbar. Das ist aber nicht überall so. In Frankreich zum Beispiel wird das Wasser gechlort. Hier nehmen wir das Hahnenwasser nicht zum trinken. Wenn wir in Frankreich sind kaufen wir Wasserflaschen im Laden. Daß das Wasser in vielen anderen Ländern nicht den hohen Anforderungen an unser Trinkwasser ran kommt sollte auch immer im Kopf behalten werden.

Empfehlung Navi
Wir nutzen das Garmin 660LMT-D*. Hier kann man unterschiedliche Profile für Auto/Wohnwagen/etc. anlegen und entsprechend dem Profil wird die Route gewählt. Im Wohnwagenmodus hat uns das Navi bisher immer sehr gut ans Ziel geführt. Im Automodus waren die Wege ab und an schon etwas abenteuerlich. Aber immerhin hat man so noch etwas von der Landschaft gesehen und ist nicht nur Hauptstraßen gefahren.
Blöd finden wir das man nicht zwischen mehreren Routen vorab wählen kann. Bei unserem alten Navigon war das der so. Dort hatten wir immer 2-3 Routen vorgeschlagen bekommen und konnten uns entscheiden. Hier kann Garmin gerne mal vernünftig nachbessern! Weil keine Wahl zu haben ist irgendwie auch …. nennen wir es mal ungeschickt. 🙂
Garmin gibt eine Lifetimegarantie für Kartenupdates was wir natürlich auch gut finden. Klar nicht immer ist jede Karte TOP aktuell. Wenn man sieht wo ständig irgendwas umgebaut wird ist es nahezu unmöglich total „up to date“ zu sein. aber immer mal wieder ein Update für lau machen zu können ist schon toll.

 

Liebe Grüße

Dominic

 

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