geschwindigkeit

102 – Neues Tempolimit (80km/h) in Frankreich, BIP&GO Grundgebühr und der CNC 2018

Tempo 80 auf Frankreichs Landstraßen

Wie bereits in vielen Medien mitgeteilt gilt seit 01. Juli gilt auch auf Landstraßen in Frankreich ein Tempolimit von 80kmh. Bisher durfte man dort mit 90kmh fahren. Ich selbst finde das nun nicht so dramatisch. Denn gerade mit einem Gespann macht es eh keinen Sinn auf 90 hoch zu beschleunigen. Denn der nächste Kreisverkehr ist oft in Sicht. Des weiteren ist es auch auf unseren Landstraßen so das man „nur“ 80 fahren darf mit einem Gespann. Auch die allgemeine Empörung kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die 10kmh machen den Kohl nicht fett und letztlich geht es um die Sicherheit.

Aber ich will das hier gar nicht weiter debattieren sondern auch nur darauf hinweisen. Strafzettel im Ausland sind im großen und ganzen deutlich teurer als hier in Deutschland.

 

BIP & GO doch nicht ganz für lau

In Folge 2 des Podcasts habe ich über das automatische System zur Mautgebührenerfassung „BIP & GO“ berichtet. Es gibt zwei Tarife, je nachdem wie oft man das System nutzt. Für Urlauber ist der Flex Tarif prinzipiell der bessere da man heir nur bezahlt wenn man es benutzt. Naja eben nicht ganz.
Prinzipiell ist es so das man im Felx Tarif nur dann „Grundgebühren“ bezahlt wenn man auf französischen maut autobahnen unterwegs ist. Jedoch bekam ich letztens eine Rechnung über exakt 10€ von BIP & GO. Ich war zunächst etwas überrascht und war shcon am überlegen ob da nicht ein Fehler vorliegt. Jedoch kam mir den exakte Betrag von 10€ für einen Fehler oder Missbrauch doch etwas zu rund vor. Also habe ich mal nachgeschaut. SO und nun scheint es so zu sein das wenn man das ganze 1 Jahr lang nicht benutzt, dann zahlt man eine Servicegebühr von 10€. Und das passt auch zusammen. Durch unseren damaligen Unfall und das Theater damit haben wir dann dieses System nicht genutzt und somit ein Jahr ungenutzt „rumliegen“ gehabt“. Ich möchte die Servicegebühr damit nicht in Frage stellen. Immerhin hat man heir iene kleine Box, das ganze muss im System gehalten werden und und und. Nur denkt bzw. übersieht man das ggf. bei Erwerb des ganzen. Dies nur als kleiner Hinweis das sich dieses System ggf. nur dann lohnt wenn man jährlich über französische Maut Autobahnen fährt.

CNC 2018 – DER CamperNomadsCongress

Werbung in eigener Sache!
Vor gut einem dreiviertel Jahr kam mi spontan die Idee: „Hey wie wäre es eigentlich einen Online Kongress dazu zu machen WIE Leute den Ausstieg aus ihrem normalen Job gemacht haben, sich selbstständig gemacht haben UND daz noch im Camper unterwegs sind“ Denn ich hatte ja ein paar „solcher“ Campernomaden bereits hier im Podcast als Interviewgast. Genau das ging mir damals durch den Kopf. Ich bin dann ein paar Tage – wie man so schön sagt- schwanger damit rumgelaufen. Dann habe ich das meinen guten Online Freunden Thilo und Mogli erzählt, das ich da so eine fixe Idee habe aber nicht weiß ob das was ist. Die beiden waren sofort hin und weg und haben gesagt „Das machen wir“…..Tja fast ein Jahr später ist es nun soweit. Der ERSTE CamperNomadsCongress findet nun vom 17.07-20.07.2018 statt. Es handelt sich hier um einen Online Kongress. Das heisst es wurden Interviews aufgezeichnet und diese kann man sich während diesem Zeitraum gratis anschauen. Über die Tage verteilt gehen mal 2, mal 3 Videos online und man kann sich diese für 24h gratis anschauen. Wer nur ein Interview besonders spannend und interessant findet bzw. fand, kann dieses einzeln erwerben. Wer dauerhaften Zugriff auf alle Videos erhalten möchte , kann sich das gesamte Paket kaufen. UND wir haben dann noch ein extra Paket geschnürt wo jeder der Interviewten die Möglichkeit anbietet in einem 1to1 Coaching ganz individuell auf die persönlichen Fragen eines einzelnen eingeht.

Thilo und Mogli kennt ihr bereits. In der Folge 31 (Mogli) und Folge 46 (Thilo) habt ihr die beiden vielleicht schon kennen gelernt. Im Laufe der Planung und Aufbau des ganzen haben wir dann Anja getroffen und direkt mit rein genommen ins Team. Anja war erst in der letzten Folge zu Gast – Folge 101 (Anja).

Den ein oder anderen Speaker des CNC2018 kennt ihr bereits hier aus dem Podcast. Also wenn es euch interessiert dann schaut unbedingt vorbei beim CNC 2018. Ihr findet den Kongress über den Link www.camperontour.net/cnc

LG Dominic

097 – Die 100kmh Zulassung. Was zu beachten ist und wie man sie bekommt

Viele kennen sie, viele haben sie. Die 100kmh Zulassung für den Wohnwagen bzw. den Anhänger. Um diese überhaupt zu bekommen, nutzen und auch behalten zu können gibt es ein paar Punkte die beachtet werden müssen.
Prinzipiell gibt es die 100kmh Zulassung nicht nur für Wohnwagen. Auch anderen Anhänger können diese bekommen sofern gewisse Punkte erfüllt sind. Hier gehen wir nun speziell auf Wohnwagen ein, da diese im Campingbereich natürlich am meisten betroffen sind.

Was ist die 100er Zulassung überhaupt

Seit etlichen Jahren ist es möglich als Gespannfahrer eine 100kmh Zulassung für den Wohnwagen zu erhalten. Früher galt diese Zulassung lediglich für das gesamte Gespann und beide erhielten die Plakette. Heute erhält nur noch der Wohnwagen die gesiegelte Plakette. Dies bedeutet noch lange nicht das man it jeglicher Kombination dann auch 100kmh fahren darf.

Diese Plakette muss dann von außen deutlich sichtbar an der Rückseite / Rückwand des Wohnwagens angebracht sein.

Hat man diese Zulassung darf man mit seinem Gespann zum Beispiel auf Autobahnen mit 100 Stundenkilometer fahren. Ohne diese ist maximal 80 Stundenkilometer zulässig. Man kann somit also etwas Zeit sparen bei längeren Wegstrecken. Wichtig ist jedoch das immer die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln der Länder und Schilder gelten. Es ist also kein Freifahrtsschein überall mit 100kmh durch zu brettern. 🙂

Was sind die Voraussetzungen für die 100er Zulassung

  • Das Zugfahrzeug muss mehrspurig sein. Naja bei einem Auto und dergleichen nicht sonderlich schwer
  • Das Zugfahrzeug muss über ABS verfügen
  • Das Zugfahrzeug darf maximal 3,5to schwer sein. Klar, sonst gilt es als LKW und die dürfen eh nur 80kmh fahren
  • Die Reifen des Wohnwagen dürfen maximal 6 Jahre alt sein. Auschlagegebend ist der sogenannte DOT auf dem Reifen. Der DOT besteht aus 4 Ziffern in der Folge KWJJ. Also Kalenderwoche/ Jahr. Es zählt nicht das Datum des kaufes oder der Montage. Deshalb sollte man beim Kauf neuer Reifen unbedingt auf das DOT achten. Nicht das man sich da alte Ladenhüter kauft die man dann ruck zuck wieder tauschen muss.
  • Die Reifen müssen mindesten den Geschwindigkeitsindex „L“ haben. Was einer zugelassenen Geschwindigkeit von 120kmh entspricht.
  • Der Wohnwagen ist für eine Geschwindigkeit von 100kmh geeignet
  • Es gelten bestimmte Masseverhältnisse zwischen Zugfahrzeug und Anhänger welche erfüllt sein müssen.
    (Hierzu den Link zum TÜV- Nord unten einmal anschauen.)

Kann man die 100er Zulassung auch wieder verlieren?

Ja klar, das geht sogar recht flott wenn man nicht aufpasst. Ein Wechsel des Zugfahrzeuges kann hier zum Beispiel ausreichen das der Wohnwagen zwar die 100er Zulassung hat, man diese aber nicht nutzen kann aufgrund zu geringem Gewichtes des Autos. Wenn die Reifen des Wohnwagen älter als 6 Jahre sind. Wenn man Reifen mit falschem Geschwindigkeitsindex montiert. Es ist somit immer darauf zu achten alle relevanten Punkte für die 100er Zulassung zu erfüllen. Mit einem kleinen Smart einen 2to Hänger mit 100kmh über die Autobahn ziehen ist also nicht drin. (Mit einem Smart soweiso nicht möglich. Nur mal so als plakatives Beispiel)

Wie bekommt man die 100er Zulassung bzw. die Plakette

Bei neuen Wohnwagen ist die 100er Zulassung meistens inkl.. Eventuell muss sich jedoch gegen Aufpreis mit dazu gebucht werden. Mit den Zulassungspapieren muss man sich dann nur noch die 100er Plakette auf der Zulassungsstelle abholen. Der Wohnwagen muss also nicht erst durch eine autorisierte Stelle (TÜV/ DEKRA) geprüft werden.

Bei gebrauchten Wohnwagen müssen natürlich zunächst alle Bedingungen erfüllt sein überhaupt eine 100er Zulassung zu erhalten. Ist dies alles der Fall muss der Wagen einer autorisierten Stelle vorgeführt werden. Sind alle Punkte erfüllt erhält man einen erfolgreichen Prüfbericht und kann damit auf der Zulassungsstelle die gesiegelte 100er Plakette abholen.
Bei einer Nachrüstung würde ich empfehlen vorab einmal mit dem TÜV / DEKRA Menschen zu sprechen und abklären was alles fehlt. Das spart Zeit und Nerven.

 

Hier noch eine Übersicht zum TÜv-Nord: https://www.tuev-nord.de/de/privatkunden/verkehr/auto-motorrad-caravan/gespanne-100kmh-zulassung/

 

LG Dominic