Auf Reisen unterwegs übernachten – Unsere Erfahrung

Wohnmobil frei stehend Parkbucht

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Ein Thema was einerseits kontrovers diskutiert wird, andererseits auch immer nur über Überfälle etc. berichtet wird. Hier ist es sicherlich auch ein Unterschied ob man mit einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen unterwegs ist.

Auf langen Reisen unterwegs übernachten

Wenn das Urlaubsziel weit entfernt ist, überlegt man bereits vorab wie man dennoch möglichst entspannt zum Ziel und auch wieder zurückkommt.

Wir haben bereits öfter auf unseren Reisen, Zwischenstopps eingelegt. Egal ob dies, über Silvester, nach Zingst an die Ostsee war. Oder auf einer unseren zahlreichen Touren an die französische Atlantikküste.

Auf einen Campingplatz gehen

Das ist natürlich die sicherste Variante. Weitere Vorteil ist das man alles vor Ort hat. Sanitäre Anlagen, Stromanschluss und eine eigene Parzelle. Auch besteht kein Risiko das man von der Polizei geweckt und ggf. aufgefordert wird, den Ort zu verlassen. Logisch, man ist schließlich auf einem Campingplatz.

Größter Nachteil und somit immer das KO-Kriterium, einen CP anzufahren, war für uns immer die begrenzte Anreisezeit. Hier war meistens um 18:00 oder maximal 20:00 Uhr Schluss. Da wir aber locker bis 01:00 Uhr oder gar 02:00 Uhr gefahren sind, um logischerweise bei wenig Verkehr möglichst weit zu kommen und die letzte Etappe damit zu verkürzen, waren Campingplätze keine Option.

Frei stehen auf einem Rastplatz, Stellplatz oder sonst irgendwo

Ganz klar, frei stehen, ist in den wenigsten Ländern offiziell gestattet. Es wird vielmehr geduldet und wo kein Kläger da kein Richter. Auf unseren langen Touren haben wir in der Tat schon auf Autobahnrastplätzen, in großen Haltebuchten auf Landstraßen oder Stellplätzen übernachtet.

Wir sind meist bis spät in die Nacht gefahren und dann halt nach Gefühl einen (Schlaf)Platz gesucht und auch gefunden. Und ganz ehrlich, bisher ist uns nie etwas passiert. Weder das die Polizei da war, noch das es unliebsamen Besuch gab, oder das Auto aufgebrochen wurde.

Natürlich kennt man die „Hotspots“, gerade in Frankreich wo wir ja häufig im Urlaub sind, wie den Großraum Lyon. Hier liest man immer wieder das man solche Spots vermeiden solle, da es zu gehäuften Überfällen kommet.

Neben dem gesunden Menschenverstand ist hier auch das Bauchgefühl entscheidend. Wir sind auch schon an manchen Plätzen einfach weiter gefahren, weil es irgendwie „komisch“ war vom Gefühl her.

Mancherorts haben wir auch Autobahnrastplätze gefunden die sogar ausgewiesene Übernachtungsplätze für Camper hatten. Ebenso haben wir, eher zufällig, auch einmal einen Stellplatz auf dem Gelände eines Supermarktes gefunden

Immer sauber bleiben

Uns ist ganz wichtig das wir den Platz, egal ob Rastplatz oder Stellplatz, immer sauber verlassen. Klar, ein Campingverhalten ist sowieso nicht erlaubt und allein schon das Unterstellen des Grauwassertanks würde als solches gedeutet werden. Aber wir stellen diesen trotzdem unter und nehmen das bisschen Grauwasser mit, anstatt es einfach auf den Asphalt oder in den Boden laufen zu lassen. Toilette ist eh klar… und diese kann man im Falle dann auch einmal an einer offiziellen Entsorgungsstation leeren.

Und auch hier hatten wir bisher nie Probleme. Weder von offizieller Seite noch argwöhnisches, missgünstiges Anblaffen von anderen Campern. Denn ein Wohnwagen ist per sè nicht autark. Strom haben wir natürlich, dank unserem Akku. Das einzigste „Manko“ ist der fehlende Grauswassertank. Und hier stellen wir diesen unter, um das Wasser vom abendlichen Zähneputzen und Händewaschen aufzufangen. Somit bleibt alles außen sauber.

Fazit

Wer mit gesundem Menschenverstand agiert, auf sein Bauchgefühl hört, bekannte kriminelle Orte meidet und nicht zum kampieren irgendwo lange rumsteht, dem wird tendenziell nicht viel passieren. Wir nutzen diese Möglichkeit selten, eben nur auf sehr weit entfernten Zielen und dann auch nur zum Schlafen und nicht schon mittags herumzustehen und erst am nächsten späten Mittag loszufahren, nachdem man noch etwas Sightseeing gemacht hat.

LG Dominic

Beitragsbild: Bild von Siggy Nowak auf Pixabay

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