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121 – 3 Tipps zum Start beim Wintercamping

Auch wenn das aktuelle Wetter nicht gerade in Richtung Winter geht, so wird er früher der später doch kommen und für viele starten erst dann so richtig das Wintercamping. Wir haben letztes Jahr Sylvester in Lermoos in der Nähe der Zugspitze gefeiert und an Fastnacht waren wir dann im Ötztal mit knackigen -15° bis -20°C in der Nacht. Da haben wir auch nochmal einiges dazu gelernt und uns entsprechend gewappnet.

Kontrolle Lage Wasserleitungen –> Zwangsbelüftung

Im Ötztal ist uns Nachts regelmässig die Wasserleitung zum Spülbecken der Küche eingefroren. Irgendwann über den Tag hat es die Leitung dann wieder aufgetaut. Wir haben denn den Schrank neben der Spüle halbwegs demontiert und dabei dann festgestellt das die Wasserleitung genau an dem Punkt nach oben zum Wasserhahn geht wo sich eine Zwangsbelüftung im Boden befindet. Ansonsten liegt die Wasserleitung immer an den Heizrohren wodurch sie ausreichend erwärmt wird um nicht ein zu frieren. Außer eben an diesem einen Punkt.
Die Zwangsbelüftung zu verschließen ist keine Option. Denn schließlich erfüllt diese einen Zweck. Heizungsrohr liegt dort leider auch keins. Deshalb bin ich an diesem Stück hingegangen und habe die Wasserleitung mit einem Stück Schaumstoff, wie man ihn für Heizungsleitungen beim Hausbau im Keller verwendet, isoliert. Ich meine diese grauen Schaumstoffrohre welche längs geschlitzt sind damit man sie übe die Kupferrohre stülpen kann. Sollte dies nicht ausreichen und uns diesen Winter die Leitung wieder einfrieren, werde ich mir ein Stückchen Heizdraht besorgen und diesen dort um die Leitung wickeln. Dann noch einen Schalter dazu da man diese Begleitheizung letztlich nur im Winter benötigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Kontrolliert einmal vorab den gesamten Wohnwagen ob und wo es entsprechende Kältebrücken und Kälteeintrag direkt auf die Wasserleitung geben kann und schaut nach einer Lösung. Isolieren, Begleitheizung oder Leitung umlegen sind hier die ersten Maßnahmen.

Denn es ist echt total doof wenn einem ständig die Wasserleitung auf einem Stückchen einfriert. Zumal dies auch gefährlich werden kann. Denn eine eingefrorene Leitung kann die Wasserleitung beschädigen – diese aufreißen- und beim auftauen läuft einem dann das Wasser in Wohnwagen oder ins Wohnmobil.

Heizlüfter für die Not und die Aufheizphase

Da wir in Lermoos „Probleme“ mit der Heizung hatten, es wollte teilweise nicht wirklich warm werden. Wir hatten Nachts zum teil nur noch 13° bis 15°C im Wohnwagen. Das Problem haben wir dann aber erst nach dem Urlaub gefunden. Es war einer der Teppiche welcher sich zu nah an an das Thermostat der Truma Heizung geschoben hatte und diesem damit eine höhere, wärmere Temperatur vorgegaukelt hat. Dadurch hat die Heizung abgeschaltet.

Und da so ein Ausfall der Heizung dann auch irgendwann mal recht gefährlich werden kann, wie zum Bsp. be -15°c im Ötztal, haben wir uns einen kleinen elektrischen Heizlüfter* zugelegt. Damit könnte man zur noch immer noch über Strom sozusagen Notheizen. Der Heizlüfter* passt in eins der Schrankfächer und nimmt wirklich nicht viel Platz weg. Wir nutzen diesen nun auch immer zusätzlich zum ersten Hochheizen des Wohnwagen. Damit geht das richtig flott.

Alle Schränke und Fächer öffnen

Im Winter ist der Wohnwagen komplett ausgekühlt. Hat man diesen vielleicht noch am Vortag schon eingeräumt sind auch alle Kleider und Lebensmittel komplett ausgekühlt. Dann noch ein paar Stunden Autofahrt und der Fahrtwind kühlt nochmal ein bisschen mit. Somit kommt man auf dem Campingplatz eigentlich mit einem fahrenden Kühlraum an.

Um es nun möglichst schnell angenehm warm zu bekommen sollte man alle Staufächer und Schränke öffnen. Dadurch wird alles insgesamt schneller erwärmt und man hat nicht noch kalte Eisblöcke in den Schränken die sonst echt lange brauchen. Wir waren selbst überrascht als wir daß das erste al so gemacht hatten. Es ist insgesamt viel schneller durchgewärmt als wenn man alle Türen und Fächer verschlossen hält.

Wie oben bereits erwähnt nutzen wir zum ersten hochheizen des Wohnwagen zusätzlich den kleinen Heizlüfter*. Zusammen mit der Truma Gasheizung schaffen wir es recht zügig unseren doch recht großen Wohnwagen angenehm warm zu bekommen.

 

Ich wünsche euch eine schöne Wintersaison und viel Spaß beim campen im Schnee.

LG Dominic

 

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118 – Winterfest machen – Update Folge 59 & Checkliste

Auch wenn wir einen wahrlich fantastischen Oktober haben und es noch recht warm ist, kommt so langsam die Zeit wo es gerade morgens doch recht kalt ist. Viele Camper beenden spätestens nach den Herbstferien die Saison und das mobile Heim wird für den Winter vorbereitet.

In Folge 59 hatte ich bereits 3-Tipps zum Winterfest machen gegeben. Daran hat sich auch grundsätzlich nichts geändert. Ich zähle die drei hier jetzt nur als Stichwort auf und verweis auf die Folge 59.

  • Tipp 1: Wassersystem entleeren
  • Tipp 2: Belüftung des Wohnwagen bzw. Wohnmobils
  • Tipp3: Sämtliche Flüssigkeiten und Ungetier anziehenden Lebensmittel raus nehmen

 

Update zu diesen 3 Tipps

Auch wenn es kalt ist und somit eine mögliche Keimbildung deutlich langsamer voran schreitet, so ist das ganze jedoch potenziell vorhanden. Und gerade nach einer ausgedehnten Sommersaison sollte man an eine Entkeimung / Desinfektion des Wassersystems denken. Insbesondere wenn der Wagen dann bis zum Frühjahr unangetastet im Winterquatier steht.

Bei uns selbst gibt es ja keine Winterpause. Aber da auch wir nicht wissen wann wir wieder los düsen – wir sind da ja recht spontan- bin ich jetzt hingegangen und habe das ganze System entkeimt und entkalkt. Details dazu findet ihr in Folge 4.

Und das ist auch was ich hier als sogenanntes „Update“ sehe und seit diesem Jahr so machen werde: Bevor man das System einfach nur komplett entleert und offen stehen lässt, einfach noch eine Runde entkeimen und entkalken. Dann leer laufen und leer blasen der Leitungen. Und erst dann offen stehen lassen.

 

Checkliste „Saisonende“ Winterfest

Diese Liste hatte ich bereits vor Urzeiten mal erstellt. Denn es gibt noch einige Punkte mehr die man da beachten kann/soll/darf. Ich denke gerade Camping Anfängern die vielleicht noch vor ihrem ersten „Überwintern“ stehen kann diese Liste helfen. Aber jeder andere darf diese natürlich auch gerne nutzen und vielleicht ist ja auch das ein oder andere dabei wo man selbst noch nicht dran gedacht hat.

Hier bekommt ihr die Checkliste als PDF (gratis): Checkliste Winterfest

083 – Wintercamping bei -15°C – Campingplatz Ötztal in Längenfeld

Hi zusammen,
ja wir haben es wieder getan. Wir waren wieder Wintercampen. Dieses mal hat es uns ins verschneite Ötztal, auf den Campingplatz „4* Camping Ötztal“ in Längenfeld verschlagen.

Anfahrt

Die Strassen- und Wetterbedingungen waren dieses mal wesentlich besser als zu Sylvester. Die Straßen wren frei und es war recht schönes Wetter. Auf der Hinfahrt hatten wir keine Vignette für Österreich und somit sind wür über den Fernpass gefahren. Auch dieser war frei und somit ohne Probleme passierbar.

 

Die Camperwelt ist klein

Ihr erinnert euch sicher daran das unser Wohnwagen undicht war. Ich fragte diesbezüglich im „Wohnwagen-Forum“ nach und erhielt auch prompt Hilfe von einem anderen Camper (OnkelR). Er hatte diesen Wohnwagen auch besessen und gab mir noch ein paar weitere Tipps. Auf der Hinfahrt sind wir dann direkt nach dem Tunnel nach Reute auf die Raststätte gefahren. Und was passiert, direkt neben uns hält ebenfalls ein großes Gespann. Kurz ins Gespräch bekommen stellt sich heraus das es OnkelR, eben jener Camper war der mir damals mit Tipps im Wohnwagen-Forum geholfen hat. Der Hammer oder? Ich meine sowas ist ein Zufall von Minuten, das sowas passiert. Das man auf einem CP mal den ein oder anderen trifft ist ja noch irgendwie wahrscheinlich. ABER auf der Autobahn bzw. einem Rastplatz?! Das ist echt mal richtig cool.
Liebe Grüße an OnkelR an der Stelle 🙂

 

Der 4* Campingplatz „Camping Ötztal“ in Längenfeld

Wir bekamen auch sehr kurzfristig einen Platz und konnten diesen auch problemlos mit unserem großen Wagen anfahren.Wir wurden sehr freundlich empfangen. s gab sogar ein Gläschen Johannisbeersaft direkt zur Begrüßung. Was ich bisher so gar nicht kannte. Denn normalerweise ist das ja eher ein bürokratischer Akt und dann gehts ab auf die Parzelle. Trotz Schnee waren die Wege geräumt bzw. mit Split gestreut. Das Sanitärgebäude war immer in einem TOP Zustand. Es wurde jeden Tag zur späten Vormittagszeit komplett gereinigt. Auch der Spülraum war spitze. Es war der erste Campingplatz wo wir waren wo es sogar Edelstahl-Abtropfhalterungen für das Gechirr und Besteck gab. Eine super Sache! Toll bei den Duschen war das man auch richtig warmes, nein heißes Wasser hatte und nicht nur so eine lauwarme Brause. Genau richtig bei den kalten Temperaturen.
Zum Abschied gab es dann sogar noch eine Flasche Rotwein geschenkt! Das hat uns mega überrascht und ist nochmals so ein kleines Highlight! 

Also wir können den Campingplatz wirklich empfehlen. Und es ist gut möglich das wir irgendwann einmal im Sommer wieder auf diesen Campingplatz gehen. 

Web: https://www.camping-oetztal.com

 

Richtig tiefe Temperaturen und was es sonst noch so zu sagen gibt

Dieses mal hatten wir auch richtig tiefe Temperaturen. Wir wissen es nicht genau, aber -15°C hatte es nachts dann schon mal. Das überraschende ist das die Heizung es locker geschafft hat en großen Wohnwagen selbst da richtig warm zu halten. Wir hatten da so unsere Bedenken, insbesondere nach Sylvester wo die Heizung ab und an irgendwie nicht richtig geheizt hatte. Das lag aber vermutlich am Läufer der vor bzw. teilweise unter der Heizung lag und somit wahrscheinlich dem Thermostat eine falsche, zu hohe/warme, Temperatur vorgegaukelt hat und somit die Heizung abgestellt hatte. Dieses mal hatten wir den Läufer in dem Bereich einfach mit der Schere ausgeschnitten.

Wie das so ist, Camping wird nie langweilig. Plötzlich war dann die Wasseleitung am Spülbecken eingefroren. Um der Sache auf den Grund zu gehen wurde ein Unterschrank teilweise demontiert. Und siehe da, direkt neben der Leitung ist eine Zwangsbelüftung. Ich tippe darauf das es durch die extreme Kälte genau hier zu einer kleinen Einfrierung der Wasserleitung kam. Naja, gibt es wieder was zu basteln. Leitung isolieren steht auf dem Plan. 🙂

 

Schlitten fahren und boarden

In Längenfeld gibt es mehrere Kilometer Langlaufloipe, teilweise wird diese abends auch beleuchtet. Läuft man ins Oberdorf kommt man schnell auf Wanderwege entlang einem Gebirgsbach bzw. Fluss. Irgendwo hier sollte eine Rodelpiste sein. Wir haben sie nicht gefunden. Nichts desto trotz war da eine schmale Spur wo die Kinder mit dem Schlitten den Weg runter fahren konnten.
Und das Highlight hier war das AXISKI BOARD*, eine Art Snowboard nur ohne Bindungen und dafür mit einem Seil um sich fest zu halten. Bereits nach ein paar mal sind die Kids damit den Hang runter geheizt als würden sie das schon ewig machen. Wir denken das ist ein idealer Einstieg ins Snowboard oder Ski fahren. Und wenn sie mal nicht mehr laufen wollen kann man sie auch prima auf der Ebenen ziehen und die Kids können weiterhin üben das Gleichgewicht zu halten. Wir hatten erst mal nur eins dieser Boards gekauft, werden jetzt aber noch ein zweites holen. Denn laut Beschreibung kann man damit sogar im Sommer die Sanddünen runter fahren. Oder auf gefrorenem Gras. Somit also ein spaßiges ganzjahres Board.

*

Rückfahrt

Am Vorabend der Rückfahrt begann es dann ordentlich zu schneien, naja ordentlich für unsere südbadischen Verhältnisse halt und in der Nacht ging das ganze dann in Regen über. Auch am morgen der Abfahrt regnete es noch und die Straße vom Campingplatz weg war eine einzige Eisplatte. Da hätte man locker Schlittschuh fahren können. Früh abreisende sind stecken geblieben und mussten Schneeketten aufziehen. Wir sind erst gegen Mittag los und da war das ganze dann soweit abgetaut das es mehr Matsch war und  wir ohne Ketten fahren konnten. Die Rückfahrt war ansonsten auch entspannt, bis auf den Stau in Zürich, und Schneefrei.

 

 

LG Dominic

 

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080 – Tipps zum Wintercamping

Stefan hatte mit vor ca. 2 Wochen geschrieben ob ich nicht einmal eine Folge zum Thema Wintercamping machen kann. Speziell ob man da auf gewisse Dinge achten sollte. Stefan ist mit seiner Familie mit einem Wohnmobil  von Sunlight unterwegs und sie wollen nun auch mal ins Wintercamping zum Ski fahren.

Deshalb gibt es nun zwei Folgen zum Thema Wintercamping. In dieser Folge spreche ich etwas allgemeiner übers Wintercamping und in der nächsten Folge hole ich mir einen alten Bekannten hier aus dem podcast vors Mikro. Denn mit einem Wohnmobil kenne ich mich ja nun nicht wirklich aus und ggf. gibts da ja auch das ein oder andere spezielle zu beachten.

Wintercamping – Geht das überhaupt mit „normalen“ Wohnwagen und Wohnmobilen?

Vorne weg, ja es geht. alle handelsüblichen Campingmobile sind locker dafür ausgerichtet hier in Mitteleuropa fürs Wintercamping tauglich zu sein. Wenn es nach Norwegen im Winter oder Sibirien oder sowas geht sieht die Welt natürlich anders aus. Hier kommen einem dann schnell mal Hersteller wie „Kabe“ in den Sinn. Diese Fahrzeuge sind grundsätzlich etwas anders konzeptioniert als die hier in Deutschland verfügbaren Mobile.
Mein Dachzeltnomaden Buddy Thilo Vogel stellt sich selbst im Winter in die Tiroler Alpen und schläft im Dachzelt.

 

Auf was sollte man beim Wintercamping eigentlich so achten

Ich werde die wichtigsten Punkte hier einfach auflisten und nicht als langgezogenen Text nieder schreiben.

Ausrüstung die nicht fehlen sollte:

  • Schneeketten. Auch wenn die Straßen geräumt sind. Man kann nie wissen
  • Schneeschaufel ( Ich habe gelich zwei. Eine kleine Schaufel* für die Kinder und eine große Schaufel* für mich) 🙂
  • Besen* (Wir haben so einen mit Gummiborsten und einer Gummilippe)
  • Teleskopleiter*
  • konischen Eimer anstatt Rolltank. (Einfacher Mörteleimer*)
  • Föhn falls was einfriert

 

Sonstige Tipps:

  • Ausreichend Gas bzw. Euro Adapterset* zum Flaschenwechsel im Ausland
  • Fenster morgens trocken legen mit Geschirrtüchern und gut durchlüften
  • Teppiche auslegen für etwas wärmere Füße
  • Kleines Wintervorzelt als Schleuse ist sehr zu empfehlen.
    Wenn keins vorhanden zusätzliches Handtuch direkt bei der Türe innen hinlegen wegen schmelzendem Schnee beim ausziehen
  • Wenn kein  Trockenraum vorhanden ist den Kleiderschrank verwenden. Auf jeden Fall einen Spalt offen lassen. Geht aber auch nur bedingt. Zum Bsp. wenn der Schneefall in Regen über geht und Kleider Klatsch nass sind ist dann auch mal Ende
  • Wer keine automatische Flaschenumschaltanlage wie die Caramatic* oder Duo Control* hat, kann sich mit dem Tipp aus Folge 077 – Gasflaschentrick beim Wintercamping behelfen um nicht Nachts raus zu müssen

 

Wintercamping ist toll und macht richtig Spaß. Sehr oft findet man auch Stell- und Campingplätze welche ziemlich nahe der Skipisten liegen. 

LG Dominic

 

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059 – 3 Tipps zur Einwinterung des Wohnwagen oder Wohnmobils

Hi,
die Campingsaison neigt sich dem Ende entgegen und so langsam geht es für viele an das Winterfest machen des mobilen Heims. Hier gibt es natürlich den ein oder anderen Punkt zu beachten. In der heutigen folge möchte ich euch drei Tipps bzw. Punkte geben auf welche ihr unbedingt achten solltet.

 

Die drei Tipps bzw. Punkte sind:

  • Wassersystem entleeren
  • Belüftunge und Entlüfung des Wohnwagen oder Wohmobils
  • Flaschen, Gläser, Dosen mit Flüssigkeiten raus nehmen und
    Lebenmittel welche Viecher anziehen können raus nehmen.

Wassersystem entleeren

Gerade in den kalten Wintermonaten ist dies besonders wichtig. Denn sobald die Temperatur unter 0°C wandert fängt das Wasser an einzufrieren. Und jeder kennt das sicher von Eiswürfeln. Gefrorenes Wasser benötigt mehr Platz. Wasser an sich ist ja ein ganz spezielles Molekül, da könnte ich jetzt noch ein bisschen drüber philosophieren. Aber das ist nicht das Thema. Wasser dehnt sich einfach aus wenn es einfriert und das ist das gefährliche für das Wassersystem im Wohnwogen oder Wohnmobil. Da sind die Wasserhähne, die Leitung und zum Beispiel auch die Warmwassertherme oder die Wasserpumpe. Hier kann es sehr schnell zu Beschädigungen kommen wenn das Wasser gefriert. Und das einfrierende Wasser macht keinen Halt. Es dehnt sich immer weiter aus, was dazu führen kann das der Wasserhahn kaputt geht oder die Warmwassertherme aufreißt.

Deshalb unbedingt :

  • Das gesamte Wassersystem leer laufen lassen
  • Alle Wasserhähne öffnen und offen lassen (Am besten in Mittelstellung Kalt/Warm)
  • Entleerungshähne geöffnet lassen
  • Frischwassertank Bodenauslauf öffnen und Deckel abnehmen das genug Luft dran kommt. 

 

Belüftung des Wohnwagen oder Wohnmobils

Mit Belüftung ist nicht nur gemeint das man auch mal kurz unter das Gefährt krabbelt und schaut ob alle Zwangsbelüftungen frei und nicht beschädigt sind. Durch Beschädigung der Gitter könnten zum Beispiel Mäuse ins innere krabbeln.
Vielmehr meine ich damit auch das man alle Staufächer, Schränke, Staukästen öffnet und die Polster aufstellt.
Denn somit können die Sitzpolster, Matratzen, Decken etc. auch gut auslüften. Dasselbe gilt für die vielen Staufächer und Schränke. Auch Kühl-/Gefrierschrank lassen wir persönlich offen. sind diese offen ist natürlich ein viel besserer Luftaustausch vorhanden.

Luftentfeuchter halte ich persönlich für Quatsch. Denn durch die Zwangs Be. und Entlüftung findet sowieso ein permanenter Luftaustausch statt. somit ist klar das am Ende der Wintersaison etwas Wasser gesammelt wurde. Denn das ist das der normalen Luftfeuchte.

Abdeckplanen welche den Wagen sozusagen eintüten und verschliessen sind nicht zu empfehlen. Denn dadurch werden die Entlüftungen meist mit verschlossen. Dadurch ist dann das Be- und Entlüftungssystem natürlich außer Gefecht. Es gibt jedoch spezielle Planen wo diese Öffnungen mit drin sind. Aber naja, ich persönlich halte von diesen Planen generell nicht viel. Ich denke Wind, Regen und Schnee ist eine geringere Belastung als die intensive UV-Bestrahlung im Sommer.  

 

Sämtliche Flüssigkeiten und Ungetier anziehenden Lebensmittel raus nehmen

Nicht nur das Wassersystem ist wichtig. Da denken die meisten noch dran. Doch ein Wasserkanister, eine kleine Trinkflasche der Kinder, die Flasche Essig, Dosen mit Suppe, das Glas Gewürzgurken, etc. pp. Die Liste ist beliebig verlängerbar. All diese Dinge sollte man über den Winter raus nehmen. Denn auch hier gilt wieder das wenn es einfriert, die Flasche aufreißt oder das Glas springt; alles einfach ausläuft sobald es wieder auftaut. Und dann hat man eine Sauerei im Wagen.
Auch sonstige Lebensmittel, wie Haferlocken, Nudeln oder Reis würde ich empfehlen raus zu nehmen. Denn das kann nur unerwünschte Nager oder Viecher anlocken. Und zum Saisonstart möchte man ja keine neue Familie im Wagen begrüssen.

 

LG Dominic